Alles über die schönste Stadt der Welt

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Seit einiger Zeit ist es möglich, dass im Stadtteil Ottensen einem ein autonom fahrender Roboter begegnet. Dieser sechsrädrige Roboter, der ungefähr die Ausmaße eines handelsüblichen Einkaufswagens hat, wird natürlich aus Sicherheitsgründen noch von einem „Aufpasser“ begleitet, der zur Not die Drohne stoppen kann. Da er dies sehr selten tun muss, steht er, wenn er es nicht gerade eilig hat, den verdutzten Passanten zur Verfügung.

Der von der Firma Starship Technologies entwickelte Roboter liefert, ob ihr es glaubt oder nicht, Pizza aus. Die Firma, die von Mitbegründern des Messengerdienstes Skype gegründet wurde, glaubt an ein exponentielles Wachstum in der autonomen Liefertechnik und testet an verschiedenen Orten in Estland, Großbritannien, Deutschland und der USA ihre Lieferroboter. Diese könnten in der Zukunft viele Lieferanten ersetzen und in Dutzenden durch die Straßen schwirren.

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Quelle: pixabay.de

In Hamburg hat sich Starship Technologies mit Domino´s Pizza zusammengeschlossen und liefert in einem 1-Meilen-Radius um die Filiale in Ottensen die Bestellungen per Roboter aus. Das kleine, sechsrädrige Fahrzeug kann bis zu 6.5 km/h fahren und bewegt sich völlig autonom. Dabei erkennt der Roboter Fußgänger und andere Hindernisse und weicht diesen geschickt aus. Der Stauraum kann bis zu 10 Kilogramm aufnehmen und das Fahrzeug nutzt 3G-Technologie, um zum Kunden zu navigieren. Dieser kann dann ganz einfach über eine App einen Code eingeben, um an das Essen im Stauraum des Roboters zu kommen.

Neben dieser Zusammenarbeit hat sich Domino’s auch mit dem Lieferdienst pizza.de zusammengeschlossen, um ihren Lieferservice weiter zu verbessern. In den Zeiten des Internets und der ständig zunehmenden Flexibilität boomt die Lieferindustrie. Inzwischen kann man von Möbeln, über frisches Gemüse bis hin zu warmen Essen alles nach Hause bestellen. Dazu kommt die rasante Entwicklung der autonomen Fahrzeuge. Da ist es klar, dass es in Zukunft dazu kommen wird, dass viele Lieferdienste auf autonome Fahrzeuge setzen werden.

Allerdings stehen für die Firmen noch große Herausforderungen bevor. So hat zum Beispiel die kalifornische Stadt San Francisco die Regeln für autonome Fahrzeuge deutlich verschärft. Seit letztem Jahr sind die meisten Gehwege nichtmehr für Roboter freigegeben. Ahti Heinla, Mitbegründer von Starship Technologies weiß auch, dass es noch viele Hürden zu nehmen gilt. Allerdings sagte er auch, dass für jede Tür, die sich schließt, sich 10 neue öffnen.

Ob wir es wollen oder nicht, in 10 Jahren werden viele verschiedene autonome Roboter die Gehwege der großen Städte befahren.

Hamburg

„Hamburg meine Perle“, so besingt es schon ein Urgestein der Hansestadt am Elbstrand, Lotto King Karl. Und die Bezeichnung Perle wird hier zu Recht benutzt, das würde ich so auch jederzeit und immer wieder unterschreiben. Hamburg ist die Perle des Nordens.

Hamburg ist nicht nur einfach eine Großstadt im Norden, man muss zumindest für einige Tage dort gewesen sein um sich einen Eindruck verschaffen bzw. ein Urteil bilden zu können. Das Tor zur Welt, wie Hamburg auch gerne bezeichnet wird hatte ich schon in früheren Jahren sehr oft und gerne besucht ohne einen persönlichen Bezug hierhin gehabt zu haben. Seinerzeit jedoch ohne das Wissen dass es einmal meine (Wahl-)Heimat werden könnte.

Sag niemals nie oder auch unverhofft kommt oft – beides sind Sprichwörter die hier den Nagel punktgenau auf den Kopf treffen.

Hamburg meine Perle

Vor etwas mehr als zwölf Jahren hat es mich – wie könnte es auch anders sein – der Liebe wegen hierher verschlagen. Einmal quer durch die Republik, von fast ganz unten bis fast nach ganz oben wenn man so möchte. In eine Stadt zu ziehen die ich bereits „kannte“ und mochte sowie für eine Frau deren Liebe es allemal wert war, ist und bleibt, für mich damals überhaupt keine Frage. Die Bezeichnung „Perle“ wurde so betrachtet tatsächlich doppeldeutig.

Ich nehme es schon einmal vorweg. Ich würde es mit all dem hier Erlebten und dem gesamten Wissen von heute genau so wieder tun ohne auch nur einen Moment zu zögern! Und wenn das ein gebürtiger Bayer so ausdrückt sag ich mal, dann ganz sicher nicht ohne einen triftigen Grund.

Hamburg gab mir einiges

HamburgDie Elbmetropole hatte immer schon viel zu bieten, jedem der aufgeschlossen hierher kommt. Der nordische Humor ist zugegeben nicht auf Anhieb jedermanns Sache. Man muss sich vielleicht erst daran gewöhnen das mag sein. Mir bereitete es nicht im geringsten irgendwelche Probleme.

Vielleicht ist dies auch dem bereits genannten Umstand geschuldet, dass ich schon vor meinem Zuzug recht oft hier gewesen bin, ich fühlte mich sehr schnell und mit jedem Tag mehr sehr heimisch hier. Dafür trug auch meine hier gefundene Familie in ganz erheblichen Umfange bei. Zum Lachen in den Keller geht man in Hamburg jedenfalls nicht!

Hamburger Hafen – Quelle: pixabay.com

Um es auf kurz und bündig auf bayrisch auszudrücken, ich fühlte mich in Hamburg gesellschaftlich und umgebungsbedingt sauwohl.

Natürlich gab es hier, so wie das an jedem anderen Ort ebenfalls passieren kann, das eine oder andere schlechte Erlebnis. Sei es mit Kliniken oder auch mit Ärzten im allgemeinen die für Unbehagen und Aufregung sorgten. Versicherungen sind ebenso nicht immer, na sagen wir mal wirklich „umgänglich“ wenn es um den Versicherten geht. Was ich mit Paketdiensten in Hamburg so alles erlebt habe passt schon fast  nicht mehr auf die bekannte Kuhhaut mehr.

Die schmerzlichste Erfahrung in meinem Leben überhaupt musste ich auch in Hamburg erleben, den Tod meiner Verlobten. Für sie und der großen Liebe wegen bin ich einst überhaupt quer durch die Republik in den Norden gezogen.

Ich wiederhole mich hier gerne – mit Hamburg selbst hat dies alles nicht direkt zu tun. Stadt und Vorkommnisse trenne ich absolut voneinander. Ich erwähne es nur der Vollständigkeit halber und es ist keineswegs als eine Art Kritikpunkt an dieser Stadt zu verstehen. Hamburg gab mir wirklich viel, mehr als ich jemals zu hoffen gewagt habe. Hier fand ich eine wahrlich liebenswerte Frau – meine Traumfrau – zudem eine ganz tolle Heimat, verlebte hier eine wirklich schöne Zeit und meine glücklichsten Jahre bisher überhaupt. Was will man eigentlich noch mehr? Eine Zeit die ich unter gar keinen Umständen in irgendeiner Form je vermissen möchte.

Hamburg kann leider nicht alles bieten

Eines aber kann mir „mein wirklich lieb gewonnenes Hamburg“ leider nicht bieten – bezahlbaren Wohnraum der nicht unbedingt der Größe eines „Schuhkartons“ entspricht. Genau darin liegt auch der einzige Grund weswegen ich die Stadt verlassen und mir eine andere Bleibe suchen muss. Ich tu das absolut nicht gerne soviel steht und stand bei der ganzen Prozedur immer schon fest. Doch die Komponente „bezahlbarer Wohnraum“ ist mit der Stadt Hamburg leider so gar nicht in Einklang zu bringen. Dies ist sicher kein reines Hamburger Problem, das steht jedoch auf einem ganz anderen Blatt und ich gehe jetzt hierauf auch nicht näher ein. Für mich zählt in dieser Thematik leider nur das Heute, hier und jetzt.

Ich kehre der Stadt meinen Rücken nicht weil ich das persönlich möchte sondern weil ich es aus rein existenziellen Gründen einfach muss! Es gibt wahrlich schönere Momente als solche wenn jemand einen lieb gewonnenen Ort verlassen muss, warum auch immer. Dies muss ich hier sicher nicht extra und besonders hervorheben.

Meine Verbundenheit zu Hamburg wird weiterhin und ungebrochen bestehen bleiben. Nicht nur weil hier meine Familie beheimatet ist. Deutschland ist wirklich klein, man ist in der kürzesten Zeit von Ost nach West bzw. von Süd nach Nord gereist. Ob mit Bahn oder Auto, Hamburg ist nicht wirklich so weit entfernt. Darin liegt das aller kleinste meiner Probleme welche mir die letzten Monate so Stück um Stück aus dem Hut gezaubert haben.

Hamburg – verändere dich zum Wohle Deiner Bürger

Danke Hamburg für die vielen Erfahrungen die ich hier machen durfte, für die guten und auch weniger guten, denn sie prägten mein Leben allesamt ein Stück weit mehr.

Nur an deinen langsam aber sicher ins unermessliche steigenden Mietpreisen, daran sollten deine Stadtväter dringend etwas „zum Besseren“ drehen. Die zahlreichen Neubauten und Pläne derselben in allen Ehren, am Ende müssen sie eines – bezahlbar sein. Gib auch jenen Menschen mit den kleineren Portemonnaies eine Chance sich in Hamburg ein vernünftiges Dach über dem Kopf leisten zu können und trotzdem noch „ein paar Taler“ zu leben übrig haben. Wohnungen müssen wieder ein Sozialgut werden, sie dürfen kein reines Wirtschaftsgut sein. Dann, ja dann ist hier fast alles so gut wie perfekt.

Übrigens, auch dieser Blog wurde einst hier in Hamburg „geboren“, am 25.03.2007. Nun zieht er nach elf Jahren mit mir um. Nicht-spurlos wird von anderer Stelle aus weitergeführt soviel steht in jedem Falle fest. Die geografische Ausrichtung wird sich zwangsläufig ein klein wenig verändern, aber auch Hamburg wird nicht zu kurz kommen. Von welchem Ortaus es weitergehen wird….? Ihr werdet es hier ganz sicher erfahren, einfach dran bleiben.

Bis dahin, tschüss, servus oder wie auch immer und ein schönes Osterfest.

sterbeurkunde hamburg

Ein Todesfall in der Familie stellt einen harten emotionalen Schlag dar den es erst einmal zu verarbeiten gilt. Neben den zahlreichen seelischen Aspekten eines Todesfalls steht nun noch viel teils lästiger Schrift- und Verwaltungskram an der abgearbeitet werden muss. Für die Erledigung von alle dem benötigt man eine Sterbeurkunde. Zwar reicht für einiges auch die Kopie der Sterbeurkunde aus, doch ohne das Original zu besitzen gibt es auch keine Kopie. Wer hier denkt das wäre kein Problem liegt gewaltig daneben. In Hamburg muss man für die Ausstellung einer Sterbeurkunde vier Wochen Wartezeit in Kauf nehmen.

Eine Sterbeurkunde ist doch kein aufwendiges Kunstobjekt

Sterbeurkunden enthalten nur relativ wenige Daten. Diese Daten sind mit einziger Ausnahme des Sterbedatums bereits in digitaler Form vorhanden. Es müssen demnach keine riesigen Registerbücher aus dem Keller geholt und gewälzt werden. Und schlussendlich wird eine Sterbeurkunde auch nicht von Hand mit Tinte in schönster Fraktur auf Büttenpapier geschrieben.

Wo also liegt das Problem eine solche Urkunde in einer deutlich kürzeren Zeit zu erstellen und den Hinterbliebenen zur Verfügung zu stellen?

Die jeweilig zuständigen Hamburger Standesämter sind natürlich neben der Ausstellung von Sterbeurkunden auch noch mit anderen Obliegenheiten beschäftigt. Offensichtlich mangelt es der Hansestadt Hamburg aber an Personal für eine schnellere Bearbeitung. Wer wie Hamburg viel dafür tut, dass die Stadt ständig wächst muss auch beim Personalstand etwas fürs Wachstum tun. Nach außen hin Schönfärberei bei den Zahlen zur Bearbeitungszeit für eine Urkunde zu betreiben ist einfach. Zumal nur die Betroffenen selbst wissen wie es wirklich um die Wartezeit bis zur Ausstellung einer Sterbeurkunde bestellt ist.

Und vier Wochen sind ohne jede in Frage kommende Rechtfertigung einfach zu viel.

Die Sterbeurkunde als solches ist für die Hinterbliebenen selbst von geringerer Bedeutung und „nur ein Stück Papier“. Um- und Abmeldungen diverser Verträge oder auch die Auflösung von Bankkonten machen es aber notwendig diese Bescheinigung vorzulegen. Und Diskussionen, „warum man sich erst vier Wochen nach dem Tod darum kümmert“ sind genau das, was Angehörige nach einem Sterbefall am allerwenigsten gebrauchen können. Darüber sollte sich der Hamburger Senat vielleicht auch mal ein paar Gedanken machen.

Akten, Aktenberg, Organisation

Ein namhaftes und weithin bekanntes Sanitätshaus in Hamburg sollte ein eigentlich gängiges Hilfsmittel liefern. Seitens der Krankenkasse wurde grünes Licht gegeben, sodass der Auslieferung hätte nicht im Wege gestanden. Trotzdem gab es im Hinblick auf die Lieferzeit des Hilfsmittels eine nicht nachvollziehbare Besonderheit. Es wurde von Beginn an gleich mit einer mehrwöchigen Lieferzeit kalkuliert. Man würde sich telefonisch melden sobald das Hilfsmittel lieferbar ist.

Hilfsmittel für schwer erkrankte Menschen sind keine Luxusartikel, sie werden stets benötigt um ein Stück weit unbeschwerter leben zu können, den Alltag einfach zu erleichtern. Und es hat nicht zuletzt auch mit Respekt vor der Menschenwürde zu tun. Dies sollte einem Sanitätshaus bewusst sein, um so mehr wenn es sich um einen örtlichen Platzhirsch handelt. Wenn es Sanitätshaus eine derartig hohe Lieferzeit ansetzt – wieso und weshalb auch immer – kommt der Patient nicht in Versuchung binnen einer kurzen Zeit dort wieder nachzufragen. Zunächst konnte das Fehlen des Hilfsmittels noch gut überbrückt werden. Es kam aber die Zeit in der es nötiger wurde, dies war absehbar.

Genehmigung erhalten – Auftrag nicht ausgeführt

Akten, Aktenberg, Organisation im SanitätshausEin Anruf bei der Krankenkasse ergab dann, dass die Genehmigung des Hilfsmittels vor 7 Wochen an das Sanitätshaus gegeben wurde. Man könne sich die lange Lieferzeit auch nicht erklären. Das nächste Telefonat ging in Richtung Sanitätshaus. Dort wurde zunächst mit einem deutlichen Anflug von „Ausredetaktik“ über eine angeblich fehlende Genehmigung gesprochen. Ich nannte daraufhin die Genehmigungsnummer sowie das Ausstellungsdatum welches mir beides die Krankenkasse zur Verfügung gestellt hatte.

Und siehe da – die Genehmigung lag nun doch vor und das bereits seit 7 Wochen. Nur leider sah sich kein Mitarbeiter im Stande die Genehmigung in eine Bestellung umzuwandeln. Das Schreiben der Krankenkasse wurde einfach „abgelegt“. Man sei aber bemüht, die Bestellung nun sofort weiter zu geben, so das Sanitätshaus weiter.

Sanitätshaus verweigert Ersatzlieferung

Meiner Bitte bis zur Lieferung des bestellten Hilfsmittels einen Ersatz zur zeitlichen Überbrückung zu bekommen lehnte man ab. Man verfüge über keinen geeigneten Ersatz. Musste ich jetzt glauben, konnte es aber trotzdem nicht. Ein Sanitätshaus dieser Größe und dann kein „Leihgerät“ vorhanden? Das klang nun weder vertrauenserweckend noch unbedingt glaubwürdig. Man wolle sich wieder melden sobald das Hilfsmittel ausgeliefert werden kann, die geschehe innerhalb der nächsten Woche so die Dame am Telefon.

Fünf Tage? Jetzt plötzlich eine Lieferzeit von unter einer Woche im Vergleich zu sieben Wochen wie zu Beginn? Diese Art der Organisation muss man so nun nicht wirklich verstehen.

Eine Überprüfung durch ein Familienmitglied in einer der mehreren Filialen Hamburgs ergab dann, dass es dort sehr wohl geeignete Ersatz-Hilfsmittel gab. Diese hätte auf der Stelle käuflich erworben werden können. Das Sanitätshaus hat demnach nicht nur schlampig und zum Nachteil des Patienten gearbeitet, sondern auch noch schlichtweg gelogen. Vertrauen in dieses Sanitätshaus bei künftigen Bedarfen jedweder Art? Nein danke.

Hilfsmittel in Eigeninitiative organisiert

Nach diesen überaus schlechten Erfahrungen und am Ende noch einer dreisten Lüge wollte sich niemand von uns mehr darauf verlassen, dass die Bestellung nun binnen 1 Woche geliefert werden wird. In Eigeninitiative und dank entsprechenden Verkaufsportale konnte das benötigte Hilfsmittel – sogar komplett unbenutzt – für „kleines Geld“ noch am selben Abend bereitgestellt werden. Das Sanitätshaus konnte sich nun „wieder Zeit lassen“, wir waren nicht mehr auf diese Leute angewiesen. Beschämend ist es für dieses Unternehmen trotzdem in ganz gehöriger Art und Weise.

Sanitätshausmitarbeiter erweist keinen Respekt vor dem Tod

Meine Frau ist dann leider verstorben noch ehe das Sanitätshaus geliefert hat. Es vergingen zwischenzeitlich tatsächlich nur 6 Tage. Das selbst besorgte Hilfsmittel leitete für die noch verbleibende Zeit gute Dienste. Doch Hamburgs Platzhirsch unter den Sanitätshäusern zeigt sich noch ein letztes Mal von einer respektlosen und sehr beschämenden Seite. Als der Anruf erfolgt, dass die Auslieferung nun möglich ist teile ich dem Sachbearbeiter mit, dass meine Frau zwischenzeitlich verstorben ist. Ich hätte mit jeder Reaktion oder Antwort gerechnet, nicht aber mit dieser (Originalton):

Oh – das ist ja nicht so schön. Na dann kann ich das Hilfsmittel ja jetzt aus dem System wieder entfernen.

Hätte sich hier der Mitarbeiter nicht eine pietätvollere Wortwahl zurechtlegen können? Den ersten Satz hätte er sich definitiv sparen können. Bei Sanitätshäusern wird es immer wieder vorkommen, dass Patienten vor einer Belieferung verstorben sind. Meine Mitteilung über den Tod meiner Frau konnte ihn demnach nicht so eiskalt erwischt haben wie mich seine Worte in diesem Moment. Genau solche Anrufer braucht man, wenn man kürzlich einen geliebten Menschen verloren hat.

Dieses Sanitätshaus muss offenbar noch viel lernen, insbesondere den respektvollen Umgang mit hilfsbedürftigen Menschen, mit Verstorbenen und auch deren Angehörigen. Glücklicherweise gibt es noch andere Sanitätshäuser in Hamburg. Dorthin würde mich jedenfalls unter keinen Umständen mehr ein Weg führen.

Schlechtwetter, Regen, Wetter

Sommerzeit und Urlaubszeit – darauf freuen sich die allermeisten wenn sie nicht gerade ausschließlich den kühlen und winterlichen Gepflogenheit zugetan sind. Um tatsächlich und endgültig mit dem Sommer 2017 abzurechnen ist es noch ein wenig zu früh. Ein Zwischenfazit kann man sich allerdings schon mal erlauben…. jetzt im August. 

Der Sommer bzw. die Zeit des besseren Wetters nach der Schmuddelzeit begann für uns Hamburger spät – sehr spät. Erst in der ersten Woche des Mai konnte man von einem Ende des Winters sprechen. Das was man als Frühling beschreibt ist dabei irgendwie komplett ausgefallen. Ich möchte nur ungern auf den Satz zurück greifen, dass „früher alles besser war“. Doch in den letzten Jahren hat sich das immer mehr und mehr bewahrheitet. Dieser Satz ist nicht nur mehr eine reine Phrase.

Wo ist der Sommer 2017?

Die fehlenden Übergänge zwischen den Jahreszeit, sofern es sie denn tatsächlich außerhalb des Kalenders gibt, sind nicht wirklich etwas Neues. Das kennt man schon länger.

Schlechtwetter, Regen, WetterDoch bisher war es zumindest so gewesen, dass innerhalb des kalendarischen Sommers auch tatsächlich sommerähnliche Temperaturen herrschten. Nicht selten auch maßlos überzogen mit für den Norden untypischen Temperaturen weit über 30 Grad, aber sei es drum. Das Mittelmaß ist längst dahin.

Der Sommer 2017 jedoch hat es in sich und das im wahrlich negativsten Sinne. Müsste ich eine Art Formel für dieses Wettergeschehen der letzten Wochen generieren sie würde in etwa so aussehen:

5 Stunden Sonnenschein = 4 Tage Regenwetter + Donnerwetter – Wohlfühltemperatur

Das Wetter zeigt sich so, als müssten wir jede Stunde Sonnenschein postwendend und bitter büßen. An an minimal andauernde Sommertemperatur kommt der Sturz auf teilweise spätherbstliches Niveau. Eine nur halbwegs zutreffende Beständigkeit was diesen Sommer anbelangt wäre schon einem deutlichen Lottogewinn gleich zu setzen. Einen Plan für mehrere Tage im voraus zu schmieden – bei diesen Kapriolen ein absolutes Ding der Unmöglichkeit. Nahezu jeder Tag liefert etwas anderes.

Unter dem Strich zusammengerechnet ist der Sommer 2017 auf maximal zwei Wochen herunter zu brechen – bislang. Ob sich das noch grundlegend verändern wird ehe wir – wie bereits gewohnt – übergangslos in den Winter stolpern? Das Wetter in diesem Jahr ist irgendwie die reine Resteverwertung – von allem etwas nur die Sonne fehlt.

Na dann noch schönen Urlaub.

Ingenieure, Informatiker und Wirtschaftswissenschaftler

Hamburg hat einiges anzubieten. Die Hansestadt ist Zentrum für Kultur, Warenumschlag, Luftfahrt, Schifffahrt und Digitalisierung. Sie gehört außerdem zu den drei beliebtesten deutschen Reisezielen. Und welche akademischen Berufe sind in Hamburg besonders gefragt?

Ingenieure und Wirtschaftswissenschaftler gesucht

Hamburg bietet 19 renommierte Hochschulen (neun sind privat), die für die Unternehmen perfekt geeignete Kandidaten ausbilden. Ihre Absolventen vermögen aber sämtliche freie Arbeitsstellen in der Stadt trotzdem nicht abdecken und die Nachfrage an spezialisierten Wirtschaftswissenschaftlern und qualifizierten Ingenieuren ist ausgesprochen groß. Dass Firmen genau für diese Jobs in Hamburg aktuell Arbeitskräfte suchen, sieht man auch auf Internet-Portalen wie z.B. Jobrapido. Dabei ist rund die Hälfte der Hamburger Studenten in wirtschaftswissenschaftlichen Fachbereichen eingeschrieben. In diesen Branchen hat man also bei entsprechendem Studienabschluss tatsächlich gute Einstiegsmöglichkeiten.

Ingenieure, Informatiker und Wirtschaftswissenschaftler

Hamburg goes digital

Hamburg ist zu einem der Vorreiter der Digitalisierung des städtischen Lebens geworden. Damit steht die Entwicklung ganz neuer Jobbereiche auch im Dienstleistungssektor bevor.
Einen wichtigen Platz nimmt hier auch die Gaming-Branche ein, unter den bekanntesten Arbeitgebern in der Stadt können etwa Bigpoint oder Goodgames Studios genannt werden. Doch der Hansestadt fehlt es an akademischem Nachwuchs im Informatik-Bereich. Gut ausgebildete Softwareentwickler, innovative Wirtschaftsinformatiker oder führungsstarke IT-Projektmanager sind für die Arbeitgeber schwer zu finden. Eine interessante Information für alle ITler, die auf Jobsuche sind, denn in Hamburg sind die Gehälter für Informatiker überdurchschnittlich attraktiv.

Logistikbranche: sowohl Schiff- als auch Luftfahrt

Mit dem Zugang zur Nord- und Ostsee bietet Hamburg viele interessante Jobs in der Logistikbranche an. Viele der vorhandenen Arbeitsplätze sind zukunftssicher und bestens bezahlt. Die maritime Wirtschaft bezieht ihre Spezialisten zu einem Großteil aus dem Studiengang Schiffbau der TU Hamburg-Harburg. In Hamburg befinden sich der deutsche Airbus und die Lufthansa Technik. Beide zählen zu den wichtigsten Arbeitgebern der Stadt und bieten Arbeitsplätze in ihren industriellen und handwerklichen Einzugsbereichen (Beispiele sind hier etwa die Luftüberwachung und Meteorologie). Auch im Wirtschaftszweig Logistik und Verkehrslenkung ist übrigens eine starke digitale Transformation zu spüren.

Hamburg bei Studenten beliebt

Hamburger Hochschulen sind bei Studenten besonders beliebt. Die Stadt bietet eine Vielzahl an Kulturveranstaltungen (Theaterstücke, Ausstellungen, Konzerte usw.), Naturliebhaber können bei Alster und Elbe relaxen und wer mal Lust auf Shopping hat, findet eine reichliche Auswahl. Die Stadt hat eine gute Infrastruktur und ist außerdem auch gut mit anderen Städten verbunden. Das alles hat aber seinen Preis, denn die Wohnmieten sind hier auch ziemlich hoch.

Zusammenfassend kann man sagen, dass Hamburg sogar Studenten als auch jungen Jobsuchenden in mehreren unterschiedlichen Wirtschaftszweigen richtig gute Möglichkeiten anbieten kann.

jugendliche Obdachlose

Speziell beim Thema „Obdachlose“ springt meist der erste Gedanke in Richtung alkoholabhängiger Menschen von mittlerem Alter an aufwärts. Erst auf den zweiten Blick – und leider wenn überhaupt – fällt ins Auge, dass auch sehr junge Menschen mit der Obdachlosigkeit zu kämpfen haben. Die weitreichenden Folgen der Obdachlosigkeit sind uns allen bekannt.

Mit eine der schlimmsten Folgen ist dieser Teufelskreis: Ohne Wohnsitz keine Arbeit und ohne Arbeit keine Wohnung. In diesen Teufelskreis kann jeder sehr schnell geraten und nicht selten auch unverschuldet. 2500 Jugendliche stranden jedes Jahr auf deutschen Straßen. Nicht selten sind die Gründe der Flucht Misshandlung, Vernachlässigung oder gar Missbrauch. Jedes Jahr 2500 neue jugendliche Schicksale und somit jede Menge Arbeit für die Off Road Kids.

Off Road Kids agieren bundesweit

jugendliche ObdachloseDie Stiftung kann nur mit Hilfe von Sponsoren und Förderern ihre (leider notwendige) Arbeit verrichten. Eine staatliche Unterstützung ist nicht gegeben. Einer dieser Sponsoren ist die Deutsche Bahn in Gestalt der Deutschen Bahnstiftung. Unter dem Motto „ein Weg zurück in die Zukunft“ unterhält Off Road Kids Streetwork-Stationen in Berlin, Hamburg, Dortmund und Köln. Darüber hinaus wird eine Eltern-Hotline sowie das Institut für Pädagogikmanagement und ein Kinderheim in Bad Dürrheim betrieben.

Seitens der Deutschen Bahn werden den Streetworkern Netzkarten für ihre Tätigkeit zur Verfügung gestellt sowie das DB Kids-Camp gefördert. Das nachfolgende Video gibt einen kurzen Einblick wer OffRoad Kids ist und wie die Organisation strukturiert ist.

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Als uneigennützig und aufopferungsvoll muss man die Bemühungen der Streetworker bezeichnen. Keiner von ihnen kann sagen ob bei dem einen oder anderen Jugendlichen die Tipps und Ratschläge ankommen bzw. umgesetzt werden. Versucht wird es dennoch. Der größte Dank und somit wieder neue Anschubskraft für das stetige Weitermachen sind ein paar simple Worte. „Ohne Eure Hilfe hätte ich das nicht geschafft“. Und diese Worte hören die Mitarbeiter von Off Road Kids immer wieder von jenen Jugendlichen, die den Absprung von der Straße endlich geschafft haben.

Der Versuch zählt

Sicherlich nicht bei allen Jugendlichen stößt die Hilfe auf fruchtbaren Boden. Dennoch ist es den Versuch wert eine Art Bindung zwischen dem Jugendlichen un den Streetworkern aufzubauen. Eine Stiftung wie Off Road Kids wäre nicht über so lange Zeit erfolgreich, wenn man dort den Kopf noch vor Beginn einer „Beziehung“ in den Sand stecken würde.

Alle Spenden bleiben innerhalb des Projekts

Die Stiftung setzt alle Spendengelder intern ein, andere Projekte werden nicht unterstützt. Somit kann jeder Spender sicher sein, dass seine Spende dort ankommt wo sie am dringendsten gebraucht wird. Bei den obdachlosen Jugendlichen auf den Straßen Deutschlands. Ich persönlich bin der Meinung, dass in Anbetracht des kommenden Weihnachtsfestes auch ein Gedanke an diese Mitmenschen gesponnen werden sollte.

Schon mit wenigen Euros kann geholfen werden den Jugendlichen neue Perspektiven zu vermitteln. Denn jeder hat eine zweite Chance verdient.

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