Beiträge zum Schlagwort "Tradition"

Unser Weihnachtsbaum

Samstag, 26.12.2009

Weihnachten 2009 liegt schon wieder in den letzten Atemzügen. Erst dauert es (für manche) ewig bis es soweit ist, dann entsteht teils große Hektik um das Fest der Liebe, gefolgt von 3 Tagen mit feudalem Essen und ehe man sich umsieht ist alles wieder ratz-fatz vorbei – für die nächsten 365 Tage. Nur der Weihnachtsbaum ist es, der in vielen Wohnungen noch bis zum 6. Januar stehen bleibt und seinen Glanz versprüht. Passend dazu hat die Gedankendeponie eine Blogparade gestartet mit dem Thema “Euer Weihnachtsbaum”.

Unser Wohnzimmer wird seit letzten Jahr mit einer künstlichen Tanne geschmückt. Jetzt wird es natürlich einige geben die sagen, dass ein künstlicher Baum gar nie in Frage kommen würde.

Darüber kann man selbstverständlich unterschiedlicher Meinung sein, sich auf Tradition berufen, den fehlenden Tannenduft bemängeln und dergleichen mehr. Bis vor zwei Jahren dachten wir ganz genauso.

Die Hauptgründe für unseren Traditionswechsel sind schnell erklärt. Zum einen sind das die Preise. 35-40 Euro für einen Weihnachtsbaum (Nordmanntanne) sind einfach eine stolze Summe. Fichten sind zwar 40% billiger, die Haltbarkeit aber mindestens um den gleichen Satz niedriger.

Gruppenzwang

Dienstag, 15.12.2009

Vor den Festtagen ist ja schon genügend Wirbel rundherum. Als würde das nicht schon vollkommen ausreichen! Da fällt dem ehrenwerten Herrn (fast-)Schwager nichts besseres ein als noch seine Hochzeit eine Woche vor Weihnachten in unseren Terminplaner einzupflegen. Für noch ein Hühnchen diesbezüglich zu rupfen ist sowieso schon alles zu spät – oder doch nicht? :twisted:

Was aber viel schlimmer ist, die mit der Hochzeit verbundenen Einkäufe von Klamotten bzw. deren Anprobeaktionen. Mal abgesehen davon, dass ich schlichtweg kein Krawattenhengst bin und ich mich in einem Anzug so wohl fühle wie eine Thüringer Bratwurst im Tiefkühlfach, hasse ich nichts mehr als Veranstaltungen die “unbequeme Kleidung” quasi vorschreiben – Gruppenzwang.

Es gibt doch neben einem Anzug auch noch andere legere Kleidung die ebenso gesellschaftsfähig ist, in der ich aber noch ich bin und bleiben darf! Gleiches gilt natürlich auch für meine Frau, die das ähnlich sieht.

Bei sowas drängt sich mir immer die Frage auf um was es eigentlich geht. Um eine Hochzeit oder um ne Modenschau?

Geheimschrift

Montag, 09.11.2009

In Zeiten von Arial, Times New Roman und Verdana ist Sütterlin sicherlich keine Schriftart die noch weit verbreitet ist geschweige denn von sehr vielen Menschen überhaupt gelesen werden kann. Ich selbst kenne zwar den Namen und das Aussehen dieser Schriftart aus den Zeiten als meine Oma noch lebte, lesen konnte ich diese Schreibweise auch noch nie.

Bewundernswert finde ich diese Schreibweise allemal, für die (Vor-)Kriegsgenerationen war sie “ganz normal”. Hauptsächlich vermute ich die Nutzer und Versteher dieser Schriftart in den Älteren unter uns, so ab 75 aufwärts. Aber auch in den 60er-Jahrgängen gibt es Sütterlin-Freaks – hätte ich jetzt so nicht pauschal getippt.

Ein kurioser Fall kommt da aus dem niedersächsischen Celle, genauer gesagt aus der dortigen Justizvollzugsanstalt. Weil dort ein 37-jähriger Insasse Briefe in Sütterlin-Schrift “nach draußen” schickte und diese vom Gefängnispersonal nicht “gelesen” werden konnten sollte der Schreiber die Kosten für eine “Übersetzung” tragen, andernfalls würden diese nicht verschickt werden. Wie bitte? :roll:

Per Urteil wurde dem Insassen dann die freie Wahl der Schriftart zugestanden.

Blogparade: Nicht die Bohne

Sonntag, 12.07.2009

Für manche ist das schwarze Gebräu namens Kaffee ein Wundermittel. Den einen weckt es auf oder hält es wach, wiederum andere können danach besonders gut schlafen… Geschichten um den obligatorischen Kaffee gibt es gerade genug. bei mir bewirkt er garnichts, ich trinke ihn gerne, aber er bewirkt bei mir in keiner Richtung was.

Roberto hat zu diesem Thema eine Blogparade gestartet und möchte dazu folgendes wissen.

Kochst du morgens bewusst Kaffee oder weil es einfach dazu gehört?

Für mich persönlich würde ich nicht zwangsläufig jeden Tag Kaffee am Morgen kochen, wie schon erwähnt, er bewirkt bei mir nichts, weshalb ich auch gut ohne ihn auskomme. Meine Frau allerdings braucht ihren morgentlichen Koffeinschub um in die Gänge zu kommen. Deshalb ist es für mich inzwischen selbstverständlich geworden eine Kanne aufzusetzen.  eil die besser Hälfte aber früher außer Haus muss als ich, bereite ich dieses Ritual schon am Abend vor, dass in der Früh nur noch “Start” gedrückt werden muss.

Kochst du normal in der Kaffeemaschine oder zum Beispiel mit einer French Press?

Nadelhölzer

Montag, 08.12.2008
Nordmanntannen

Nordmanntannen

Sie hat wieder begonnen, die heiße Phase rund um die weihnachtlichen Nadelhölzer namens Nordmann, Fichte und Kiefer. Verkaufsstände gibt es ja genügend, ich habe fast den Eindruck, es werden jährlich irgendwie mehr. Aber die ganzen Verkaufsplätze alleine lösen das “Problem” noch lange nicht – nämlich den “richtigen” Weihnachtsbaum zu finden.

Gerade eben waren wir in einem Bau(m)arkt um die Ecke und versuchten unser Glück, Betonung liegt auf versuchten. Fichten scheiden bei der Auswahl irgendwie sowieso aus. Einen solchen “in-3-Tagen-kahl-Baum” muss man sich nicht wirklich antun. Jegliche Berührung lässt das Nadelwerk hörbar zu Boden brasseln, wenn der Baum in der kuschelig warmen Wohung steht. Nordmanntannen sind da schon erheblich unempfindlicher allerdings preislich der Schmerzgrenze recht nahe.

Abgesehen vom Preis sollte das Gewächs natürlich schon ein wenig darstellen, sprich schön gewachsen sein. Einen “dürren Heini” will man sich einerseits auch nicht ins Zimmer stellen, zu ausladens darf er andererseits aus Platzgründen nicht sein. Jetzt zieht man jedoch ein Register, das den Baumkauf alles andere als einfacher werden lässt. (Bildquelle: Wikipedia, Hinrich)