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KatWarn – wenn es mal brenzlig wird

KatWarn ist eine App die den Benutzer über auftretende Gefahrensituationen in seinem aktuellen Bewegungsradius informiert. Gefahrensituationen müssen nicht immer Extremwetter sein, auch Umweltgefahren werden von dem System erfasst und entsprechend weitergeleitet. Wie wertvoll solche Informationen sein können, insbesodnere wenn sie zu nächtlicher Stunde auftreten haben die vergangenen Tage in Hamburg gezeigt. Am Dienstag eine Rauchgas-Explosion in einem Bunker in dem u.a. ätherische Öle gelagert waren und gestern spät Abend ein Chemieunfall in Billbrook mit austretendem Gas das weit über die Stadt gezogen ist.

Solche Gefahrenmeldungen werden zwar auch über die „Standardmedien“ verbreitet, aber erstens dauert dies ggf. etwas länger und zweitens, wer hört schon spät Abend oder nachts Radio? Smartphones sind sehr weit verbreitet und man installiert oft viel Müll, den man eigentlich gar nicht benötigt bzw. der genau betrachtet wertlos ist. Mit KatWarn hat man eine App, die je nach Situation lebensrettend sein kann. Alleine deswegen sollte man sich die App installieren.

KatWarn – rechtzeitig informiert wenn Gefahr droht

KatWarn gibt es schon seit dem Jahre 2010 und ist bis heute nicht kommerziell, die Nutzung ist daher auch kostenlos. Ins Leben gerufen wurde die App von öffentlichen Versicherern, die Entwicklung übernahm das Fraunhofer-Institut. Anfangs noch ausschließlich über den SMS-Dienst arbeitend kommt heute zusätzlich eine App zum Einsatz. Gespeist wird die App mit Informationen des Katastrophenschutzes und vom Deutschen Wetterdienst. Die Finanzierung wird von den Bundesländern, Landkreisen und Städten übernommen.

Meine Vermutung liegt nahe, dass es genau daran liegt das der Dienst bislang noch nicht bundesweit bzw. flächendeckend zur Verfügung steht.

Wer sich das KatWarn-Handbuch (Stand Juni 2015) vor einer Installation mal ansehen will kann dies hier tun. Auch wenn der Dienst derzeit noch nicht alle Landesteile abdeckt, zumindest dort wo der Dienst genutzt werden kann sollte man sich diese App installieren. Kostet nichts und wie schon erwähnt, sie ist durchaus dafür geeignet Leben zu retten, zumindest aber gesundheitliche Schäden abzuwenden.

Über Thomas Liedl

Ich beschäftigte mich mit gemischten Themen aus Gesellschaft, Politik, Technik und Sport. In meinen Praxistests schreibe ich über eigene Erfahrungen mit Produkten bzw. Dienstleistungen im Netz. | Facebook | Twitter | LinkedIn

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Ein Kommentar

  1. Es gibt viele (viel zu viele?) Apps, aber die hier macht ja mal definitiv Sinn. Gefällt mir von der Idee her sehr gut. Danke jedenfalls für den Tipp, auch wenn es sicherlich nichts für meine private Nutzung ist, da es nicht meine Wohnecke betrifft, aber dafür bin auch ich bei uns in der Gegend in einem SMS-Verteiler drin, wo ich Meldungen bekomme, wenn es Warnungen gibt.
    Alles Gute und angenehmen Sonntag!

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