In dieser Kategorie plaudere ich so ein wenig über mich und meine ganz persönlichen Erfahrungen mit allem möglichen. Aus dem Nähkästchen wenn man so will.

Saarbrücken

So, mein Umzug und auch der von nicht-spurlos.de wären weitestgehend abgeschlossen. Den einen oder anderen Handgriff gibt es schon noch zu tun, doch immer mit der Ruhe. Die Phase in der mir die Zeit im Nacken saß weil der Stichtag zum Umzug stetig näher rückte habe ich hinter mir – das braucht es so schnell nicht wieder. Sieben mal umgezogen ist einmal abgebrannt so sagt es der Volksmund. Die „Sieben“ bringe ich auf meine Lenze gerechnet im Bezug auf Umzüge schon zusammen, gebrannt hat es gottlob noch nie.

Aber ich weiß, es brennt so manchem unter den Nägeln von wo aus ich nun meine Beiträge schreibe, wohin es mich letztlich verschlagen hat. Jetzt aber nicht im Impressum gucken, das wäre zu einfach. Ein bisschen die eigenen grauen Zellen arbeiten lassen. Der Beitragstitel gibt doch schon die Himmelsrichtung preis. Ich gebe nun mal eindeutige Tipps die Euch das Bundesland eigentlich schon verraten sollten. Aus welchem Bundesland stammen alle folgende Persönlichkeiten:

  • Jupp Derwall (kennt jeder)
  • Boris Henry (erfolgreicher Speerwerfer)
  • Rudi Assauer (Herne-West oder auch Schalke 04 genannt)
  • Peter Altmaier (CDU)
  • Nicole

Umzug KonvoiAlso spätestens beim zuletzt genannten Namen sollte es beim Großteil von Euch klingeln. Nicole – „ein bisschen Frieden….“! Richtig, es ist das Saarland in seiner ganzen Pracht in das es mich gezogen hat. Und nicht dass ich hier irgendwo zwischen Wald und Wiesen…. Nein, wenn dann bitteschön schon die Landeshauptstadt, also Saarbrücken. Mit den Hauptstädten hab ich es eben irgendwie, meistens jedenfalls.

Ich hätte noch andere Persönlichkeiten nennen können wie z.B. Oskar Lafontaine, Erich Honecker oder Herman Rarebell (Schlagzeuger bei den Scorpions). Allesamt waschechte Saarländer – und ein solcher möchte ich nun auch werden. Das mit dem waschecht werde ich sicher nicht hinbekommen, aber so halbwegs dazugehörend wird schon irgendwie klappen. Wieso und warum ich jetzt von der Millionenmetropole Hamburg ins dagegen eher beschauliche Saarland gegangen bin, darauf gehe ich in einem späteren Beitrag vielleicht mal näher darauf ein. Das würde hier und heute doch ein wenig zu weit führen.

Unterschiede zu Hamburg

Hier gibt es sicher jede Menge, bestimmt auch welche die ich so nicht erahnt hätte. Über die eine oder andere Differenz schreibe ich garantiert zwei, drei Zeilen. Trotz aller Unterschiede die es geben mag, eines bleibt in jedem Fall „nordisch“ – das Kfz-Kennzeichen. Aus HH wird nicht SB, nicht weil ich das nicht wollen würde sondern zu einen weil das HH-Kennzeichen an meine große Liebe geknüpft ist und fast das Einzige was mir aus jener Zeit noch geblieben ist. Zu anderen hat der deutsche Verwaltungsirrsinn im Jahr 2015 eingesehen, dass Umschreibungen von Kfz-Kennzeichen nur einem dienen – den Wegelagerern von Schildermachern rund um Zulassungsstellen. Und natürlich der Stadtkasse, denn die macht bekanntlich auch wenig umsonst.

So, für heute ist an dieser Stelle mal Zabbe wie man hier an der Saar zu sagen pflegt – Zapfenstreich, Schluss aus und Ende. Der Deutsche Michel und sein Verwaltungswahn haben noch einige Hausaufgaben für mich parat die erledigt sein wollen. Ich will ja schließlich hier nicht gleich mit ein paar Ordnungswidrigkeiten an den Start gehen.

blaue Rosen

Die Frage nach dem „warum musste sie so früh sterben“ bleibt unbeantwortet stehen, keiner kann sie nachhaltig beantworten. Alles was fortan noch bleibt ist die Erinnerung an Erlebtes aus den hinter uns liegenden Tagen. All die Freude, das gemeinsame Lachen über auch noch so großen Unsinn. Deine Überraschtheit über den Strauß blauer Rosen als wir uns einst kennenlernten und so manche „unserer“ Lieder von denen ich in diesen Tagen viele höre. Unsere unternommenen Reisen und all jene die wir noch geplant hatten oder von denen man zumindest träumte sie einmal zu unternehmen – alles ist nur noch Erinnerung.

Wenn man einen geliebten Menschen verliert stößt einen dies in ein tiefes Tal der Trauer. Man hat nur Trostlosigkeit vor Augen, die Frage ob und wie es wohl weitergehen wird, die Verzweiflung gehört von nun an mit zu meinem Lebensinhalt.

Auch wenn es kleine lichte Momente im Alltag gibt die den verschiedensten Ablenkungen geschuldet sind in denen die Gedanken nicht ausnahmslos um Dich kreisen, so wird man immer wieder zurück in diese abgrundtiefe Leere gerissen die einen unweigerlich bei Tag und Nacht umgibt.

Die Erinnerung ist ein stetiger Begleiter

Allen Erinnerungen voran sind jene vorherrschend die im direkten Zusammenhang mit dem Tod eines geliebten Menschen stehen. Es sind Worte aus dem Munde von Dir die immer wieder in meine Gedanken zurückkehren. Besonders präsent bleiben Worte die während des beginnenden Sterbeprozesses gesprochen wurden.

Ich kann mich z.B. noch sehr lebhaft daran erinnern, dass meine Verlobte am Abend vor ihrem Tod zu mir sagte, „kann ich bitte noch ein letztes Glas Cola haben“. Dieses „ein letztes Glas“….. wohl wissend dessen was nun unweigerlich kommen wird brachte auch für mich große Ernüchterung. Was ich lange nicht wahrhaben wollte stand nun dennoch bevor.

Jener Moment als sie diesen Satz zu mir sagte traf mich mit einer unbeschreiblichen Wucht und führte mir auf das Deutlichste die pure Realität vor Augen. Denn alles was nun folgte wird quasi „ein letztes Mal“ geschehen, einfach alles.

Meine Frau hatte auch mal im Bezug auf das Sterben gesagt, „für diejenigen die gehen ist es leichter, weil ihr bleibt hier alleine zurück“. Ich hatte den Satz seinerzeit vielleicht nicht richtig eingeordnet. Heute tu ich das. Jene die zurückbleiben haben den Kampf gegen den Schmerz des Todes, des Verlustes noch längst nicht gewonnen. Jeden Tag wenn wir morgens aufstehen werden wir an unsere ganz persönliche Einsamkeit, an all das was nicht mehr wiederkehren wird erinnert.

Erinnerungen sind die Rückkehr an den Ursprung der Trauer

Die Erinnerung beschreibt einen Teufelskreis in dem man sich als Hinterbliebener befindet, man erinnert sich an die vielen Aussagen des Verstorbenen, an das was er tat bzw. noch tun konnte in seinen letzten Wochen und wird damit zwangsläufig wieder ein Stück mit in diese nun herrschende Leere gerissen.

Die Erinnerung hat auch ein weniger schönes Gesicht. Immer dann wenn wir uns erinnern werden wir emotional an jenen Punkt zurückgeworfen, an dem das Sterben unabdingbar wurde und uns der geliebte Mensch verlassen hat. Die Erinnerung ist – bildlich gesprochen – wie eine dunkle Wolke die sich vor die wenigen sonnigen Momente schiebt an denen wir es versuchen aus dem Abgrund der Trauer ein wenig empor zu steigen. Erinnerungen sind jedoch auch schön und es ist wichtig dass es sie gibt. Sie halten den Verstorbenen auf eine gewisse Weise in unserer Mitte.

Es mag der Tag kommen an dem die Hässlichkeit des Todes meiner Frau etwas in den Hintergrund tritt. Dieser Tag ist aber noch fern und ob ich ihn erleben werde stelle ich in Zweifel. Je größer eine Liebe zu Lebzeiten gewesen ist desto tiefer der Abgrund in den man durch den Verlust dieses Menschen letztendlich gestoßen wird.

Mit der heutigen Beisetzung meiner Frau und dem letzten gemeinsamen Weg zu ihrer Ruhestätte bin ich nun ganz unten in diesem Abgrund angekommen.

Tod, Trauer, Abschied, Sterben

Der Tod findet in unserer Gesellschaft keinen Platz um thematisiert zu werden. Geht es um das Sterben so schieben wir dies stets weit vor uns her bis hinein ins hohe Alter, verlieren meist wenn überhaupt nur wenige Worte darüber. Der Tod wird im wahrsten Sinne des Wortes totgeschwiegen. Und dennoch ist der Tod täglich mitten unter uns. Bewusst wird uns das erst richtig wenn Unfall oder Krankheit über uns kommen. Viel Zeit um dann darüber zu reden, sich damit auseinander zu setzen bzw. es überhaupt zu begreifen bleibt nicht immer, manchmal auch gar keine.

Dem Tod täglich ins Auge blicken

So manche Diagnose verändert unser Leben völlig von einem auf den anderen Moment. Eine weit verbreitete Diagnose davon ist Krebs. An Krebs zu erkranken bedeutet lange Behandlungen, viel Zeit in Krankenhäusern zu verbringen, immer hoffen und bangen um den Erfolg von alle dem und dem Wunsch nach Zeit, viel Zeit. Steht die Diagnose fest, dass es sich um kleinzelligen Krebs handelt steht auch fest dass es keinerlei Heilung geben wird. Auch Zeit wird zu etwas was man als ein rares Gut betrachten sollte.

Es beginnt ein komplett neuer Abschnitt des täglichen Lebens, gleichwohl für den Patienten als auch dessen Angehörige. Die Uhr des Lebens tickt nun lauter als wir es bislang wahrgenommen hatten. Und mit jeder fortschreitenden Sekunde rücken wir dem Unaufhaltsamen ein Stück näher – dem Ende dem Sterben. Nur der Zeitpunkt ist was nun noch verborgen bleibt.

Dieses Geschehen, einerseits dem Sterben permanent ins Auge zu blicken, zu begreifen und andererseits gleichzeitig für den Betroffenen da zu sein ist ein sehr schwieriger Spagat. Man kann ihn sich nicht ansatzweise vorstellen ohne ihn gemacht zu haben. Nichts, aber auch gar nichts ist mehr wie es einmal war. Es ein auf die Zeit bezogenes Sterben auf Raten.

Von Hoffnung zur Verzweiflung

Verzweiflung, AngstTrotz der Feststellung, dass es keine Heilung geben wird bewahrt man sich ein Stück weit Hoffnung auf „ein bisschen mehr Zeit“. Das ist menschlich, das ist normal und das ist auch gut so. Sie beginnt mit der Chemotherapie, man hofft dass diese etwas bewirken wird. Ein Stillstand des Krebswachstums wäre ein wahrlich großer Sieg.

Sie mündet jedoch spätestens an jenem Tag in purer Verzweiflung, an dem seitens der Ärzte das Resume der Behandlung gezogen wird und jeglicher Erfolg nur ein ganz persönlicher Wunsch geblieben ist. Was nun noch übrig bleibt ist ein Dasein in Angst, der Furcht was unweigerlich über uns hereinbrechen wird und ggf. dem Wunsch nach größtmöglicher Schmerzfreiheit die es irgendwie zu erreichen gilt.

Medizinisch wird dies von Palliativdiensten je nach Bedarf des Patienten mehr oder weniger intensiv begleitet. Großen Schrecken verbreitet die ärztliche Offenbarung, dass jeden Augenblick alles passieren kann. Mit anderen Worten, der Tod kann wie aus dem Nichts plötzlich eintreten. Jeder notwendige Schritt weg vom Patienten, ins Bad zum Duschen oder in die Küche eine kleine Mahlzeit zubereiten geht mit einer enormen Angst einher, es könne genau während der eigenen Abwesenheit mit ihm zu Ende gehen.

Ein sehr belastender Gedanke wenn gleich man es selbst gar nicht in der Hand haben bzw. steuern kann. Diese Angst weicht nie wieder von einem ab und wieder tickt die Lebensuhr ein deutliches Stück lauter, sie klingt nur „anders“.

Der Wunsch zu Hause sterben zu dürfen

Es ist nur zu verständlich wenn Erkrankte ihre wenige noch verbleibende Zeit nicht auf den Fluren von Kliniken zubringen möchten. Als Familie bleibt nun nur noch der bittere Weg möglichst viele Wünsche dem Sterbenden zu erfüllen, es ihm so „angenehm“ wie nur möglich zu gestalten.Vieles ist hier möglich nur leider wird dies von den Klinikärzten oftmals weder erwähnt noch angeboten.

zuhause, daheimWas zu Beginn der Zeit zu Hause im Hinblick auf Vitalität etc. trotz der schweren Erkrankung noch „ganz gut“ aussieht verändert sich stetig zum Schlechteren, mal in größeren Schritten, mal ein kleineren manchmal hat es sogar kurz den Anschein still zu stehen. Hoffnung und Verzweiflung, Auf und Ab’s liegen in dieser Phase sehr nahe beieinander und machen es alles andere als leicht damit.

Dieser körperliche Verfall ist für Angehörige im Erlebnis eine extrem schlimme Zeit. Was vorgestern noch in Ordnung gewesen ist klappt heute schon nicht mehr. Das Bild es letztendlichen Abschieds wird immer deutlicher so sehr man es auch verdrängt. Man „funktioniert“ nur noch. Tränen gibt es zuhauf, mal alleine und nicht selten zusammen mit dem Erkrankten.

Spätestens jetzt ist man dankbar „schon zeitig“ über das Ende des Lebens und wie man es selbst gerne hätte gesprochen sowie eine Patientenverfügung (Vorsorgevollmacht) angelegt zu haben. In diesen jetzigen Zeiten könnte man hier höchstwahrscheinlich nicht mehr den nötigen klaren Gedanken fassen der von Nöten ist.

Man spendet sich immer wiederkehrend gegenseitig Trost so gut wie möglich, spricht über Vergangenes – über die schönen und guten Dinge die man zusammen erleben durfte. Man zieht beispielsweise auch die Weihnachtsdekoration zeitlich etwas nach vorne, damit die letzten Tage noch ein wenig Flair davon abbekommen, in erster Linie für den Sterbenden. Gleichzeitig verliert dieses Fest für mich persönlich komplett an Bedeutung blickt man der Tatsache ins Auge, es dieses mal und auch zukünftig alleine verbringen zu müssen.

Und über allem schwebt vehement der Tod wie des Damokles Schwert. Eine psychische Katastrophe für beide Seiten welche man sich noch vor einem Jahr so nicht vorstellen hätte können.

Fünf Monate lang Abschied nehmen – ein emotionaler Marathon

Tod, Trauer, Abschied, SterbenFür immer Abschied nehmen ist weiß Gott nicht leicht, vom geliebten Partner noch viel weniger. Ein Abschiedsprozess über 5 Monate aber ist die Hölle auf Erden, ich kann es jedem bestätigen. Zu wissen dass es passieren wird ist sehr schlimm, nicht zu wissen wann es so weit sein wird und jeden Tag zu beginnen mit der Angst „heute kann es geschehen“ ist ein Martyrium das ich niemanden wünschen möchte. Freude über jeden gewonnen Tag und Furcht vor dem letzten liegen sehr eng beieinander.

Man möchte helfend eingreifen und kann es nicht, die persönliche Hilflosigkeit ist hier zu allem ohnehin vorhandenem Verlustschmerz ein sehr bedrückender Faktor. Hilfe kann nur in soweit geschehen, es dem Partner so angenehm wie nur möglich zu gestalten.

Ein plötzlicher Tod, sei es z.B. durch einen Unfall macht es für Hinterbliebene natürlich nicht einfacher. Das Sterben eines nahestehenden Menschen ist immer furchtbar und das Loch in welches man fällt ist unsagbar tief. Und dennoch, ein plötzlicher Tod kann meines Erachtens „besser als Ereignis gefasst werden“ als ein über Wochen ja Monate hinweg schleichender Tod dessen Plan keiner kennt. Nicht zuletzt auch deswegen, weil man den geliebten Menschen nicht täglich ein Stück weiter weg gleiten sieht was sehr schmerzhaft ist.

Die letzte Reise im Kreise der Familie

Was Sterbende im Augenblick ihrer letzten Reise alles um sich herum wahrnehmen….. es kann schlussendlich niemand genau beantworten. Mutmaßungen darüber gibt es viele. Ich persönlich bin der Meinung, dass meine Angie schon mitbekommen hat, dass die ganze Familie versammelt gewesen ist um für immer Abschied zu nehmen. Und das ist für mich sehr schön zu wissen.

Für den Verstorbenen ist es eine Erlösung, ein Erlösung von Krankheit und Leid. Dies ist aber der einzige Trost den es diesem Augenblick abzugewinnen gibt. Nun sind alle am Grund eines Loches angekommen in welches man fünf Monate stetig gestürzt ist. Jetzt beginnt die Verarbeitung, die Befreiung aus dem dunklen Abgrund. Jeder Mensch geht anders mit dieser Verarbeitung bzw. Befreiung um, manche schneller als andere. Dies hat nichts mit Vergessen zu tun, denn der Schmerz des Verlustes wird immer bleiben. Nur der Umgang damit wird sich eventuell verändern.

Trauer Sterben TodTrauerverarbeitung ist sehr individuell und Momente des tiefen Schmerzes werden immer wieder in unterschiedlicher Intensität ans Tageslicht gelangen. Augenblicke hierzu wird es leider genügend geben.

Niemand anderer vermag zu sagen wie tief das Loch eines jeden einzelnen Familienmitgliedes ist in das uns ihr Tod gestürzt hat als jeder für sich selbst. Ich selbst jedoch werde das Entrinnen aus diesem Abgrund wohl nie komplett schaffen. Viel zu früh wurde mir das was ich am meisten geliebte habe und weiter lieben werde für den Rest meines – wie lange auch immer noch dauernden Daseins – genommen.

Zurück bleibt nur innere Leere und bedrückende Stille überall dort wo wir einst gemeinsam lachten, liefen, saßen und auch träumten. Was mir bleibt ist nur die Erinnerung daran sowie der schreckliche Schatten der vergangenen Wochen geprägt von Schmerz und Leid.

Finde nun Deinen Frieden meine geliebte Angie. Ich werde Dich immer in meinem Herzen tragen bis dass wir wieder vereint sind. Bis dahin halte ich unsere Traditionen soweit es mir irgendwie möglich sein wird hoch und Du wirst damit stets in unserer aller Mitte sein.

Wing Chun

Viele Kampfsportarten haben ihren Ursprung in Asien. So ist auch Wing Chun eine hohe Kampfkunst, die aus dem Kung Fu entstanden ist. Bevorzugt wurde sie im Westen Chinas praktiziert, von wo aus sie nun weltweit zum Einsatz kommt. Viele Polizeisportschulen in Deutschland und den USA sowie Asien erlernen die waffenlose Selbstverteidigung mit Hebeltechniken, Schläge, Tritte und Würfe. Eine
Wing Chun Holzpuppe dient hier nicht selten als Einsatzwerkzeug, um die variablen Schläge, Tritte und Techniken im Allgemeinen an dieser hölzernen Puppe ausüben zu können. So ist eine gewisse Kraft in der Muskulatur garantiert und die Treffsicherheit wird erlernt.

Eine Holzpuppe für Wing Chun genießt viele Vorteile

Praktisch ist die Wing Chun Puppe aus Holz eine Grundausstattung in jedem Trainingsstudio, um an der hölzernen Puppe zu erlernen, wo man einen Menschen im Ernstfall treffen muss. Auch geht es darum, die Konzentration und Körperspannung zu erlernen, die von Notwendigkeit ist, um sich bei Schlägen & Co nicht selber zu verletzten. Nicht zu vergessen, dass die Holzpuppe für die Treffgenauigkeit verantwortlich ist, um diese erlernen zu können.

Die Holzpuppe ist schwingbar und dadurch in variabler Ausrichtung zu betätigen, wobei sie auch während des Trainings stets die Richtung verändern kann. 3 Arme sind bereits an der Wing Chun Puppe aus Holz angebracht, die jedoch xbeliebig mit bis zu vier weiteren Armen/Beinen erweitert werden kann, um eine gute Schlag- und Trittkombination ermöglichen zu können. Aus diesem Anlass ist sie als Trainingsgerät absolut zu empfehlen.

Wing Chun

Die hohe Kunst des Wing Chun

Wing Chun besteht aus Genauigkeit und ist eher eine wortlose Kunst. Anders, als bei anderen Kampfkünsten wird hier kein „Aufschrei“ bei jedem Schlag verübt. Konzentration, hohes Training, eine große Genauigkeit und Schnelligkeit setzt diese Kampfkunst voraus. Diese Kombinationen erlernt man nur im Training, wo die schwenkbare Holzpuppe zum Einsatz kommen sollte. Sei es für zu Hause im Keller, im Garten oder im eigenen Trainingsstudio. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist zudem überschaubar, um seine Kampfkunst zu erweitern, was die Empfehlung nochmals untermauert.
 
Ohne die Holzpuppe ist es eher eine Art „Schattentraining“. Gerade wenn man daheim oder anderswo alleine trainieren muss ist es hilfreich, die schwenkbare Holzpuppe zum Üben zu nutzen. So kann jeder seine Schnelligkeit und Genauigkeit sowie die Kombinationsvielfalt perfekt trainieren. Das ist der Grund, wieso die meisten Studios für Wing Chun die hölzerne Puppe besitzen und wieso sie immer häufiger auch privat zum Einsatz kommt.

Drogenkonsum, Drogen, Kinder

Der Konsum von Drogen und sei es nur aus reiner Neugierde ist eine stetige Gefahr für Kinder welcher sich Eltern wie aus heiterem Himmel gegenüber stehen sehen. „Hilfe mein Kind nimmt Drogen“, eine Feststellung die viele Eltern in ein völlig fremdes Terrain versetzt. Wie tief ist mein Kind bereits abgerutscht? Was muss ich als nächstes tun um mein Kind so schnell wie möglich aus dem Bann der Drogen zu befreien? Wohin kann und muss ich mich wenden? Große Ratlosigkeit macht sich breit. Und das ist nur allzu gut verständlich.

„Mein Kind würde keine Drogen nehmen“. Wie falsch diese Sichtweise sein kann zeigt sich manchmal schneller als es den betroffenen Eltern lieb sein kann.

Schlechte Auskünfte besiegen keine Drogen

Reden alleine wird in nahezu allen Fällen ohne einen Erfolg bleiben. Für Aufklärungsarbeit um die Gefahr von Drogen ist es jetzt ohnehin zu spät. Professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen ist angebracht, manchmal aber auch von vielen „Fallstricken“ begleitet. Niemand möchte sein eigenes Kind gleich in die kriminelle Ecke schieben und mit der Polizei in Verbindung bringen.

Hättest Du beispielsweise gedacht, dass die Schilderung einer aufgedeckten Drogensituation im Rahmen einer Nachfrage beim Jugendamt zu nachfolgender und für mich vollkommen unverständlichen Antwort führt?cannabis

„Ihr Kind ist ja in einem Jahr bereits volljährig. Da können wir Ihnen auch keinen guten Ratschlag mehr geben.“

Auch wenn Jugendämter selbst keine Drogenberatungsstellen sind, so könnte man zumindest erwarten nützlichere Antworten zu bekommen als lediglich mit der Schulter zuckend weggeschickt zu werden. Die bereits angesprochene Ratlosigkeit oder besser noch maßlose Überforderung von Eltern wenn das Thema Drogen plötzlich nicht nur mehr in der Zeitung steht sollte auch in Jugendämtern bekannt sein. Hilfe mein Kind nimmt Drogen – es ist ein Schrei nach Hilfe der auf keinen Fall überhört werden darf.

Je früher man sich mit dieser Problematik auseinandersetzt, desto eher wird es gelingen die eigenen Kinder vom Drogenkonsum fernzuhalten.

Mein Kind nimmt Drogen

Drogen von heute sind „anders“ als damals

Drogen sind und waren zu keiner Zeit ein erstrebenswerter Zeitvertreib. Heute jedoch kann sich niemand mehr sicher sein welche genauen Substanzen in Drogen enthalten sind die es letztendlich noch schlimmer werden lassen als es ohnehin schon ist. Einmal neugierig sein kann schon den Beginn vom Ende bedeuten. Das o.g. erwähnte Buch „Mein Kind nimmt Drogen“ ist ein Ratgeber für betroffene und verzweifelte Eltern und zeigt „den richtigen Weg“ um nicht im Drogensumpf zu versinken bzw. diesen so schnell wie möglich wieder zu verlassen. Der Autor nennt es die Formel für das Gegengift und trifft hiermit den Nagel auf den Kopf.

Jedes Kind, jeder Jugendliche der von dieser Materie ferngehalten werden kann ist ein Gewinn im Kampf gegen die wachsende Zahl von Drogentoten in Deutschland und anderswo. Drogen gänzlich aus der Gesellschaft zu verbannen wird uns nicht so einfach gelingen – wenn wir es jedoch nicht versuchen noch um ein deutliches Stück weniger.

Der Wocheneinkauf gehört zum festen Bestandteil eines nahezu jeden Haushalts. Dem einen macht es mehr, dem anderen etwas weniger Spaß sich durch den Regal-Dschungel zu schlängeln und dabei den Einkaufszettel Stück um Stück abzuarbeiten. Nicht immer bekommt man den kompletten Einkauf bei einer Handelskette. Somit können auf so einer Einkaufstour schon mal drei, vier oder noch mehr Geschäfte zum Ziel werden. Unter dem Strich bleibt eines jedoch immer gleich. Es ist eine einzige Schlepperei bis schließlich alles in der heimischen Speisekammer verstaut worden ist.

Es gibt weiß Gott angenehmere „Freizeitbeschäftigungen“ als Supermarkt-Touren zu absolvieren.

Der Einkauf von der Couch aus

Was vor zwei Jahrzehnten noch den Getränkelieferanten „vorbehalten“ war erstreckt sich heute in zunehmender Form auch auf Supermärkte und somit den gesamten Lebensmittelbereich – der Heimlieferdienst. Lebensmittel online zu bestellen ist kein reines Nischenprodukt mehr. Dies belegen auch die Zahlen einer GfK-Studie zum Konsumverhalten.

Weiterhin ist auch zu beobachten, dass auch die Zahl von bundesweit agierenden Online-Supermärkten im Vergleich zu den ortsansässigen (Liefer-)Märkten steigt.

Bei welcher Art von Online-Supermarkt man den Einkauf nun auch in Auftrag gibt – regional oder überregional – bleibt dem Verbraucher überlassen. Versuch macht klug sagt ein Sprichwort. Deswegen gilt, nur selbst ausprobieren ergibt hier die beste persönliche Argumentation für oder gegen ein Unternehmen.

Eine wichtige Rolle spielen hier auch Lieferzuschläge die es zu beachten gilt. Alle Anbieter, wenn auch in unterschiedlicher Art und Weise haben hier gestaffelte Gebühren bis hin zum Wegfall derselben.

Alles frisch beim Online-Kauf?

Lebensmittel kaufen ist anders als Elektronik oder Kleidung. Es geht vor allem um die Frische von Produkten wie z.B. Obst und Gemüse. Aber auch die Kühlkette ist je nach Produkt von sehr großer Bedeutung damit der Verbraucher keine verdorbene Ware erhält wenn diese unterbrochen wird. Der Onlinekauf von Lebensmitteln ist eine reine Vertrauenssache, auf Grund des Transportweges noch ein Stück mehr als dies ohnehin der Fall ist.

Online-Supermarkt – eine Erleichterung bei gesundheitlichen Handycaps

Um nochmals auf die eingangs erwähnte Schlepperei vom Händler bis zur Speisekammer zurück zu kommen. Gerade für kranke und/oder ältere Menschen sind die Online-Supermärkte eine große Hilfe. Wer aus welchen Gründen auch immer den Einkauf nicht mehr zu Fuß erledigen kann ist einerseits dankbar für ein solches Angebot und andererseits bedeutet es auch eine gewisse Unabhängigkeit im Hinblick auf anderweitige Hilfe Dritter.

Fazit

Als eine Gefahr für den Einzelhandel speziell im Bereich Lebensmittel sehe ich diese Lieferdienste nicht. Vielmehr ist es eine Bereicherung im Hinblick des Fortschritts und des Kundendienstes. Man sollte nicht stets alles „Neue“ als Gefahr sehen sondern auch als Chance.

Ich persönlich habe mich auf zwei Unternehmen festgelegt bei denen mehr oder weniger regelmäßig bestellt wird. Zu Problemen egal welcher Art ist es bislang noch nie gekommen. Alles frisch und zum vereinbarten Zeitpunkt geliefert. Was will der Kunde noch mehr?

Einbrecher Tresor

Die Zahl der in Deutschland verübten Wohnungseinbrüche geht nahezu stetig nach oben und kratzt in diesem Jahr an der 170.000er Marke. Das sind statistisch gesehen ~ 465 Straftaten pro Tag. Noch etwas deutlicher vor Augen geführt bedeutet dies rund 20 Einbrüche in der Stunde. Die Wahrscheinlichkeit selbst zum Opfer eines Wohnungseinbruches zu werden relativ hoch auch wenn dies von vielen gerne verdrängt wird.

Das Szenario rund um die Einbrüche hat sich im Vergleich zu früheren Jahren erheblich geändert. Heute wird eine nicht unerhebliche Zahl der Wohnungseinbrüche von aus Osteuropa gesteuerten und sehr gut organisierten Banden verübt. Exaktere Zahlen sind nicht zu letzt wegen der geringen Aufklärungsquote bei Wohnungseinbrüchen von unter 20% kaum möglich. Die Behörden stehen dem ganzen etwas machtlos gegenüber und setzen deswegen auch auf die Unterstützung aus der Bevölkerung sowie auf Vorkehrungsmaßnahmen eines jeden einzelnen Bürgers. Hilfestellung und Auskünfte sind bei den Beratungsstellen der Polizei jederzeit erhältlich.

In jedem Fall sollte jeder der verdächtige Vorgänge beobachtet mit der 110 einen Notruf absetzen.

„Milchmädchenrechnung“ geht bei Einbrechern nicht auf

Einbrecher TresorWas vor 30 Jahren noch als ein Indiz galt ist heute längst den Märchen zuzuordnen. Den allermeisten Einbrechern ist es nicht anzusehen was sie wo und wann vorhaben. Profis kommen weder mit großen Koffern zum Abtransport der Beute noch werden die meisten Wohnungseinbrüche nachts oder im Erdgeschoss verübt, wie viele leider immer noch mutmaßen.

Auch ist es wenig hilfreich ein paar Wertsachen und/oder Geld sichtbar zu platzieren mit dem Hintergedanken einer Verwüstung zu entgehen. Wo ein bisschen Schmuck und Geld liegt muss noch mehr sein – so zumindest der Gedankengang eines Einbrechers.

Die Versicherung kann nicht alles ersetzen

Wer gut versichert ist, dem wird zwar der materielle Schaden meist umfassend ersetzt. Doch es viele Dinge, die nicht mit Geld zu ersetzen sind wie wichtige Dokumente, Erbstücke und andere mit Emotionen verbundene Gegenstände. Dies lässt sich weitestgehend vermeiden. Ein Tresor ist beispielsweise nichts was nur „gut betuchten“ Bürgern vorbehalten ist. Ein Tresor kann dieeben genannten Gegenstände vor Langfingern nachhaltig schützen helfen.

TresorDie Anschaffung eines Tresors sollte aber nicht über Discounterketten etc. erfolgen. Immerhin sind es die „besonderen Dinge“ welche man sehr gut aufbewahrt wissen möchte.

Eine fachkundige Beratung über Art und Ausstattung erhält man z.B. über www.tresore.de. Nichts ist schlimmer als das blinde Vertrauen in Produkte die vielleicht optisch einen guten Eindruck machen, für Einbrecher aber in keiner Weise ein Handicap darstellen.

Auch der passende Aufstellungsort und eine entsprechende Installation eines Tresors sind von sehr großer Bedeutung. Wer hier sparen möchte tut dies an falscher Stelle und hat im Fall der Fälle einen vermeidbaren Schaden selbst mit verursacht.

Hausratversicherung honoriert Eigeninitiative bei der Regulierung

Wer sich mit einem Tresor gegen Langfinger schützt, dem gesteht bspw. die Hausratversicherung eine höhere Entschädigung für diese Eigeninitiative zu. Wie hoch dieser Bonus im Schadensfalle ist und an welche genauen vertraglichen Gegebenheiten dieser unter Umständen gebunden ist kann jeder bei seiner Versicherungsgesellschaft erfragen.

Am besten ist es, wenn man vor einem Wohnungseinbruch und dessen Auswirkungen verschont bleibt. Diese Sicherheit kann einem jedoch niemand und zu keiner Zeit geben. Deswegen vorsorgen ehe man sich hinterher den Vorwurf machen muss – „hätte ich doch nur….“!