Vor einer Woche stellte sich die Frage, ob die Umweltschützer-Organisation Greenpeace bestechlich wäre. Anlass für diesen Verdacht gab die Tatsache, dass die Supermarktkette Lidl bei Lebensmitteluntersuchungen durch Greenpeace ursprünglich auf dem letzten Platz landete. Gesucht wurde dabei nach Pestiziden. Bei erneuten Kontrollen durch Greenpeace erlebte der Lebensmittelriese einen überraschenden Sprung auf Platz 1, sprich keine Belastungen und super Qualität.
Die Bestechlichkeit wurde vermutet, weil sich Lidl nach der ersten Kontrolle entschlossen hatte das Greenpeace-Magazin in seinen Filialen anzubieten ohne Remissionsrecht. Als Stern-TV Vertreter eingeladen hatte, wollte zuerst keiner erscheinen. Bei der gestrigen Sendung von Günter Jauch erklärte sich jeweils ein Vertreter von Greenpeace und Lidl Rede und Antwort zu stehen.
Weil bis zu 98% der Magazin unverkauft im Altpapiercontainer landen wollte Jauch vom Lidl-Vertreter wissen, wie viele Hefte eigentlich nun wirklich verkauft werden. Dieser antwortete darauf sinngemäß:
Das könne man nicht sagen, weil es regional unterschiedlich sei, im Süden werden wesentlich mehr Hefte verkauft als anderswo.
Die erneute Frage wie viel Hefte es landesweit seien erhielt Jauch die Antwort
Das könne er so nicht sagen.
Da musste nicht nur das Publikum im Studio schmunzeln. Stern-TV will jetzt die Pestizide-Tests erneut durchführen lassen, bleibt abzuwarten was diese Ergebnisse bringen mögen.
Für meinen Geschmack hängt das alles irgendwie „schief”, ohne hier irgendjemanden etwas unterstellen zu wollen. Fazit: Erneute Tests abwarten.






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