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Linux – Geburtstag eines Betriebssystems

20 Jahre Linux – für von Anfang an “Totgesagte” eine stolze Jahreszahl! Linux, mit all seinen Distributionen, ist zwar längst nicht komplett aus dem großen Schatten des “Multifenstersystems” hervorgetreten und wird es so schnell auch nicht schaffen. Doch aus Linux ist inzwischen weit mehr geworden als nur eine Alternative zu kommerziellen Betriebssystemen. Auf beiden Seiten gibt es Fanscharen die nicht selten von Umsteigern wie mir gebildet werden. Vor 3 Jahren habe ich mich von den Produkten aus Redmond verabschiedet, bereut habe ich es bis heute nicht.

Von OpenSuse über Linux Mint zur KDE-Version Kubuntu und wieder zurück zu Ubuntu. So beschreibt sich mein Weg bei Linux. Es würde zwar noch jede Menge anderer Distributionen (Varianten) geben die ich testen könnte, doch Ubuntu hat mich auf ganzer Linie überzeugt. Auch hier gilt der alte Grundsatz “never change a running system”!

Der Umstieg von Windows kann zwar sehr steinig sein, doch mit ein wenig Ausdauer und Kompromissfähigkeit ist jede Hürde überwindbar. Sowohl die Hardware betreffend als auch das Angebot an Software für die unterschiedlichsten Bereiche lässt der Markt (für mich) keine Wünsche offen. Hersteller die für Linux keine Unterstützung bieten sind bei mir tabu geworden. Doch genau darin sehen einige ein Problem – es muss eben z.B. genau dieser Laserdrucker oder diese Software sein. Flexibilität gehört eben dazu, möchte man Umsteiger werden.

Ich bin in der Linuxwelt längst angekommen und finde mich weitestgehend zurecht. Das klingt nach einer Einschränkung? Nein, nicht wirklich. Denn die gebotene Vielfältigkeit an diesem Betriebssystem bringt immer wieder mal Bereiche hervor, mit denen man persönlich bislang nichts oder wenig am Hut hatte. Erklärungen und Anleitungen etc. gab es für mich bislang immer.

Ein bisschen “Lesen wollen” gehört eben mit dazu :cool: .

via Dimido

Über Thomas Liedl

Ich beschäftigte mich mit gemischten Themen aus Gesellschaft, Politik, Technik und Sport. In meinen Praxistests schreibe ich über eigene Erfahrungen mit Produkten bzw. Dienstleistungen im Netz. | Facebook | Twitter | LinkedIn

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5 Kommentare

  1. 20 Jahre? Hui, eine ganz schön lange Zeit.

    Übrigens sprichst du mir aus der Seele, Hardware die Linux nicht unterstützt, bleibt im Regal stehen. UImso erstaunter war ich dann, als ich für eine geplante Druckerneuanschaffung mal nachschaute, ob das avisierte Modell denn unter Linux tun wird und dabei sah, das der Hersteller gleich für alle Modelle Linuxtreiber bereitstellt. Manchmal macht ein em der Hersteller die Kaufentscheidung wirklich leicht… :yes:

    BTW: Linux Mint ist bei mir inzwischen auch im Focus, jedoch warte ich erstmal ab ob in Ubuntu 11.10 mit GNOME 3 zu rechnen sein wird. Sollte Ubuntu dann weiterhin auf GNOME 2 bleiben (der ja künftig neben Unify nur zweitrangig zur Auswahl stehen wird), dann werde ich wohl umschwenken. Aber abwarten, bis dahin fließt ja noch viel Wasser die Havel herunter.

  2. @Schrottie: Ich war auch überrascht über die Zahl, ich hätte so nicht geschätzt da bin ich ganz ehrlich.

    Bei meinem nächsten Druckerkauf werde ich garantiert auch auf den von Dir verlinkten Hersteller zurückgreifen. Und es ist sicherlich keine Schleichwerbung wenn man ihn hier beim Namen nennt – Brother. Leider denken lange nicht alle Hersteller – gerade bei Druckern – so weitsichtig. Irgendwo auch mehr als unverständlich, denn die Entwicklung / Abwandlung eines sowieso schon vorhandenen Treibers würde sicherlich nicht sooo große Kosten aufwerfen. Und eine besseren Kundenstamm könnte sie sich auch aufbauen, diesen haben sie aber wohl nicht nötig.

    Gnome 3 habe ich auch im Auge, mal sehen. Jetzt kommt erst mal 11.04. :cool: .

  3. Ich habe auch schon vor Jahren mit (Suse) Linux rumprobiert. Allerdings war die Installation damals noch oft mit Hindernissen versehen. Da ich den Rechner für meine Arbeit brauche, bin ich dann doch immer noch bei den “Fenstern” geblieben. Allerdings haben mir die Live-Systeme auf Knoppix-Basis schon oft hilfreiche Dienste erwiesen. Und irgendwann wird auch ein Linux-PC bei mir stehen.

  4. Ja, ich war mit bei den ersten, die Linux ausprobiert haben und denke mit Schrecken an die Anfänge zurück. Keine Treiber, selbst kompilieren, die Abhängigkeiten selbst rausfinden, wieder selbst kompilieren und und und…es war schon ein Greuel und trieb mich deshalb immer wieder zu Billys BS, was ich allerdings auch schon seit Vers. 3.1 mit über 30 Disketten und einer Tagesinstallation kennengelernt hatte. Die Unix-Welt ist nunmal eine andere, Befehle auf der Shell waren mir von DOS bekannt, aber das es ellenlange mit zig Parametern gab, uih uih. Trotzdem – immer wieder startete ich neue Versuche mich mit Linux anzufreunden, nicht nur, weil es auch als chic und professionell galt und in die große Welt der Riesenserver gehörte. Es hat sich gemausert in den Jahren, seitdem erkannt wurde, bringe ne gescheite grafische Oberfläche und der Erfolg stellt sich ein. Mit Ubuntu ist dies schon sehr weit gebracht worden. Zum Graus eines Tuxianers natürlich, der lieber immer noch auf 3 Shells gleichzeitig rumwerkelt und zur Verwunderung vieler auch noch schneller ist als der Mausbetreiber auf dem Grafikicon. Zur Zeit habe ich eine Workstation eingerichtet mit Mint und entsprechender Serversoftware für die Homepage. Ich rate aber dringend, wer sich den Luxus zweier Rechner leisten kann, dies zu trennen, nicht nur aus Geschwindigkeits- sondern eher aus Sicherheitsgründen. Und als Fazit sei zu sagen : jedes Betriebssystem hat seine Vor- und Nachteile. ebenso wie es kein “bestes Linux” gibt. Und vor allem ist wichtig, das man mit seinem BS umgehen kann. Dazu haben natürlich nicht gerade CentOS, aber wohl Oberflächen wie gnome oder kde beigetragen, die den Einstieg und den Umgang mit Linux einfach(er) gemacht haben und zu einer nicht zu unterschätzenden Alternative geworden sind.

  5. Ich habe auch schon mit der ersten Slackware angefangen, daher kann ich sagen, mich mit Linux auszukennen. Ich habe Linux auch bereits mit der ersten KDE dauerhaft auf dem Desktop gehabt – sowohl für mich als auch von mir administrierte Arbeitsplätze. Es gibt klare Vor- und Nachteile. ich persönlich würde Linux auf dem Desktop begrüßen, aber ich glaube nicht, dass dies so schnell passiert. Hier wird MS wohl ein langes Gefecht liefern.

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