Spätestens an der Kasse merkt man, dass speziell bei den Discountern Deutschland eine Servicewüste darstellt. Wenn man dort nur 1/3 der Zeit hätte, die einem zur Verfügung steht alle Waren auf das Band zu legen, dann wäre dies schon toll. Aber nein, die Waren werden über den Scanner gefetzt und man ist, sofern man alleine beim Einkaufen ist, voll im Stress die Teile alle halbwegs ordentlich und ohne Schäden in den Einkaufswagen zu befördern.

Durch die kleine Ablagefläche hinter der Kasse stauen sich dort die Artikel ohne Ende. Aber glaube man ja nicht, dass der/die Kassierer/innen wegen des Artikelstaus etwas langsamer tun würden, nein. Da wird geschoben und gepresst. Billigdiscounter sind ja recht und schön, aber Kundenfreundlichkeit wird dort nicht unbedingt ernstgenommen bzw. groß geschrieben. Aber klar, wer gute Umsätze erzielt hat es nicht notwendig kundenfreundlich zu sein.

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Da sind Discounter nicht anders, als auch andere Konzerne, egal aus welcher Sparte.

Über Thomas Liedl
Ich beschäftigte mich mit gemischten Themen aus Gesellschaft, Politik, Technik und Sport. In meinen Praxistests schreibe ich über eigene Erfahrungen mit Produkten bzw. Dienstleistungen im und außerhalb des Internets. | Facebook | Twitter | LinkedIn

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5 Kommentare
  1. Markus Merz sagte:

    Das Thema wird mit Kind und Kinderwagen potenziert ärgerlich. Ich empfehle eine mehrstufige Eskalation :)

    „Bitte langsamer …“, „Holen Sie mir doch mal den Marktleiter, ich hätte da eine klitzekleine Beschwerde …“, „Ich glaube, ich muss mal kurz raus … bin gleich wieder da …“ bis hin zu „Ich glaube ich will das Alles im Moment gar nicht mehr haben, weil mir ganz schlecht ist. Stellen Sie das bitte doch erst mal zurück.“

    Damit kann man sich natürlich eine Ausübung des Hausrechts einhandeln, also immer schön vorsichtig bei der Wortwahl und auf keinen Fall den Abschluss des Kaufvertrags-Vorgang anfechten :)

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  2. Steini sagte:

    Es ist wirklich wahr, jedoch ist das „Soll“ der Kassierer/innen bei zb. Lidl, 30 pro Minute. Dieser Durchnitt soll erreicht werden, warum man aber hinter die Kassen keine Ablagen einrichtet ist mir fremd. Dies Discounter sind alle sowieso nicht soo gut wie die tun. Nur ist so ein Laden auch Idiotensicher gebaut, man findet nur manchma was nicht. Da kommt es anscheinend auch nicht so auf den einzelnen Kunden an. Letztendlich ist das aber nur der normale Werdegang, der „Geiz-ist-Geil“ Mentalität. Sich da noch Service zu wünschen, klingt irgendwie utopisch, zumindest für die Firmen. Wenn man mal sieht wieviele Artikel pro Mitarbeiter da anfallen…

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  3. Markus Merz sagte:

    Ich nenne diese Firmenpolitik eher eine Förderung der Unfreundlichkeit. 5m vor der Kasse darf man drauf packen, aber hinter dem Scanner ist nach 30cm Schluss. Ich empfehle wirklich nicht das betont langsame Einpacken, aber realistisch machbar muss das Ganze von den Kassendesignern schon gemacht werden.

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  4. Steini sagte:

    Das ist auch Phänomen, das sich irgendwie wahrscheinlich immer halten wird, egal wie Discounter auch anpreisen das sie guten Kundenservice haben. Da weiß halt die Rechte nicht was die Linke tut, wie bei der T Com

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