Eine Geschäftsidee der Deutschen Post AG nimmt langsam Formen an – die DE-Mail. Gemäß dem Bürgerportalgesetz der Bundesregierung startet der gelbe Kommunikationsriese im Juni diesen Jahres den rechtsverbindlichen Online-Brief als neues Produkt. Für 20 Cent können dann u.a. vertrauliche Mitteilungen besonders sicher und datenschutzkonform per E-Mail verschickt werden, siehe hierzu auch den Werbefilm der Bundesregierung.
Mit dem schnellen Vorantreiben des Produkts will das Bonner Unternehmen wohl diverse Umsatzeinbrüche ausgleichen, die es bspw. beim Standardbrief (55 Cent) geben wird sobald andere DE-Mail-Anbieter an den Markt gehen. Deswegen zeigt man sich mit 20 Cent wahrscheinlich als “teuerster Anbieter” des digitalen Briefs.
Ob die Post mit DE-Mail die gleiche Bauchlandung erzielen wird wie vor 5 Jahren bereits mit ePost? Dieser Dienst wurde wegen des fehlenden Geschäftsmodells einfach wieder abgeschaltet. Im Klartext, das Interesse der Internetnutzer war sehr gering, obwohl es sich um ein kostenloses Angebot handelte.
Was mir an dieser “neuen Form” der Kommunikation sauer aufstösß ist, dass es sich hierbei um ein staatliches und gesetzlich geregeltes Machwerk dreht um in den 20 Cent das Abfangen und Mitlesen einschlägiger Stellen eingeschlossen ist. Klar ist das auch bei den herkömmlichen E-Mails möglich, aber die ist nicht gebührenpflichtig und findet vor Gericht auch rechtlichen Bestand hat. Insbesondere letzteres deklassiert DE-Mail zum staatlichen Knieschuss.
Durch einen Beitrag von Sascha bin ich darauf aufmerksam geworden, dass die Deutsche Post AG das Porto erhöhen möchte. Grund für die Gebührenanhebung ist der rege E-Mail-Verkehr. “Handschriftliche Briefe” werden immer weniger verschickt, die elektronische Post erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Das führt natürlich zu Umsatzeinbußen beim gelben Riesen die mit der Gebührenanhebung ausgeglichen werden sollen.
Eine durchaus nachvollziehbare Problematik an der ich selbst auch eine Mitschuld trage. Von 10 verschickten Nachrichten (Briefen) verlassen garantiert 7 über meinen DSL-Router das Haus. Bequemlichkeit möchte ich es nicht nennen, denn tippen muss ich den Inhalt so oder so, egal auf welchem Versandweg die Nachricht rausgeht.
Und mal ehrlich, der rein handschriftliche Briefwechsel nimmt keinen großen Stellenwert ein – zumindest bei mir nicht.Früher schrieb man auch noch pfundweise Ansichtskarten aus dem Urlaub an Freunde und Bekannte. Heute tut es eine SMS, MMS oder eben auch die E-Mail samt Foto aus dem Internetcafe. Ich nenne es einfach mal den Wandel der Zeit!
Der Vorteil einer E-Mail liegt klar auf der Hand: Sofortige Zustellung und oftmals noch am selben Tag eine Rückmeldung dazu, ggf. eine Problematik geklärt. Per S-Mail dauert es allemal länger, von dazwischenliegenden Wochenenden mal ganz abgesehen.
In diesen Tagen ein ganz praktische Sache, so ein Handventilator. Dieses mit einer Laufschrift aufgepimpte Stück habe ich bei einer Verlosung von Internetmarke.de gewonnen. Wenn ich schon mal was gewinne, dann muss es doch gleich ein hochwertiges, technisches Gerät sein… ist doch klar.

Zumindest ein guter Werbegag der Deutschen Post und wie gesagt passend zu 30°C und mehr.
Nun bin ich ein mächtig stolzer Besitzer von einem sonnengelben Smart, den ich bei der Deutschen Post AG gewonnen habe. Die Glücksgöttin Fortuna hatte endlich das längst nötige Einsehen und stand mir bei diesem Gewinnspiel tatkräftig zur Seite.
Wie klein und schnuckelig so ein Smart ist, kann man alleine schon daran feststellen wie er mir zugestellt wurde – in einem Luftpolsterumschlag!
Einen Tiefgaragenplatz werde ich trotz der kommenden Jahreszeit wohl nicht in Anspruch nehmen müssen, ehe er dort unter die Ränder größerer Artgenossen gerät und noch mehr an Größe verliert!
Über die neue Internetmarke der Deutschen Post AG hatte ich ja bereits berichtet. Jetzt bittet die DPAG um Motivvorschläge für die digitalen Postwertzeichen.
Eigene Bilder sind derzeit leider imm noch nicht möglich, die stünden bei mir nämlich an erster Stelle. Doch das Angebot an Grafiken lässt sich vorerst auch anderweitig erweitern, Einfälle dazu existieren bestimmt. Wer also Vorschläge parat hält kann diese bis zum 29.10.2008 per E-Mail an internetmarke-newsletter (a) deutschepost.de einsenden. Die ersten 100 Einsender erhalten sogar ein Geschenk von Dingler-Models.