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Wenn Kinder mit Drogen in Kontakt geraten

Der Konsum von Drogen und sei es nur aus reiner Neugierde ist eine stetige Gefahr für Kinder welcher sich Eltern wie aus heiterem Himmel gegenüber stehen sehen. „Hilfe mein Kind nimmt Drogen“, eine Feststellung die viele Eltern in ein völlig fremdes Terrain versetzt. Wie tief ist mein Kind bereits abgerutscht? Was muss ich als nächstes tun um mein Kind so schnell wie möglich aus dem Bann der Drogen zu befreien? Wohin kann und muss ich mich wenden? Große Ratlosigkeit macht sich breit. Und das ist nur allzu gut verständlich.

„Mein Kind würde keine Drogen nehmen“. Wie falsch diese Sichtweise sein kann zeigt sich manchmal schneller als es den betroffenen Eltern lieb sein kann.

Schlechte Auskünfte besiegen keine Drogen

Reden alleine wird in nahezu allen Fällen ohne einen Erfolg bleiben. Für Aufklärungsarbeit um die Gefahr von Drogen ist es jetzt ohnehin zu spät. Professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen ist angebracht, manchmal aber auch von vielen „Fallstricken“ begleitet. Niemand möchte sein eigenes Kind gleich in die kriminelle Ecke schieben und mit der Polizei in Verbindung bringen.

Hättest Du beispielsweise gedacht, dass die Schilderung einer aufgedeckten Drogensituation im Rahmen einer Nachfrage beim Jugendamt zu nachfolgender und für mich vollkommen unverständlichen Antwort führt?cannabis

„Ihr Kind ist ja in einem Jahr bereits volljährig. Da können wir Ihnen auch keinen guten Ratschlag mehr geben.“

Auch wenn Jugendämter selbst keine Drogenberatungsstellen sind, so könnte man zumindest erwarten nützlichere Antworten zu bekommen als lediglich mit der Schulter zuckend weggeschickt zu werden. Die bereits angesprochene Ratlosigkeit oder besser noch maßlose Überforderung von Eltern wenn das Thema Drogen plötzlich nicht nur mehr in der Zeitung steht sollte auch in Jugendämtern bekannt sein. Hilfe mein Kind nimmt Drogen – es ist ein Schrei nach Hilfe der auf keinen Fall überhört werden darf.

Je früher man sich mit dieser Problematik auseinandersetzt, desto eher wird es gelingen die eigenen Kinder vom Drogenkonsum fernzuhalten.

Mein Kind nimmt Drogen

Drogen von heute sind „anders“ als damals

Drogen sind und waren zu keiner Zeit ein erstrebenswerter Zeitvertreib. Heute jedoch kann sich niemand mehr sicher sein welche genauen Substanzen in Drogen enthalten sind die es letztendlich noch schlimmer werden lassen als es ohnehin schon ist. Einmal neugierig sein kann schon den Beginn vom Ende bedeuten. Das o.g. erwähnte Buch „Mein Kind nimmt Drogen“ ist ein Ratgeber für betroffene und verzweifelte Eltern und zeigt „den richtigen Weg“ um nicht im Drogensumpf zu versinken bzw. diesen so schnell wie möglich wieder zu verlassen. Der Autor nennt es die Formel für das Gegengift und trifft hiermit den Nagel auf den Kopf.

Jedes Kind, jeder Jugendliche der von dieser Materie ferngehalten werden kann ist ein Gewinn im Kampf gegen die wachsende Zahl von Drogentoten in Deutschland und anderswo. Drogen gänzlich aus der Gesellschaft zu verbannen wird uns nicht so einfach gelingen – wenn wir es jedoch nicht versuchen noch um ein deutliches Stück weniger.

Über Thomas Liedl

Ich beschäftigte mich mit gemischten Themen aus Gesellschaft, Politik, Technik und Sport. In meinen Praxistests schreibe ich über eigene Erfahrungen mit Produkten bzw. Dienstleistungen im Netz. | Facebook | Twitter | LinkedIn

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