Über die Geschäftsidee von referertrick.de will ich mich gar nicht näher äußern – jeder wie er meint. Wer wirklich glaubt er müsse seine Webseite damit bewerben, in dem er automatisch generierte Referer in die Serverstatistiken jagt soll das tun. Mit einem guten Produkt oder einfach unterhaltsamen Inhalt schafft man das auch so – ohne andere damit zu nerven.
Es ist auch nicht besonders glaubwürdig, wenn ein Referer über Tage hinweg im 20-Minutentakt hier aufschlägt, dass dies in irgendeiner Form etwas mit mir zu tun haben könnte. Man sieht einmal nach, nimmt es zur Kenntnis und von da an geht es einem nur noch auf den Geist.
Lieber Herr Teissl aus Südtirol, ihre kommerzielle Spammerei befindet sich nicht nur rechtlich in einer Grauzone, sie wirft auch kein besonders gutes Licht auf das Projekt referertrick.de (referertrick.com) im allgemeinen. Im übrigen ist die Serverstatistik meines Anbieters nicht öffentlich zugänglich, ein von Ihnen darin auftauchender Link ist also aus SEO-Sicht völlig wertlos. Besinnen Sie sich bei der Kundensuche einfach auf andere und belästigungsfreie Werbemaßnahmen oder überdenken Sie das Projekt generell. Die Berufsbezeichnung Spam-Bot-Betreiber ist nicht besonders ehrenwert.
Es gibt Mittel und Wege die Türen eines Blogs für solche Geschäftspraktiken zu verschließen.
[update] 01.04.2010: Inzwischen scheint man bei Referertrick.com verstanden zu haben, dass es sich hier um eine belästigende Art und Weise des Geldverdienens handelt und stellt den Dienst ein.

Screenshot Referertrick.com vom 01.04.2010
Eine kluge Entscheidung wie ich finde über die sicherlich niemand böse sein wird außer jene vielleicht, die den Dienst zum Spamzwecken bereits genutzt hatten. Ich sag mal Danke stellvertretend für alle, die bislang von diesem Spambot heimgesucht wurden.








funkygog bei Twitter: funkygog
Momentan habe ich im Blog kaum mit Spam zu kämpfen. Sondern vielmehr mit diesen ganzen SEO-Super-Optimier-Profis.
Inhaltlose Kommentare “super text, weiter so”,
Linktausch anfragen “Sehr geehrter Webmaster, wir finden Ihre Seite so toll…”
Da war mir dann doch die Viagra Werbung lieber.
Und jetzt noch die Referer-Geschichte. Bislang bin ich davon aber verschont geblieben. Bislang…
Teissl Günther
Der Dienst wird eingestellt, er hat mehr Rummel verursacht als angenommen.
ich möchte mich bei allen noch einmal entschuldigen und noch etwas gedult, bis das ganze geregelt ist…
Thomas bei Twitter: nichtspurlos
@Teissl Günther: Willkommen bei Nicht-spurlos. Zu diesem Schritt kann ich nur applaudieren, da Sie inzwischen eingesehen haben, dass diese Geschäftsidee zwar den einen oder anderen Kunden anlockt, dafür aber jede Menge anderer Internetnutzer insbesondere Webmaster verärgert. Auf ein paar Tage hin oder her soll es jetzt nicht darauf ankommen.