Es gibt sicherlich viele Wege, die aus der Arbeitslosigkeit herausführen. Aber ein denkbar schlechter Weg ist der nachfolgend kurz beschriebene.
Die Agentur für Arbeit vermittelt einen Arbeitslosen zu einer Personalagentur. Diese Personagentur erklärt dem Arbeitslosen dann in einer gewissen “Tschagga-Tschagga”-Methode, wie man Bewerbungen schreibt, ein Vorstellungsgespräch führt und Gehaltsvorstellungen rüber bringen soll. Bis danhin schon ein wenig merkwürdig, wenn man mal die Tatsache außer Betracht läßt, dass bei dieser “Veranstaltung” eine fast blinde Person anwesend war und mehrere zum Teil nur wenig richtig Deutsch verstehende Personen. Zum Abschluß der Veranstaltung (Gesamtdauer ~ 5 Wochen) wird der Arbeitslose dann an einen zunächst vermeindlichen Arbeitsgeber zum Vorstellungsgespräch weitergereicht.
Bei diesem “Arbeitsgeber” stellt sich heraus, dass es sich wiederum um eine Personalagentur bzw. Zeitarbeitsfirma handelt. Die erklärt dann, dass wenn es zu einer Vermittlung kommt, eventuell anfallende Überstunden mit “Talern” belohnt werden. Diese Taler kann man dann zu Sachwerten einlösen (Handy, Fön, Toaster etc.). Hat dann den Vorteil, dass man auf dem Flohmarkt oder bei eBay diese Artikel zu Geld machen kann, denn seinen Lebensunterhalt kann man nicht mit Küchenmaschinen allein bestreiten (eigene Meinung). :-) Eine wirkliche Vermittlung fand nicht statt.
Ob solche Vorgehensweise letztlich effektiv zu einer Vermittlung führen oder ob hier nicht nur Prämien unter den Agenturen verteilt werden bleibt als offene Frage stehen.







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