Ein Buch-Stöckchen….. was hier doch alles so antrudelt. Aber die Idee finde ich nicht mal so schlecht, deswegen greife ich zu Zuwurf von Michael auch gerne mal auf und treibe das Spielchen mit. Nicht zuletzt deswegen, weil schon lange keine Stöckchen mehr in meinen Bloggergarten geflogen kamen. 

Michael möchte von mir, dass ich mir das nächstgelegene Buch greife, das mindestens 123 Seiten hat, das Buch auf Seite 123 aufschlage und den fünften Satz suche. Dann soll ich die nächsten drei Sätze schreiben und das Stöckchen  5x weiterreichen. 

Mal abgesehen, dass um mich herum fast nur Computer-Fachzeitschriften liegen und keine Bücher, musste ich erst mal blind in den Bücherschrank greifen. Da viel mir dann ein Buch mit dem Titel „Spielball der Götter“ in die Hand. Das Buch aus dem List-Verlag München hat schon sehr viele Jahre auf dem Buckel. Es handelt sich um das erste Buch, dass ich während meiner Buchbinderlehre von Grund auf eigenhändig gebunden habe. So gesehen auch noch eine geschichtsträchtige Literatur. Nun zur Aufgabe: 

Menelaos freilich ersah seine Gelegenheit, seine Hörner zum Kampfe hervorzutragen und stampfte – kaum hatte ich zu Ende geredet – nach vorn, um sich mit mir zu messen. Ich bekenne, dass mich dies – weniger sein Anblick als vielmehr seine Person – verwirrte und statt auf ihn loszugehen, wich ich zurück und besprach mich mit Hektor. „Höre“, sagte ich, „das hatte ich nicht im Sinn, vor Tausenden wie ein Hirsch um eine Hirschkuh zu streiten – das ist geschmacklos.“

Das waren die 3 Sätze, aus einem Buch das ich zugegebenermaßen noch nie gelesen habe! Nun werfe ich das Stöckchen weiter, in der Hoffnung dass es nicht ungelesen bleibt. Hin und wieder kann man schon mal eine Gaudi mitmachen, wo doch gerade Karneval ist. Einmal in den Ruhrpott nach Blogmund, wer gerade seine Diplomarbeit erfolgreich beendet hat, dem mangelt es nicht an Buchmaterial, deswegen bekommt auch die Direkteingabe ein Stöckchen zugeworfen. 

Auch die alpenländische Literatur möchte ich nicht zu kurz kommen lassen und beziehe Tomatengrün mit ein, auch „nutzloses Wissen“ kann durchaus spannend zu lesen sein, deswegen hole ich weit aus und werfe bis nach Schwaben. Das letzte Stöckchen soll in der Karnevalshochburg Köln bei Hans landen, der über das dortige Treiben bestimmt ein Buch schreiben kann.

 

4 Kommentare

  1. 04.02.2008 - 18:01 Uhr
    hans

    trotz dichtem karnevalistischen treibens angekommen und zur kenntnis genommen. bearbeitung aber erst morgen… :cool:

  2. 04.02.2008 - 19:22 Uhr
    Thomas   bei Twitter:

    Nur keine Hektik Hans, in Kölle geht der Karneval auf jeden Fall vor – vollstes Verständnis :mrgreen: ! Alaaf!

  3. 04.02.2008 - 22:12 Uhr
    Querdenker

    Hhm, der Playboy hat aber keine 123 Seiten… :roll:
    Ein Stöckchen hier, ein Stöckchen da und ehe man sich versieht, kommt ein Baseballschläger geflogen…. *gg*

  4. 06.02.2008 - 10:35 Uhr
    hans

    manueller trackback…
    http://wirbelwebber.de/wp/2008.....toeckchen/


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