Hefefladen mit Rosinen

Als Liebhaber von Hefegebäck gehört der Hefefladen natürlich unbedingt mit in mein Backprogramm, da führt kein Weg dran vorbei. Ich finde einen Hefefladen kann man immer essen. Zu Hefefladen werden viele Rezepte angeboten, etwas Neues bringe ich hier deshalb nicht auf den Markt. 

Die Zutaten

  • 600 g Mehl
  • 1 Würfel Frischhefe od. 1 Päckchen Trockenhefe
  • 2 Eier
  • Sahne od. ersatzweise auch Kaffeesahne
  • 75 g Zucker
  • 90 g Butter od. Margarine
  • 300 ml Milch
  • Rosinen (Sultaninen)
  • Hagelzucker
  • 1 Prise Salz

Das Mehl in eine Schüssel geben. Richtig schön luftig wird der Hefefladen wenn man sich die Mühe macht und das Mehl siebt (es lohnt sich). In der Mitte des „Mehlberges“ eine Kuhle drücken, die Hefe hineinbröseln, etwas Zucker darüber streuen und mit einem kleinen, erwärmten Teil der Milch übergießen, den Kuhleninhalt etwas umrühren und abschließend mit Mehl bedecken. 

Die Schüssel mit einem sauberen Tuch abdecken und an einem warmen Ort sich selbst überlassen, bis die Hefe aufquillt und Blasen wirft. 

Zwischenzeitlich die restliche Milch erwärmen und alle Zutaten wie Zucker, Salz, Butter oder Margarine und 1 Ei (bei sehr kleinen Eiern lieber 2 verwenden) zusammenmischen und gut verrühren. Durch die erwärmte Milch schmilzt die Butter (Margarine) besser und ist leichter zu verarbeiten! 

Dieses Gemisch nun in die Schüssel geben und alles miteinander kneten. Von Hand kneten hat sich dabei als erwiesen, als das „Drama“ mit den Knethaken! Hat sich ein schöner, glatter Teig gebildet und von den Schüsselrändern gelöst, Tuch wieder drüber und für ca. 20 Minuten an den warmen Ort stellen. Die Teigmasse verdoppelt ihre Größe in der Zeit nahezu! 

Teig auf eine vorher bemehlte Arbeitsfläche legen, die Rosinen dazu geben und alles noch einmal richtig durchkneten (Kneten ist beim Hefeteig das A und O). 

Ein Backblech mit Backpapier belegen, den nochmals durchgekneteten Teig entsprechend formen und auf das Backblech legen und in den auf etwa 50 Grad vorgeheizten Ofen schieben (unteres Drittel). Tuch darüber und ein letztes Mal „gehen“ lassen – 30 Minuten. Ehe es richtig zur Sache geht, 1 Ei verquirlen und mit etwas Sahne aufgießen. Damit den Fladen betreichen und anschließend den Hagelzucker je nach Belieben darüber streuen. 

Jetzt den Backofen auf 175 Grad hochdrehen und 30-40 Minuten ausbacken. Dabei auf den Bräunungsgrad achten, ist ja bekanntlich von Ofen zu Ofen verschieden.

Lasst es Euch schmecken!

Autor  ⁄ Thomas Liedl

Meine digitale Vergangenheit reicht fast bis zur Geburtsstunde des Internets zurück. Nach zahlreichen anderen Webseiten bin ich letztlich im März 2007 in die Welt des Bloggens eingestiegen. Ich beschäftigte mich mit gemischten Themen aus Gesellschaft, Politik, Technik und Sport. In meinen Praxistests schreibe ich über eigene Erfahrungen mit Produkten bzw. Dienstleistungen im Netz.

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6 Kommentare

  • Antworten
    refu
    27. Februar 2008

    Hm, keine schlechte Idee. Könnte ich mal nachbacken.

  • Antworten
    Thomas Autor
    28. Februar 2008

    Hefeteig ist ja immer so eine Sache, an die sich nicht alle ran trauen. Ich finde es nicht schlimm, bisher ist er immer gelungen und schmeckt verdammt lecker!

  • Antworten
    refu
    28. Februar 2008

    Stimmt, ich habe auch schon schlechte Erfahrungen gemacht, das lag aber in erster Linie daran, dass die Hefe nicht mehr frisch genug war.

  • Antworten
    www
    9. März 2008

    es ist ein drama aber es will mir nicht vernünftig gelingen!

  • Antworten
    Thomas Autor
    9. März 2008

    @WWW:
    Da hilft dann nur üben – üben – üben. Hefeteig ist etwas schwieriger, aber alles andere als ein Hexenwerk.

  • Antworten
    www
    10. März 2008

    ich weiß! ich werde es mir mal von meiner mutter zeigen lassen.