Ambrosia, ein Gewächs das eigentlich aus Nordamerika stammt und in Deutschland noch nicht groß Fuß fassen konnte, verbreitet sich immer weiter. Bisher konzentrierte sich die Verbreitung auf Hessen und Nordrhein-Westfalen, doch inzwischen wurde die weitestgehend unbekannte Pflanze auch im Süden der Republik ausgemacht.

In Süd-Osteuropa aber auch in Italien und Frankreich ist Ambrosia sehr weit verbreitet . In den letzten Jahren nahm dort die Pollenbelastung aber auch die gesundheitlichen Auswirkungen sowie Allergiepatienten deutlich zu.

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Wege der Verbreitung

Den Weg zu uns fand Ambrosia über Saatgut und Futtermittel, welches mit dem Samen belastet war. Durch den Transport von Erdreich, Grünabfälle etc. gelangen die Samen in den „innerdeutschen Bio-Kreislauf“. Aber auch Winde tragen den Samen nach Deutschland.

Einmal angesiedelt breitet sich das Kraut zahlreich und rasch aus, was es unbedingt zu verhindern gilt. Jede Pflanze ist im Stande tausende Samen zu bilden und diese zu verstreuen. Von August bis Anfang Oktober ist die zeit des Samenfluges. Identifizierte Pflanzen sollten umgehend samt dem Wurzelwerk entfernt werden. Eine Entsorgung über den Biomüll ist dabei nicht ratsam. Die Samen bleiben 15 und noch mehr Jahre voll keimfähig.

Vom Ausschlag über Kopfschmerzen bis zur Atemnot

Die Pollen des beifußblättrigen Traubenkrautes sind höchst aggressiv. Bei Hautberührung kann es zu erheblichen Irritationen bis hin zum Ausschlag und zur Nesselsucht kommen. Niesanfälle, Atemnot, brennende Augen und Asthmaanfälle gehören ebenso zu den Auswirkungen bei Kontakt mit Pflanze bzw. deren Pollen.

Gefährdet sind nicht nur Menschen mit Pollenallergie sondern auch jene die bisher davon nicht betroffen waren. Personen. Lichtempfindlichkeit, Müdigkeit, geschwollene Schleimhäute und Kopfschmerzen sind u.a auch Anzeichen für einen Ambrosia-Kontakt, ohne diesen bewusst wahrgenommen zu haben.

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Eben wegen der fehlenden Bekanntheit des Gewächses, kommt man bei Problemen nicht gleich auf die Idee, es könne sich um eine allergische Reaktion gegen eine Pflanze handeln. Ambrosia zählt zu den stärksten Allergieauslösern und sollte nicht unterschätzt werden da bereits der Aufenthalt in ihrer Nähe Auswirkung zeigen kann.

Über Thomas Liedl
Ich beschäftigte mich mit gemischten Themen aus Gesellschaft, Politik, Technik und Sport. In meinen Praxistests schreibe ich über eigene Erfahrungen mit Produkten bzw. Dienstleistungen im und außerhalb des Internets. | Facebook | Twitter | LinkedIn

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