Wenn ein Fussballspiel, sei es nun bei der WM oder nicht, einmal weniger gut läuft, dann ist man schnell dabei den Mann in schwarz dafür verantwortlich zu machen. Oft geschieht dies natürlich durch die rosarote Vereinsbrille und wird somit zumindest ein Stückchen weit nachvollziehbar. Zu dieser „Problematik“ gesellt sich auch, dass so manche Regel und deren Auslegungsmöglichkeit alles andere als dem Spiel dienlich ist. Schlussendlich ist Fussball ein Kampfsport und nicht Hallenhalma oder dergleichen.

Was allerdings die Schiedsrichter bei der WM 2010 in manchen Spielen abliefern….. da stellt sich ganz klar die Frage, wie konnten diese Schiedsrichter jemals in die Eliteauswahl der FIFA gelangen? Hier werden Regeln angewandt, die so sicherlich nicht von der FIFA geschrieben bzw. gewollt wurden. Lächerliche Fouls die nicht mal wirklich welche sind werden mit Rot geahndet und glasklare Tätlichkeiten (z.B. aktuell bei Brasilien vs. Elfenbeinküste oder Chile vs. Schweiz) bekommen bestensfalls den gelben Karton gezeigt. Vollkommen regelkonform erzielte Tore (USA) werden schlichtweg aberkannt. Jeglicher Spielfluss wird durch die Kleinlichkeit der Schiedsrichter jäh unterbrochen.

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Und wenn ich dann auch noch sehe, dass bei Brasilien vs. Elfenbeinküste der Schiedsrichter hinter vorgehaltener Hand beim brasilianischen Spieler nachfragt, ob er im Strafraum Hand gespielt hatte oder nicht, dann hört der Spaß wirklich auf. Also hat er es doch gesehen… sonst würde er ja nicht nachfragen. Wieso gilt dann der Treffer?

Ähm hallo… spielen wir hier eine ernstzunehmende WM oder werden die Spiele tatsächlich wie ich es bei Twitter gelesen habe nach dem Zufallsprinzip gepfiffen? Entscheiden hier Fussballregeln oder Sympathie und Antipathie? Schon etliche Spiele wurden von den sog. Unparteiischen zerpfiffen in dem von der ersten Minute weg Fehlentscheidungen und „Kartenspiele“ das Geschehen auf dem Rasen bestimmt haben.

Mannschaften haben nach einem Spiel absolut nichts davon wenn das Spiel verloren ging, festgestellt wird dass es durch Regelwidrigkeiten geschehen ist. Noch weniger haben sie davon, wenn der betreffende Schiri anschließend kein Spiel mehr pfeifen darf! Ausgeschieden ist Ausgeschieden. In der Marktwirtschaft nennt man so etwas bestenfalls Wettbewerbsverzerrung.

Hier sollten sich die Herren Präsidenten der FIFA ernsthaft Gedanken machen anstatt Pläne schmieden einen Chip in den Ball einzubauen, ob dieser hinter der Linie war oder nicht. Solche Schiedsrichter verderben einerseits den Spaß an einer WM, andererseits sind errungene Titel mangels Fairness der Schwarzmänner „etwas weniger wert“.

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Seh ich das zu eng oder habt ihr hierzu eine andere Meinung?