Bankenlyrik

Per E-Mail wurde mir das nachfolgende Gedicht gesandt, der Verfasser ist mir leider nicht bekannt. Doch es beinhaltet viele Funken an Wahrheit, weswegen ich es hier schnell „verewigen“ möchte.

Wenn die Börsenkurse fallen
regt sich Kummer bei fast allen,
aber manche blühen auf:
Ihr Rezept heißt Leerverkauf.

Keck verhökern diese Knaben
Dinge, die sie gar nicht haben,
treten selbst den Absturz los,
den sie brauchen – echt famos!

Leichter noch bei solchen Taten
tun sie sich mit Derivaten:
Wenn Papier den Wert frisiert,
wird die Wirkung potenziert.

Wenn in Folge Banken krachen,
haben Sparer nichts zu lachen,
und die Hypothek auf’s Haus
heißt, Bewohner müssen raus.

Trifft’s hingegen große Banken,
kommt die ganze Welt ins Wanken,
auch die Spekulantenbrut
zittert jetzt um Hab und Gut.

8 Kommentare zu „Bankenlyrik“

    1. Willkommen bei Nicht-spurlos, Steffino. Besten Dank für die Aufklärung hier :wink: . Ich kannte es bisher nicht, jetzt weiß ich alles!

  1. *nix kapier*

    was hat wp nicht verraten (dass ich ein neues blog habe kann es ja nicht wissen)
    was macht nix, was ist doppelt, wer hätte was vergessen?

    1. ich war schon mal hier vor einer weile, da ich noch das gedankenhabitat betrieb

      Das bezog sich, so vermute ich mal, auf meine Begrüßung. Deswegen „lieber doppelt als es zu vergessen“. :wink:

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