Themen rund um das Bloggen von Software über Plugin und Rechtlichem bis hin zum Blogaktionen verschiedener Art.

webcookie

Der Umgang mit Cookies hat doch einige Plugin-Produzenten auf den Plan gerufen. Oft liest man in deren Beschreibungen, das Plugin sei konform mit der GDPR (General Data Protection Regulation), was nichts anderes ist als die DSGVO lediglich in englischer Sprache. Wem jetzt das Gesetzeswesen nicht ganz zum Hobby reicht – und das dürften doch wieder nicht wenige sein – der ist hier schon das erste Mal verunsichert ob das denn dann auch die richtige Wahl sei. Ich schließe mich dieser anfänglichen Unsicherheit ehrlich gesagt mit an. 

Gut, kein Plugin-Produzent gibt eine Garantie dafür, dass der Blog durch die Verwendung im Hinblick auf den geforderten Datenschutz wasserdicht wird. Ist auch nachvollziehbar. Was mir persönlich jedoch ein bisschen Kopfweh bereitet sind Plugins deren Autoren nicht in der EU ansässig sind geschweige denn in Deutschland. Ob die es dann sooo genau nehmen mit den Coockies oder nicht manchmal sagen/denken – das passt so schon? Weiß man nicht und ich will hier auch gar niemandem etwas unterstellen, schon gar nichts Böses.

Zweifel und Bedenken das richtige zu tun

Trotzdem kommen da gewisse Zweifel hoch die letztlich auch dadurch geschürt werden, dass es so viele Aussagen zu diesem Thema gibt die sich teils auch widersprechen, sodass der gemeine Nutzer gar nicht mehr weiß wo die Musik eigentlich spielt. Und der Gesetzestext selbst… naja, ein Gesetzestext eben. Lang und unter Umständen verwirrend. Um einiges weitergebracht hat mich noch am ehesten der Leitfaden von Datenschmutz zur DSGVO wobei auch dieser logischerweise keine Rechtsberatung darstellt.

Entscheidung für das Borlabs Cookie Plugin 

Ausprobiert habe ich einige Plugins, hängengeblieben bin ich letztlich bei Borlabs Cookie*. Dieses Plugin hat mich nicht zuletzt deswegen weil der Entwickler in Deutschland sitzt überzeugt, sondern auch die exakte Einstellmöglichkeiten welche dieses Plugin mitbringt. Anpassungsfähig bis ins kleinste Detail und nicht „einfach wegklickbar“. Und die Besucher können auch später noch sehen welche Auswahl sie bei den Cookie-Einstellungen sie getroffen haben und wann. Die Einstellungen sind natürlich auch jederzeit änderbar (eingebunden in die Datenschutzseite). 

Ja, das Plugin ist nicht kostenlos, schlägt aber auch nicht so sehr zu Buche, dass man es gleich mit der Angst zu tun bekommen müsste. Mit rund 29 Euro einmaliger Kosten* inkl. Support auf Dauer nutzbar (für eine Seite) ist angemessen, denn es steckt wie ich vermute wirklich viel Arbeit drin. Für weniger als 30 Euro habe ich ein Plugin aus deutscher Schmiede, das aktuell gehalten und gepflegt wird und es gibt einen absolut klasse Support. Von Letzterem konnte ich mich mehrfach überzeugen.

Klar kann auch Borlabs Cookie* keine Garantien geben, das kann nicht mal ein Rechtsanwalt bei der Beratung. Doch mit diesem Plugin kann man sich auf sehr gutem Wege wähnen. Und die notwendigen Anpassungen die für das ePrivacy Gesetz das dann nächstes Jahr aktuell werden soll sind auch schon in der Schublade. Man muss dann also nicht wieder von neuem anfangen zu suchen. Aus Nutzersicht empfehle ich das Borlabs Cookie uneingeschränkt.

Datenschutzgrundverordnung – das ist heute schon mein absoluter Favorit für das Unwort des Jahres. DSGVO oder auch Privacy by Design / Privacy by Default – man kann es langsam wirklich nicht mehr hören und trotzdem muss man sich eingehender damit befassen als es einem lieb wäre.

Im Garten

Klar jetzt wo der Sommer endlich mal zu kommen scheint verlegt man so manche Tätigkeit ins Freie – wenn irgendwie möglich. Gerade für die Sonnenanbeter unter den Bloggern kommt jetzt die ideale Jahreszeit und man tippt seine Texte nicht mehr in der Bude, sondern auf dem Balkon, der Terrasse, im Garten oder wo sonst auch immer in freier Natur. Im Webmasterfriday wurde dieses Thema heute angesichts der gestiegenen Temperaturen aufgegriffen.

Viele wünschen sich anstelle von stickigen Büros etc. lieber im Freien tätig zu sein, nicht alle können es. Einen Blog zu betreiben muss ja nicht ganz pauschal etwas mit Arbeit zu tun haben. Ob Arbeit oder nicht, mit einem schönen Kaltgetränk auf der Terrasse sitzend, womöglich die Füße unter dem Sonnenschirm in einer kühlen Wanne versenkt ist das Tippen eines Artikels garantiert angenehm. Inspiriert vom schönen Wetter und der Wärme resultieren daraus ggf. sogar richtig gute Texte.

Die Hobbyschreiberlinge unter den Bloggern haben es ja unter Umständen etwas leichter was die Wahl zwischen „stickiger Bude“ und „luftigem Balkon“ anbelangt. Je nach Lust kann man es auch in den Abend hinein verlegen und nebenbei – und ohne wärmendes Jäckchen – ein bisschen was tun. Zu große Hitze kann natürlich auch lähmend für die Gedanken und die Konzentration allgemein sein. Sei es drum.

Früher hätte ich das wahrscheinlich, oder besser mit Sicherheit genauso gesehen. Heute muss ich dazu sagen – wohl dem der das kann.

Die Technik würde es erlauben

Rein technisch betrachtet könnte ich diese Zeilen hier auch auf unserem Balkon schreiben. Gut, der Laptop ist leistungsbedingt nicht mein Desktop, aber Strom und WLAN wäre ja vorhanden. Über die mit einhergehende „Leistungseinbuße“ könnte man noch drüber hinweg sehen. Die ganze Rausschlepperei würde schon mehr nerven, auch ich brauche meine Unordnung neben mir.

Doch die Wände des Hauses sind weiß und nach Süd-West ausgerichtet. Diese Reflektion der Hitze packt kein Mensch, nicht mit und erst recht nicht ohne Sonnenschirm. Aktuell wären dort – gemessen unter dem Sonnenschirm – satte 47° C. Sorry, da spielt meine Gesundheit so überhaupt nicht mehr mit. Da bleibe ich doch lieber in der vermeintlich stickigen Bude mit Ventilator und ’nem Eiskaffee, das geht ganz gut so. Abgesehen davon gibt es noch so die eine oder andere Hürde welche das Bloggen im Freien so mit sich bringt.

Ich seh schon, ich brauch doch noch meinen eigenen, in der Wohnung integrierten und klimatisierten Serverraum. Meiner Frau erzähl ich die Idee erst gar nicht :-) . In diesem Sinne ein sonniges Wochenende.

 

 

Ohne Artikelbild

Vornweg muss hier erwähnt werden, dass Bilddatenbanken von ihrer Idee her eine tolle Sache sind. Der Begriff „gefährlich“ bezieht sich hier auch nicht auf die Sicherheit dieser Portale während der Nutzung.

Ganz kurz zusammengefasst, ein Artikelbild gehört bei Blogs einfach mit dazu. Natürlich hängt es vom verwendeten Theme ab ob Artikelbilder unterstützt werden oder nicht. Ein Blog ohne Artikelbilder ist aber deswegen nicht schlechter schließlich kommt es in erster Linie auf den Artikelinhalt an. Ähnlich verhält es sich mit Bildern innerhalb des Textes. Diese lockern den Text auf sind aber auch kein unbedingter Zwang.

Selbst geschossene Fotos sind natürlich das Optimale. Nicht immer hat man aber ein passendes Artikelbild zur Hand und bedient sich gerne mal in diversen Bilddatenbanken. Diese gibt es mit teils kostenloser und auch gebührenpflichtiger Nutzung. Die Nutzungsbedingungen sind bei allen Anbietern weitestgehend identisch, nutzt man ein Foto so muss dieses innerhalb des Artikels im Hinblick auf den Urheber entsprechend ausgewiesen sein.

Dieser Urheberrechtsvermerk wie es im amtsdeutsch heißt, ist nicht ausreichend wenn er unter dem Bild (Bilduntertitel) steht. Das Landgericht Köln hat diesbezüglich bereits 2013 ein Urteil erlassen. In wie weit dieses bei anderen Gericht angewandt wird kann wie immer nicht eingeschätzt werden. Damit aber nicht genug.

Blogartikel bei Facebook geteilt – Abmahnung

Erst kürzlich kam es zu einer Abmahnung, weil die Leserin eines Artikels bei einer Zeitung diesen via Share-Button bei Facebook geteilt hat. Solche Urteile verhindern aus meiner Sicht auch die Verbreitung von Artikeln jeglicher Art wenn diese mit einem Foto ausgestattet sind, weil sich ggf. bald niemand mehr traut einen Share-Button zu klicken. Zweite Variante für Blogger wäre, dass Artikel nur noch „farblos“ ohne Fotos gestaltet und veröffentlicht werden wenn kein eigenes Material zur Verfügung steht.

Bei Pixelio beispielsweise gelten die Lizenzen nicht für die sozialen Netzwerke. Blogkollege Marcus hat deswegen alle Bilder dieses Anbieters entfernt und gegen andere ausgetauscht. Ich selbst bediene mich ebenfalls seit geraumer Zeit und aus ähnlichen Gründen der Bilder von pixabay.com.

Bilddatenbanken sind „gefährlich“

Die Anbieter – ich hatte es eingangs erwähnt – sind definitiv eine Bereicherung. Doch verwende ich Bildmaterial aus entsprechenden Bilddatenbanken die mit solch eingeschränkten Lizenzen arbeiten gefährde ich auf gewisse Art und Weise meine Leser-(innen) wenn diese einen Artikel teilen. Dieses Sharing ist vom Blogger ja eigentlich gewünscht, dient des weiteren auch der Vernetzung und regt Diskussionen an.

Welcher Blogleser prüft vor einem Artikelsharing die Lizenz von verwendetem Fotomaterial? Keiner, es ist aus meiner Sicht auch unzumutbar dies von ihm zu verlangen.

Teilen ja bitte – Foto nein danke

Bilder teilen UrheberrechtIch für meinen Teil werde es künftig wohl so handhaben, dass ich Artikel zwar teile aber das Foto dabei entferne. Nutzt man z.B. den Share-Button von Facebook kann das Bild nicht entfernt werden. Zumindest ist dies bei vielen mir bekannten Plugins so bekannt.

Kopiere ich mir stattdessen die URL des zu teilenden Artikels und setze diese „manuell“ in das Statusfeld bei Facebook wird zwar das automatisch Bild mit abgerufen, es kann jedoch durch einen Klick (oben rechts im Bild) wieder entfernt werden. Unter Umständen kann aus mehreren zur Verfügung stehenden Bildern gewechselt werden (oben links im Bild).

Dies scheint augenblicklich und wohl auch zukünftig die bessere Variante zu sein um rechtliche Folgen zu vermeiden. Zumindest dann, wenn man nicht sicher ist ob es sich um ein lizenzfreies Foto handelt oder nicht. Doch auch hier gilt wieder… wer weiß das schon im Moment des teilens.

Blog AdventskalenderWahnsinn, ist es schon wieder soweit….! Spätestens wenn ich meinen Artikel zum Adventskalender schreibe wird mir bewusst wie schnell die Zeit, das Jahr vergangen ist. Na dann woll’n wir mal.

Dieser Blog Adventskalender 2014 findet schon sechs Jahre in Folge statt und ich bin seit Anfang an mit dabei. Also ist es auch dieses Jahr Ehrensache einen Artikel beisteuern zu dürfen, diesmal in Form des 3. Söckchens.

Dieser Artikel hier soll gewissermaßen auch eine Hommage an meinen verstorbenen Vater sein aufgrund dessen handwerklichen Fähigkeiten eigentlich erst der „weihnachtliche Schreibstoff“ für diesen in Form einer Geschichte geschriebenen Artikel entstanden ist.

Der Holzwurm

Holz war zwar nur einer von vielen Werkstoffen welcher mein Vater bearbeitet hatte, aber es nahm speziell zu Weihnachten hin den größten Anteil ein. Bei mir sind es Elektronikmärkte die mir unter Umständen Glanz in die Augen zaubern, bei meinem Vater waren es Baumärkte und Geschäfte für Bastelzubehör aller Art. Nicht zuletzt dort holte er sich seine nächsten Bastelideen die er tagsdrauf gleich in die Tat umgesetzt hatte. Für jedes noch so alte Brett welches ich dem Sperrmüll zugeführt hätte fand er noch eine sinnvolle Verwendung gefunden.

Seine Bastelergebnisse waren Krippen, Krippen in allen möglichen Größen und Bauarten (von alpenländisch bis orientalisch) die er auch auf Bestellung angefertigt hatte. Es versteht sich hahezu von selbst, dass er auch das Zubehör zur dekorativen Ausgestaltung der Krippen vom Spaten über Heugabeln, Schubkarren, Milchkannen und dergleichen selbst angefertigt hat. Ein besonderes Augenmerk legte er auch auch kleine Details wie z.B. einen rauchenden Kamin den er über eigens dafür integrierte kleine Metallkammern und Räucherkerzchen realisierte. Auch die Beleuchtung der Krippenställen durfte nicht fehlen.

Die Bäume vor dem Haus, der Wasserbrunnen oder auch der Holzstapel für das Kaminholz – auch Bänke und Tische wie sie nun mal vor alpenländischen Hütten stehen, kein Handgriff war im zuviel gewesen um es in die Tat umzusetzen. Das ganze Jahr ist er in seiner wirklich sehr gut ausgestatteten Werkstatt tätig gewesen um anderen Menschen eine Freude zu bereiten. Sich selber machte er damit aber die aller größte Freude weil sein Hobby geeignet war Freude weiterzuschenken.

Und seine Freude war durchaus berechtigt wie ich finde. Zu Beginn der Adventszeit standen in seinem der eigentlichen Werkstatt angeschlossenen „Krippenlager“ neben den vielen anderen Bastelarbeiten zwischen 15 und 20 verschiedene Krippen, die 7 bis 10 Sonderanfertigungen aus Bestellungen hier einmal nicht mit eingerechnet.

Auf drei aufeinanderfolgenden Adventsbasaren wurden die Krippen dann komplett und ohne Abzug von Materialkosten zu Gunsten von sozialen Zwecken verkauft. Die vielen Arbeitsstunden welche in jeder einzelnen Krippe steckten hätte man sowieso nicht dazurechnen dürfen, die Krippen wären sonst unverschämt teuer geworden. Und weil dem nicht so war wurden über gut 10 Jahre hinweg stets alle Krippen verkauft und keine musste wieder zurück ins Lager.

Eine dieser selbstgebauten Krippen steht heute in unserem Wohnzimmer, sie verkörpert Weihnachten und erinnert zugleich an eine unwiederbringliche Zeit. Dieses Foto möchte ich hier natürlich nicht vorenthalten.

selbstgebaute weihnachtskrippe

Weihnachteskrippe Marke „Eigenbau“

Die unzählig vielen Stunden die mein vater in seiner Werkstatt zugebracht hat geraten somit nie in Vergessenheit. Denn auch eine selbstgebaute Krippe – oder besser gerade eine solche – sind bei pfleglichem Umgang ein Stück für die Ewigkeit. Wieviele Krippen meines Vaters so quer durch Deutschland verteilt sind kann ich nicht sagen, im dreistelligen Bereich ist es aber garantiert. Und ich bin mir sicher dass diese Krippen in diesem Tagen wieder aus dem Keller geholt und aufgebaut werden… ist auch ein schönes Wissen wie ich finde. Mein Vater lebt (nicht nur) dadurch weiter und man wird immer wieder von ihm sprechen.

Vielleicht hat dieser Artikel auch dazu animiert selbst in den Krippenbau einzusteigen, dieses Buch könnte Euch dann eine Einstiegshilfe sein. Ich hoffe mit dieser sehr persönlichen Geschichte ein wenig auf die Adventszeit und das bevorstehende Weihnachtsfest eingestimmt zu haben und freue mich auf alle Artikel die im Rahmen des Blog Adventskalenders 2014 noch kommen werden.

Und so gehts weiter

Das vierte Söckchen des Blog Adventskalenders 2014 gibt es morgen bei einem dieser Blogkollegen (-innen):

Klickt Euch durch und findet heraus wer den nächsten weihnachtlichen Artikel für Euch hat. Abgesehen vom Adventskalender lohnt es sich sowieso bei allen Teilnehmern mal vorbeizuschauen. Wer alles am diejährigen Adventskalender mit seinem Blog teilgenommen hat erfahrt ihr spätestens am 24.12.2014 beim OffenenBlog von Alex, dem Initiator dieser wie ich finde schönen Blogaktion.

Zum Schluss wünsche ich allen Teilnehmer-(innen), allen Lesern und Leserinnen sowie deren Familien die diesen Artikel hier lesen eine besinnliche Adventszeit ohne Stress und Hektik wie er in dieser Jahreszeit schon fast vieler Orts zur Normalität gehört.

geduldspiel

WordPress SEO ist ja nicht unbedingt ein Thema für jedermann und so manchem stellt es regelrecht die Nackenhaare auf wenn er alleine den Begriff hört. SEO ist ein sehr breit gefächertes Themengebiet in das man als Webseitenbetreiber mehr oder weniger eintauchen kann – jeder ganz wie er möchte. So ein bisschen Optimierung kann nicht schaden und sollte auch sein. Und es muss auch nicht immer zwangsläufig kostenpflichtig sein die eigene Webseite ein klein wenig maschinenfreundlicher zu gestalten. Ganz ohne optimierende Eingriffe ins Contentsystem scheint es heute nicht mehr zu gehen, zumindest wenn man den vielen SEO-Agenturen Glauben schenken mag.

Wordpress CMS„Mit ein paar wenigen Handgriffen ist die Seite perfekt optimiert.“ So oder so ähnlich klingen die Versprechungen sehr vieler Tools im Bereich der Suchmaschinenoptimierung (SEO). Sicherlich bedarf es bei einigen Plugins keiner großartigen Einstellungen, bei den allermeisten jedoch sind unbedingt Kenntnisse erforderlich um tatsächlich eine Optimierung und nicht im schlimmsten Fall das krasse Gegenteil des ursprünglichen Ziels zu erreichen.

Mir sind nur sehr wenige Tools bekannt die tatsächlich „out of the box“ funktionieren ohne das ein Vorwissen des Verwenders eigentlich eine Voraussetzung ist um Anpassungen vorzunehmen.

Kostenlos gleich gut?

Gerne Geld ausgeben tut wohl keiner, zumindest nicht wenn man „Gleiches“ auch für lau bekommen kann. Aber leisten kostenlose Plugins auch wirklich gleich gute Dienste wenn es davon Bezahlversionen gibt? Ein Schlingel der hier Böses denkt. Wer von einem SEO-Plugin wirklich spürbare Verbesserungen erwartet kommt um den Kauf einer kostenpflichtigen Version nicht herum.

GeldBei kostenlosen Plugins – aber nicht nur bei denen – spielt auch der Datenschutz eine nicht unerhebliche Rolle wenn statistische Auswertungen mit inbegriffen sind. Der Datenschutz für Statistiktools spielt hierzulande eine entscheidende Rolle die nicht außer Acht gelassen werden sollte. Externe Skripte und Reports bieten unter Umständen zwar wichtige Informationen sollten aber recht kritisch betrachtet werden.

Gratis-Plugins werden von vielen Nutzern pauschal vorausgesetzt obwohl hinter denen eine Menge Entwicklungsarbeit steckt. Deswegen betrachte ich manche Lizenzgebühr auch als Anerkennung für den Pluginautor. Doch ob nun kostenlose oder kostenpflichtige Versionen. Eines können uns diese Plugins definitiv nicht abnehmen oder „wegoptimieren“ – den Faktor Zeit.

SEO ist ein Geduldspiel

geduldspielDer größte Stolperstein bei den möglichen Optimierungen ist unter anderem die Geduld. Nicht wenige, in Sache SEO völlig unerfahrene Webseitenbetreiber nehmen Einstellungen an den Plugins vor und erwarten eine möglichst rasche Auswirkung im Hinblick auf Besucherzahlen, Ranking usw.

Dabei können spürbare Auswirkungen einige Wochen, ja sogar etliche Monate dauern bis sich hier tatsächlich etwas in den Statistiken zeigen wird. SEO ist eine sehr zeitaufwendige Angelegenheit auch wenn entsprechende Plugins und Einstellungen relativ rasch vorgenommen sind.

Fazit

SEO ist wichtig, keine Frage. Vieles kann und sollte optimiert werden. Nur wenn man sich wirklich an dieses Buch wagt, das wirklich sieben oder mehr Siegel besitzt sollte man es nicht übertreiben. Oftmals ist weniger gleich mehr. Die beste Optimierung einer Webseite ist und bleibt immer noch der Inhalt. Nur wegen des Inhalts und nicht wegen der Vorgänge im Hintergrund kommen die Besucher wieder. Nichts anderes war doch das eigentliche Ziel, oder?

Ob es tatsächlich nur eine selektive Wahrnehmung ist, dass in Deutschland wieder einmal das große Blogsterben umhergeht? Wann ist eigentlich ein Blog „gestorben“? Kommt wahrscheinlich sehr viel auf den Blickwinkel des Betrachters an, doch die Frage wie es um das Bloggen in Deutschland steht wie es Horst kürzlich tat darf durchaus gestellt werden und ist berechtigt.

Er nimmt dafür das Projekt von Webmaster Friday her und zog dabei eine 12-monatige Teilnehmerbilanz zwischen 2013 bis 2014. Die Zahlen sprechen etwa seit April diesen Jahres eine etwas „andere Sprache“ – mit anderen Worten, sie brachen Stück um Stück ein. Vom oft zitierten Sommerloch hat wohl jeder schon mal etwas gehört.

Aber ob dieses Sommerloch für alles verantwortlich ist? Ganz bestimmt nicht. Gut, der Webmaster Friday – ohne dies jetzt negativ darstellen zu wollen – ist sicherlich nicht das Maß aller Dinge. Eine der zahlreichen Säulen in der Bloggerwelt ist das Projekt  – ähnlich der ehemaligen Stöckchenwerferei – aber schon wie ich meine. Von dieser Art Rückgang kann wohl jeder Blog sein eigenes Lied singen, der eine leiser, der andere lauter.

Drei Hauptfaktoren sind meines Erachtens der Hemmschuh in der deutschen Bloggerwelt.

Fehlende Verlinkungen hemmen Bloggerszene

verlinkungNicht ganz unschuldig am vermeintlichen Rückgang der Bloggerszene ist aus meiner Sicht die Riesenmaschine Google und ihre Linkpolitik. Wenn vor fünf oder sechs Jahren es noch nahezu an der Tagesordnung war, dass man einen anderen Blog zitiert und verlinkt so ist dies heute einer ganz besonderen Seltenheit zuzuordnen. Während man früher – ja das hört sich wieder an, ich weiß – noch Plugins nutzen musste um Ping- oder Trackbacks nach guten und schlechten Absendern zu filtern kann die Verwendung solcher Tools getrost außen vor gelassen werden.

Es verlinkt ja kaum noch jemand. Es lebe der Linkgeiz. Auch wieder so ein weither gebrachtes Wort aus dem Internet. Dieser Geiz ist aber eher eine Art von Furcht und/oder Respekt vor Google. Natürlichen und unnatürlichen Linkaufbau nennt das der Internetriese dann. Und weil viele Blogger Angst um ihren Pagerank haben – wie lange es den noch geben wird steht auch auf einem anderen Blatt – verlinken sie lieber gar nicht. So jedenfalls mein Eindruck.

Ein Beispiel sind etwa die Blogroll´s. Über Sinn und Zweck lässt sich natürlich streiten, da gehe die Meinungen immer in zwei oder noch mehr Richtungen. Früher gehörte die einfach mit zu einem Blog dazu, größtenteils jedenfalls. Heutzutage sieht man sie nur noch sehr selten. Das sind alles Fragmente, warum sich die Bloggerszene in viele Einzelkämpfer zerschlagen hat. Schade eigentlich, doch ändern wird man daran wohl kaum etwas können.

Rechtliche Situation

RechtsprechungDie „Abmahnindustrie“ stellt den Hemmschuh Nummer zwei dar. Überspitzt gesagt, ein falsch gesetztes Komma im Impressum führt doch schon bald zum Ärger mit unserem Rechtssystem. Ich spreche jetzt nicht von bewusst begangenen Urheberrechtsverletzungen. Dass diese nicht erlaubt sind wissen inzwischen wirklich alle. Aber wie oft kam es schon vor dass sich irgendwelche Agenturen nachträglich Bildrechte sichern, von denen ich gar keine Kenntnis haben kann und dann ihre Rechtsabteilung in Gang setzen? Nur so viel… es sind keine Einzelfälle.

Abgesehen davon, dass das Urheberrecht in seiner Form nicht mehr ins 21. Jahrhundert passt ist es doch so, dass die ganzen rechtlichen Stolperfallen immer höher und gemeiner werden. Das wäre dann neben dem Respekt vor Google die zweite Angstschwelle welche man mit nahezu jedem Beitrag betreten (muss).

Gut, nichts wird so heiß gegessen wie es gekocht wird. Trotzdem schwebt speziell in Deutschland immer Damokles Schwert über dem Haupt der Blogger die sich in der Summe daraus abkapseln, weniger schreiben, nur noch über Oma und Opa berichten oder die Tastatur hinsichtlich des Bloggens gleich ganz in die Ecke werfen.

Facebook, Twitter und Google ersetzen den Blog

NetzwerkNein tun sie nicht! Facebook & Co. gehören mit dazu. Sie erweitern den Horizont eines Blog im Bezug auf Reichweite, aber sie ersetzen denselben auf keinen Fall.

Und trotzdem ist zu beobachten, dass viele ehemalige Blogger – „die Alten“ unter uns wissen das bestimmt – sich mehr den 140-Zeichen-Texten widmen und/oder lieber das eine oder andere Video teilen und kommentieren ehe sie einen Beitrag verfassen, geschweige denn auf einem Blog einen Kommentar hinterlassen. Wenige oder keine Kommentare sind dann wiederum verantwortlich, dass sich ein Blogbetreiber ggf. als uninteressant oder gar überflüssig sieht und aufgibt. Blödsinn aber oftmals Fakt, gerade wenn es jüngere Blogs sind.

Und so schrumpft sie dahin, die deutsche Bloggerszene. Einst ein Hype ohne Ende dem nahezu jeder beiwohnen wollte dreht sich der Wind mehr und mehr in die Gegenrichtung. Vielleicht geht wieder mal ein Ruck durchs Netz der wieder alles ins richtige Licht rückt und auch die Blogger wieder ihrem Dasein mehr frönen. Wünschenswert wäre es allemal.

Naja, träumen wird man ja noch dürfen….. gell ;-) .

ns-rapidnews

Das Neue Jahr hat zwar schon wieder einige Tage auf dem Buckel, trotzdem stelle ich dieses neue Blog-Outfit unter diesen Scheffel. Es wurde mal wieder Zeit etwas anderes auszuprobieren, nachdem ich erst im Juni 2013 den letzten Neuanstrich durchgeführt hatte. Das gehört zu der ganzen Bloggerei einfach mit dazu, auch wenn sich gleichzeitig immer eine Art schlechtes Gewissen dem vorherigen Themeautor gegenüber breit macht.

Doch mit der mangelnden Zufriedenheit mit dem jeweiligen Theme hat das absolut nichts zu tun, jedenfalls bei mir nicht. Das bisherige Theme von MHThemes, das ich erst im Juni letzten Jahres installiert habe war durchaus ein sehr flexibles und schönes gewesen. Irgendwie ist es immer das gleiche „Spiel“ – nach einer gewissen Zeit muss einfach neu gebastelt werden.

Ganz ohne finanziellen Einsatz ging es auch diesmal nicht. Gute und sauber codierte Templates sind nur ganz selten kostenfrei zu bekommen. Auf jeden Fall jene, die auch mir gefallen. Für dieses Theme wurden auf Grund einer Weihnachtsaktion umgerechnet nur rund 18 Euro fällig, das finde ich durchaus angemessen.

WordPress Theme »Rapidnews«

Ganz wichtig war mir, dass das neue Theme ein responsives Design mit anbietet um auf mobilen Geräten vernünftig angezeigt zu werden. Ein Punkt, den man beim Erwerb nicht außer Acht lassen sollte. Rapidnews von Themeforest * bietet unter einigen nachfolgend genannten Futures genau das mit an.

  • HTML5 / CSS3
  • beliebige Anzahl von Sidebars
  • 18 benutzerdefinierte Widgets
  • 6 verschiedene Postformate

Nahezu die komplette Steuerung des Themes wird über das backend von WordPress abgewickelt. Nahezu deswegen, weil ich noch an der functions.php einige Änderungen vorgenommen habe. Wer dahingehend nicht eingreifen muss, der kann sogar Ergänzungen an der CSS über das Backend vornehmen.

Verwaltung des WordPress Themes

Verwaltung des WordPress Themes

Mit zum Theme wird eine Dokumentation geliefert, aus der heraus die allermeisten Fragen beantwortet werden können. Wenn es einmal doch weiter ins Detail gehen sollte steht ein gut funktionierender Support zur Verfügung der auch nach eigener Erfahrung innerhalb kurzer Zeit mit Rat und Tat zur Seite steht.

Für die Startseite steht zur Auswahl, ob diese als herkömliche Blogseite oder im Magazinstyle dargestellt werden soll. Ich habe mich für letzteres entschieden. Die 18 enthaltenen Widgets decken aus meiner Sicht jeden Wunsch ab den ein Blogautor haben könnte – Ausnahmen gibt es natürlich immer.

Mein Fazit zum »Rapidnews«

In keinem meiner bisher verwendeten Themes konnte die Umstellung von dem einen zum anderen Theme so schnell erledigt werden wie beim Rapidnews. Durch die 5 zur Verfügung stehenden CSS-Dateien gibt es somit 5 aufeinander abgestimmte Farbschematas in orange, rot, blau, gelb und grün. Der manuelle Eingriff über das Backend bleibt dennoch offen.

Dies alles macht das Rapidnews * zu einem sehr flexiblen und leicht zu bedienendem Template welches ich gerne und ruhigen Gewissens weiterempfehlen kann – auch an weniger geübte Blogautoren was den Bereich des Designs betrifft.