Die Idee für das Projekt Kindesunwohl ähnelt der schon länger zurückliegenden RTL-Show „Wie bitte?“, wenn gleich das Thema für die Betroffenen alles andere als zum Lachen ist. Mit einer Art Pannemann für Jugendämter sollen in besonderer Art negativ auffallende Behörden ausgezeichnet werden, deren Dunkelziffer im Vergleich zu durch Presse bekanntwerdende Fälle deutlich höher liegen dürfte.

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In wie weit sich letztlich durch die Überreichung der Auszeichnung etwas zum Positiven verändern wird bleibt dahingestellt. Kindesunwohl.de ist aber ein Zeigefinger, der vom Volk auf die Missstände in deutschen Amtsstuben gerichtet werden kann – die Mitarbeit von Betroffenen natürlich vorausgesetzt. Kindesunwohl.de klopft somit denen auf die Finger, die es in Schlampermanier versäumen anderen rechtzeitig auf die Finger zu hauen bzw. dort klopfen wo es nichts zu klopfen gibt – die Willkür lässt grüßen.

Über Thomas Liedl
Ich beschäftigte mich mit gemischten Themen aus Gesellschaft, Politik, Technik und Sport. In meinen Praxistests schreibe ich über eigene Erfahrungen mit Produkten bzw. Dienstleistungen im und außerhalb des Internets. | Facebook | Twitter | LinkedIn

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