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Aufbauanleitungen für Möbel – der Wahnsinn

Möbel selbst aufzubauen ist eigentlich nichts besonders und auch weit verbreitet. Mit ein wenig handwerklichem Geschick und noch zwei weiteren helfenden Händen ist das auch kein großes Problem – denkt man. Bei einem einfachen Tisch mit vier Beinen trifft es ganz bestimmt zu, ganz anders sieht es aus wenn das Möbelstück etwas „umfangreicher“ in der Montage ist.

Beispielsskizze

Wenn jetzt die oft seitenlange Aufbauanleitung nicht exakt mit den gelieferten Teilen übereinstimmt kann es ganz schnell zur kompakten Verwirrung kommen. Wenn im Bauplan ein Brett gezeigt wird, dass eine bestimmte Lochzahl in bestimmter Anordnung gezeigt wird suche ich ein solches natürlich auch.

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Und da beginnt dann der Ärger so langsam. Hast du jetzt drei oder vier identische Bretter (jetzt nicht so logisch wie in der nebenstehenden Skizze) vor dir stehen kommt es schon einer Lotterie gleich, welches Brett nun das „richtige“ sein mag.

Jedes Brett hat zwar seine Bezeichnung im Plan (J1, J2 usw.), doch es existiert immer noch die Sache mit dem Lochunterschied. Dabei wäre es doch so verdammt einfach hier dem Kunden „etwas entgegen zu kommen“. Die Bezeichnung der verschiedenen Teile im Aufbauplan auf das jeweilige Objekt zu übertragen – per Aufkleber, farblicher Markierung oder ggf. sogar mit einer kleinen Stanzung von Nummern – sollte technisch doch kein Problem sein.

Eines wäre es definitiv, nämlich kundenfreundlich. Doch darum geht es wohl am allerwenigsten, Hauptsache der Kunde bestellt und bezahlt. Wer jetzt glaubt, dass ich vom „schwedischen Möbelgiganten“ berichte irrt sich. Dessen Anleitungen sind zwar auch „nicht ohne“, trotzdem aber golden im Vergleich eines hessischen Mitkonkurrenten.

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Mein Bedarf an Möbelaufbauten für 2011 ist jedenfalls gedeckt!

Über Thomas Liedl

Ich beschäftigte mich mit gemischten Themen aus Gesellschaft, Politik, Technik und Sport. In meinen Praxistests schreibe ich über eigene Erfahrungen mit Produkten bzw. Dienstleistungen im Netz. | Facebook | Twitter | LinkedIn

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3 Kommentare

  1. Gab es nicht das Angebot sich die Möbel (gegen einen Aufpreis) vor Ort montieren zu lassen?

    LG
    Misa

    • @Misa: Soll das vielleicht Mittel zum Zweck sein? Pläne so bescheuert zu konstruieren, dass man den Aufbauservice in Anspruch nimmt und noch mehr bezahlt? Vorstellen kann ich es mir. Doch diese Option schied von vorne herein aus – schließlich haben wir es auch so hinbekommen.

  2. Ich will ja nicht behaupten, dass IKEA einfach ist, aber mal ehrlich – haste nie mit Lego gespielt? Hey, IKEA ist nur LEGO für Erwachsene ;)

    Nach sieben IKEA-Küchen kann ich behaupten, dass IKEA nur LEGO-Technik mit Schraubenzieher und Sechskant-Schlüssel ist :)

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