Der große Axel-Springer-Verlag fühlt sich vom weitreichend bekannten Bildblog auf die Füße getreten. Zumindest und spätestens dann, wenn durch den kritischen Bildblog Beschwerden an den deutschen Presserat eingereicht werden.

Bei Spiegel online ist nun sinngemäß zu lesen, dass der Verlag grundsätzlich nicht gegen Kritik habe und diese auch möglich sei. Nicht hinnehmbar ist aber, dass damit die Attraktivität von Bildblog und dessen Werbeeinnahmen gesteigert werden. Auch nicht schlecht diese Meinung.

Aber wenn in der Bildzeitung in den größten Lettern Schlagzeilen auf der Titelseite veröffentlicht werden, dann geschieht dies doch auch um der Steigerung der Absatzzahlen Willen, oder nicht? Nicht selten war ich der Ansicht, eine "normale" Überschrift hätte für diesen Artikel auch ausgereicht. Ist eben alles eine Sache der Sichtweise.

Bin mal gespannt welchen weiteren Verlauf das Ganze nehmen wird. Sticht der Ober nun den Unter?