Mediamarkt: Mitarbeiter des Monats

In der Telefonabteilung des Mediamarktes habe ich eben ein Gespräch zwischen Verkäufer und einem Kunden (etwa Mitte 60) mitbekommen. Der Kunde ließ sich in Sachen Festnetztelefone beraten und entschloss sich letztlich auch für den Kauf eines Gerätes für knapp 60 € . Schon alleine die Tonlage des Verkäufers sprühte förmlich vor Freundlichkeit. Kunde: Hat denn dieses Gerät nun auch ein Farbdisplay? (im ausgeschalteten Zustand konnte er es ja schließlich nicht sehen) Verkäufer: (in forschem Ton) Was erwarten Sie denn in dieser Preisklasse alles? Da müssen Sie schon mehr investieren! Kunde: Ich hatte ja nur gefragt, Entschuldigung! Verkäufer: (augenrollend) Ja ja. – Hier entlang gehts dann zur Kasse. Kunde: (nicht ernstgemeint und humorvoll) Ach wie, bezahlen muss ich das auch? Verkäufer: (alles andere als humorvoll) Ich kann auch den Sicherheitsdienst rufen ...

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Freund oder guter Freund

Da muss ich beim nächsten Besuch eines griechischen Restaurants aufpassen, ob mich der Wirt als Freund oder guter Freund betitelt. Der TV-Spot von Ouzo 12 machts uns vor. Freunde bekommen den Fusel vorgesetzt, gute Freunde die Edelmarke. Ganz getreu dem Motto: Ey, für meine guten Freunde! ...

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Jamba Urteil zur Abofalle

In nahezu allen TV-Kanälen flimmert die Werbung über den Schirm. Schick eine SMS an XXXXX für Logo sowieso oder Klingelton “Tatütata”. Ruckzuck stecken gerade Kinder in einer für sie unüberschaubare Abofalle und dürfen zahlen, zahlen, zahlen! Endlich wurde mal ein Urteil gefällt, mit dem Jamba auf die Nase fiel, wie bei Weblawg zu lesen ist. Dafür wurde es aber auch wirklich langsam Zeit! Denn die in Minischrift eingeblendeten Preis- und Aboangaben sind m.E. wirklich alles andere als eine faire Vorgehensweise einen Vertrag abzuschließen. ...

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Telefonwerbung endlich strafbar

Zeit ist es geworden, dass der Gesetzesentwurf im Kabinett durchgewunken wurde. Strafen bis zu 50000 € können verhängt werden, wenn das Telefon permanent klingelt und am anderen Ende nur nervige Telefonverkäufer hängen und unerlaubte Telefonwerbung betreiben. Das Unterdrücken von Rufnummern, nur damit der Angerufene nicht weiß wer am anderen Ende ist wird künftig mit Bußgelder bis zu 10000 € geahndet. Auch das Widerrufsrecht wurde gestärkt. Schwierig dürfte nur sein, Namen und Anschrift eines rufnummerunterdrückenden Unternehmens herauszubekommen, da diese Daten sicherlich nicht ohne weiteres herausgegeben werden. Es sei denn auf der anderen Seite sitzt keine besonders große “Leuchte” (sowieso meist der Fall)! Na dann ruft mal schön an….. [update] Das entsprechende Gesetz, das Werbeanrufe mit unterdrückter Werbung verbietet ist inzwischen verabschiedet. ...

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Preisfrage

Wie sind die Gewinnfragen der privaten TV-Sender? Antwort A: sehr anspruchsvoll, ohne sehr gutes Allgemeinwissen keine Chance Antwort B: einfach nur primitiv Und zu gewinnen gibt es natürlich auch etwas! Wer die richtige Lösung (Buchstabe “A” oder Buchstabe “B” bis zum Donnerstag, 10.07.2008 12:00 Uhr per E-Mail an die Redaktionsadresse schickt bekommt 1000 Reiskörner frei Haus. Besondere Schwierigkeit, die 20. richtige Antwort die eingeht, gewinnt diesen tollen Preis. Der oder die Gewinnerin wird schriftlich benachrichtigt. Die Ziehung findet unter Aufsicht zweier vereidigter Wasserschildkröten statt (die mögen keinen Reis und sind somit neutral)! Auf die Teilnahme per SMS wird aus technischen Gründen verzichtet. ...

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Tribut zollen

Wenn sich Greatnet schon so große Mühe gibt und keine Kosten scheut mir zu Zwecken der eigenen Promotion einen aufblasbaren Wasserball zu schicken, da möchte ich mal nicht so sein und schenke ihnen diesen Blogbeitrag und bedanke mich somit für das Werbegeschenk! Selbstverständlich habe ich auch die Angebotspalette von Greatnet betrachtet und eventuell passende Produkte mit meinem Tarif bei Domainfactory verglichen. Leider konnte ich aber keine entsprechend kostengünstigere Variante bei gleichem Leistungsumfang finden, die mich zu einem Providerwechsel verleiten könnte. Einen Tipp für die Marketingabteilung hätte ich jedoch, falls die Werbeaktion noch weiterhin fortgeführt wird. Der Wasserball ließe sich erheblich kostengünstiger als Warensendung verschicken. Die mit 1,45 € frankierte Sendung mit 48 g hätte in diesem Fall lediglich 70 Cent und somit weniger als die Hälfte gekostet. Manchmal ist es ...

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Gewinnversprechen per Post – ein Fall für das Altpapier

Nachdem mich immer wieder Anfragen, sowohl als E-Mail oder im Kommentarbereich, die sich mit der Gesetzeslage bei Gewinnversprechungen beschäftigen, habe ich diesbezüglich dem Bundesjustizministerium angefragt. Die Auskunft des Ministeriums gebe ich hier zur Aufklärung aller Fragen an interessierte Leser weiter. Gewinnspielwerbung ist in Deutschland über das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) geregelt und speziell dann verboten, wenn die Gewinnmitteilung eine Gewinnspielwerbung ist, die zu Unrecht den Eindruck erweckt, der Adressat habe bereits gewonnen oder eine Gewinnspielwerbung, bei der nicht der Wille besteht, die Gewinne zur Auszahlung zu bringen bzw. die Teilnahme an einem Gewinnspiel von dem Erwerb der Ware oder der Inanspruchnahme einer entgeltlichen Dienstleistung abhängig zu machen verschickt wird. In einzelnen Fällen kann dann der Tatbestand des Betruges verwirklicht sein. Ein Unterlassungsanspruch bei Verstoß gegen das UWG steht ...

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