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Der Tag danach

Stärkt den Volksentscheid in Hamburg. Davon konnten letztlich nicht genügend Bürger überzeugt werden. Schade eigentlich, dass es immer noch so viele Menschen gibt, welche auf ihre eigene Meinung verzichten und alle Entscheidungen nur die Hände der Politik legen. 

Ob es nur an einer gewissen Portion Bequemlichkeit der Leute liegt, ein Kreuz zu machen und den Umschlag zum Briefkasten zu bringen oder persönlich im Rahmen eines Spaziergangs im Anstimmungslokal zu erscheinen, ist schwer zu sagen. Immer wieder trifft man auf Aussagen wie, das bringt doch sowieso nichts! Stimmt, es bringt wirklich nichts, wenn man sich hinter einer solchen Haltung versteckt und "die da oben" einfach machen lässt!

Gerade aus den Reihen jener Leute, die ganzjährig über die Machenschaften der Politiker schimpfen sind derartige Äußerungen zu vernehmen, was es für mich noch unverständlicher macht, auf die Stimmabgabe gänzlich zu verzichten. So manches kann der Bürger nicht steuern, weil er erst gar nicht gefragt wird. Aber wenn sich schon mal die Möglichkeit bietet „mitzureden“, sollte man meinen, dass sich dies keiner nehmen lässt. 

Wer solche Gelegenheiten, den Politikern künftig auf die Finger zu klopfen auslässt, den Duckmäuser spielt und nur zwischen den Supermarktregalen seinen Unmut kund tut, darf sich nicht wundern, wenn weiterhin politische Entscheidungen getroffen werden, die letztlich keinem gefallen und/oder nützen!

Über Thomas Liedl

Ich beschäftigte mich mit gemischten Themen aus Gesellschaft, Politik, Technik und Sport. In meinen Praxistests schreibe ich über eigene Erfahrungen mit Produkten bzw. Dienstleistungen im Netz. | Facebook | Twitter | LinkedIn

2 Kommentare zu Der Tag danach

  1. juliaL49 schrieb:

    Ja, echt schade, dass es nicht genug Wahlberechtigte gab, die ihre Chance genutzt haben. Ich habe bisher bei jeder Wahl mein Kreuzchen gemacht. Wenn ich andere auch zum Wählen bewegen möchte und sie dann fragen, wieso, dann möchte ich schreien! Warum denn nicht?!? Wenn man schon das Recht dazu hat, dann soll man es gefälligst auch wahrnehmen!

  2. Thomas schrieb:

    Ein Bürger der seine Stimme abgibt, egal für was auch immer, kann zumindest für sich selbst behaupten “ich habe es versucht“. Ob meine Stimme etwas nützt, kann ich im Voraus in den wenigsten Fällen vorhersagen.

    Aber dann hinterher maulen, das sind mir die allerliebsten! Ich vermute, dieses Verhalten wird sich in absehbarer Zeit leider nicht vermeiden lassen.

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