Es tut mir ja furchtbar Leid, aber irgendwie beschleicht mich das dumpfe Gefühl, dass zu unangenehme Fragen an Hamburgs Bürgermeister Ole von Beust einfach nicht "durchgelassen" wurden, als er heute ein Stelldichein auf der CDU-Seite gab. Eine gewisse Ordnung muss bei einem Livechat sein und deshalb musste jede gestellte Frage wohl erst durch eine Moderation. Moderation oder doch eher in Richtung Zensur?

Anders kann ich es leider nicht sehen, wenn zu beobachten war, dass Fragen wie nach dem Weiterkommen des HSV vorrangig auf die Chatbühne durften und eine Antwort erhielten. Unangenehmere Themen wurden zwar vom Chatsystem angenommen, jedoch nicht für alle sichtbar freigeschaltet, geschweige denn vom Bürgermeister beantwortet.

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Politiker geniesen eben auch in Chaträumen einen besonderen Schutz.

2 Kommentare zu „Der Ole von Beust Live-Chat“

  1. Wahrscheinlich hat er genau deswegen diese Art der (anonymen) Kommunikation gewählt. Fraglich ist eh, ob der Mann selber am anderen Ende hockte, oder doch nur sein PR-Manager… :???:

  2. Es wäre schon der Hammer, würde am anderen Ende nicht derjenige sitzen, der behauptet es zu sein. Aber ausschließne kann man derartiges Vorgehen niemals. Auf diese „Gefahr“ muss man sich einlassen, geht man mit Promis in den Livechat.

    Nur unbequeme Fragen einfach unter den Tisch fallen zu lassen spricht nicht für ein geschicktes Vorgehen.

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