Trolle gibt es netzweit jede Menge, der Betreiber einer Community ist froh wenn er von diesen „Herrschaften“ dauerhaft verschont bleibt. garantieren kann ihm das niemand. Wenn es dann wirklich mal passiert und man wird von einem Trolle heimgesucht hängt viel davon ab wie man mit der Situation umgeht. Von Ignoranz bis hin zu rechtlichen Schritten habe ich schon gelesen. Ob es dann wirklich bis zum zuletzt genannten Schritt kommen mushängt sicher auch davon ab, welchen Status die Seite hat sprich, ob ihr mit dem Trollbefall sogar finanzieller Schaden entsteht.

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Der Webmasterfriday hat sich Ende letzter Woche mit diesem Thema beschäftigt. Die dort eingereichten Beiträge sind sicher auch dazu geeignet sich einen Umgangsweg zurecht zu legen.

Bislang – und hier klopfe ich dreimal auf Holz – bin ich noch nie von hartnäckigen Trollen belästigt worden, Betonung hier auf „hartnäckig“. Unter Hartnäckigkeit verstehe ich, wenn sich das Trolltreiben über Wochen und Monate hinzieht und es richtig Arbeit macht um den Blog frei von deren Dummgesabbel zu halten.

Mit kurzzeitigem Getrolle über einige Tage hinweg hatte ich auch schon zu tun um hier ganz ehrlich zu sein. Der Troll stellte sein Treiben aber mangels Erfolg von ganz selbst wieder ein – der optimale und nervensparenste Weg.

Was mache ich bei Trollen auf dem Blog?

Ich hatte es beim eben erwähnten Befall so gehandhabt wie auch der Edelnerd dies beschreibt – nämlich nichts! Das hört sich für Greenhorns vielleicht merkwürdig an, aber es ist definitiv in 99% der Fälle das sinnvollste was man tun kann, einfach machen lassen! Selbstverständlich achte ich dabei darauf, dass das Geschreibsel des Trolls weder rechtswidrig noch beleidigend (vor allem anderen Kommentatoren gegenüber) wird und sein Dasein nicht überhand nimmt. Überhand in dem Sinne, dass die Kommentarfrequenz pro Beitrag nicht ausufert.

trollSinnbefreite Kommentare von Trollen aus der Kiste namens „Hauptsache mal meckern“ schau ich mir ehrlich gesagt nicht lange an, dann folgt der Klick auf „Spam“. Das hat nichts mit Zensur zu tun. Völlig am Thema des Beitrags vorbei muss ich meinen Lesern mir keine völlig fehlplatzierte Meckerei antun.

Die Variante den Troll anzuschreiben und das Treiben so bei zu legen ist zwar sicher eine Möglichkeit, kann aber auch schnell nach hinten los gehen. Wer will schon einen Troll nicht nur im Blog sondern auch noch im E-Mail-Postfach haben?

Erkennen von Blogtrollen

Wann ein Besucher / Kommentator zum Blogtroll wird ist unter Umständen gar nicht so einfach abzugrenzen. Nicht alle späteren Trolle geben sich von Anfang an gleich als solche zu erkennen und kommentieren lange Zeit im Vorfeld ganz unauffällig. Nicht zuletzt deswegen um als „Dauergast“ gewisse Anerkenntnis zu finden und seine Kommentare sofort freigeschaltet zu wissen.

Blogtrolle erkennt man spätestens dann, wenn die abgegebenen Kommentare bissig, giftig und beleidigend – auch anderen gegenüber – werden. Ich bezeichne Blogtrolle auch als Generalmeckerer, da sie nicht selten an allem etwas auszusetzen haben was man veröffentlicht. Ein wachsames Auge muss man stets haben und das Backend seines Blogs sollte man nie länger aus den Augen lassen. Nur so kann man rechtzeitig erkennen wenn sich ein Troll „ankündigt“ und entsprechend reagieren.

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Oftmals stößt man auf den Spruch „don ´t feed the troll“ – er stimmt mehr denn je. Desto mehr Aufmerksamkeit ich einem Troll gebe je massiver wird er vorgehen und „meine Bühne“ sich zu Nutzen machen.