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Britische Paranoia

Der terroristische Verfolgungswahn grüßt von der Insel rüber. Anders kann ich es mir wirklich nicht erklären, dass ein Londontourist auf polizeiliche Anweisung seine geschossenen Bilder eines Busbahnhofes löschen muss – Begründung Terrorabwehr.

Wie wäre es mit einem generellen Fotografierverbot? Schließlich planen Terroristen nicht nur Anschläge auf Busbahnhöfe…..

Man kann es auch wirklich maßlos übertreiben smilie .

Über Thomas Liedl

Ich beschäftigte mich mit gemischten Themen aus Gesellschaft, Politik, Technik und Sport. In meinen Praxistests schreibe ich über eigene Erfahrungen mit Produkten bzw. Dienstleistungen im Netz. | Facebook | Twitter | LinkedIn

10 Kommentare zu Britische Paranoia

  1. Aquii schrieb:

    Lass das bloß nicht Schaeuble lesen, der kommt gleich wieder auf dumme Gedanken.

    Nein der Terrorabwehrwahn ist langsam unerträglich.

  2. shibumi schrieb:

    tja dann wird google mit seinem street view programm schwierigkeiten bekommen in england.

  3. René schrieb:

    Habe ich heute auch irgendwo schon gelesen. Das ist reine Willkür aber da sieht man, wo wir bald hinkommen. Vorgeschobene Kinderporno-Sperren für das Web, Anti-Terrorgesetze (welcher Terrorist hält sich eigentlich an Gesetze?) und ähnliches Gedöhns.

    Polizeistatt juchee.

  4. LED schrieb:

    Mann muss doch seine Rüstungs- und Sicherheitsbranche im Land unterstützen smilie

  5. Thomas schrieb:

    @Aquii: Ganz Deiner Meinung, der Herr Doktor setzt das hier glatt in die Tat um.

    @Shibumi: Wenn das wirklich so praktiziert werden soll und keine Eintagsfliege ist auf alle Fälle, ja. Die drehen in England ja noch mehr am Rad als in den USA.

    @Rene: Diese Bilder, die Terroristen brauchen um einen Anschlag zu planen werden von Leuten gemacht welche die Bobbys gar nicht bemerken…

    @LED: Auch eine Sichtweise. (SEO-Link wurde entfernt).

  6. Sascha schrieb:

    Das ist der Hammer. Als damals die Weisung in England herausgegeben wurde, dass zum Zwecke der Terror-Abwehr das “wilde” Fotografieren verboten werden muss, habe ich in meinem Blog genau das Beispiel mit Touristen gebracht… und nun setzen die Jungs das tatsächlich so um!?!

    Das Verbot, das quasi willkürlich von der Polizei an öffentlichen Orten verhängt werden kann, ist aber nicht nur bei Touristen problematisch, sondern könnte -wenn man böse denken will- auch dazu dienen, sich vor “unbequemen” Fotos zu schützen, beispielsweise wenn Polizisten gegen Demonstranten vorgehen.

    Auch auf den Punkt der Terror-Abwehr bin ich damals näher eingegangen. Was soll dieses Verbot in dem Zusammenhang bringen? Holt man sich die Bilder von öffentlichen Orten halt von Postkarten, aus Bilder-Diensten a la Flickr oder ganz simpel über GoogleMaps. Da bekommt man sogar schön detailliert Luftaufnahmen, um den nächsten Angriff zu planen.

    Aber Hauptsache, man hat ein “Zeichen” gegen den internationalen Terror gesetzt und Knipsen verboten… irre! Vielleicht soll das auch nur die heimische Postkartenindustrie ankurbeln smilie

  7. Maria schrieb:

    smilie Ja, also man kann´s wirklich übertreiben

  8. Sven schrieb:

    Ich frage mich ernsthaft, wo das noch hinführen soll. Manche Leute nehmen sich immer mehr Freiheiten und erlauben sich echt alles und harmlose Sachen werden aus befremdlichen Gründen verboten. Gerechtigkeit ade! smilie

  9. Thomas schrieb:

    @Sascha: Du mit Deiner Vorhersehung… ich werde diese künftig sehr genau beobachten smilie . Aber Spaß beiseite, Du hast schon recht was Du schreibst. Aber lass sie mal machen die Pariser ähm Londoner (oder war das nicht dasselbe? smilie ) .

    @Sven: Willkommen bei Nicht spurlos. Deine Frage ist schnell und einfach beantwortet – es führt definitiv zu nichts Gutem. An Übertreibung ist das sicherlich nicht zu überbieten, auch wenn es eine “Einzeltat” des Polizisten gewesen sein soll. Einen guten Namen hat sich London damit in der Touri-Szene bestimmt nicht gemacht.

  10. Ingolf schrieb:

    Entweder drehen die völlig am Rad oder die Bedrohungslage ist so schlimm, dass es die Bevölkerung nicht wissen darf.

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