Dem Notfall vorbeugen

Keiner von uns ist vor einem medizinischem Notfall sicher, seien es gesundheitliche Probleme die dazu führen oder aber auch ein Unfall. Und keinem von uns wird es egal sein, dass die Familie oder ggf. andere Personen schnellstmöglich über den Notfall in Kenntnis gesetzt werden.

Bevor das digitale Zeitalter in die Hosen- und Handtaschen Einzug gehalten hat kann ich mich noch an kleine Terminkalender erinnern, bei denen es eine Seite mit dem Titel gab „Im Notfall bitte benachrichtigen“. Findet man heute eher seltener und genau da liegt der Ansatzpunkt.

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Wie sollen Helfer wissen wer neben dem erstrangig zu informierendem Rettungsdienst noch benachrichtigt werden soll? Im Handy sind gar viele Rufnummern verzeichnet, sicherlich auch die der Frau oder Familie – offen bleibt nur, unter welchem Namen ist die Familie im Handy gespeichert?

Kein Mensch möchte unbedingt, dass der Firmenchef nur weil er zufällig den Namen Schatz trägt als erster vom Notfall erfährt und die Familie selbst zunächst außen vor bleibt. Das wiederum kann der Helfer ab nicht wissen – woher auch.

Genau dort setzt das Projekt „Im Notfall“ an. Im Notfall ersetzt nicht den Notruf als solches sondern trägt Sorge dafür, dass schnellstmöglich Leute informiert werden die ggf. lebenswichtige Informationen haben, die das eigene Leben retten.

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Die aus Grossbritannien stammende Idee (dort ICE genannt) kann sich durchaus auch in Deutschland durchsetzen. Vom österreichischen Roten Kreuz wird es bereits unterstützt.

Thomas Liedl

Thomas Liedl

Ich beschäftigte mich mit gemischten Themen aus Gesellschaft, Politik, Technik und Sport. In meinen Praxistests schreibe ich über eigene Erfahrungen mit Produkten bzw. Dienstleistungen im Netz. | Facebook | Twitter | LinkedIn

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