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Diskriminierende Werbung

„Was ist Dein Intelligenzgrad“ fragt das Münchner Unternehmen für mobiles Entertainment   BlinkoGold in einem Werbebanner und maßt sich damit an, Personen die an einer Farbsinnstörung leiden offenbar als weniger intelligent einzustufen.

Da war wohl ein von der Erfolgsgier verfolgter Werbetexter etwas voreilig, ohne sich vorher darüber schlau zu machen von was er eigentlich spricht. Wer die Zahl in dem bunt getupften Bereich nicht (genau) lesen kann leidet nicht an verminderter Intelligenz sondern an einer Farbsinnstörung.

Der Farbsinn ist ein Teil des menschlichen Sehens, jeder von uns nimmt Farben anders wahr. Wir sprechen z.B. von einem satten Rot und dennoch dieses Rot in jedem Auge anders, dennoch ist es ein Rot. Farbig zu sehen gibt keinerlei Aufschluss über die kognitive Leistungsfähigkeit eines Menschen. Wer seinen Farbsinn selbst einmal testen möchte kann das bei Visualfocus tun.

In München ist eben alles ein wenig anders… :roll: .

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5 Gedanken zu „Diskriminierende Werbung“

    1. @Jens: Das mit der Rot-Grün-Schwäche… da bist Du nicht der einzigste. Ich bin davon auch betroffen bzw. es wurde mal behauptet.

      @Uwe: Wer ist denn Britney Spears? :cool:

      @Sven: Allerdings ist dieser Test inzwischen völlig überholt. Man hat nun endlich festgestellt, dass sich mit diesen Zahlen nicht hundertprozentig feststellen lässt, ob man eine Farbsehschwäche hat. Eben weil jeder Farben anders sieht. Ich seh ein Rot und Du auch… nur beide eben ein etwas anderes Rot :wink: .

  1. Man sollte sich eben nicht von allem in Netz verarschen lassen ;-) Ich kann die Zahl lesen, aber das sagt jetzt nicht viel über mich aus. Diese Tests werden oft gemacht wenn man in einen Bereich Arbeiten möchte, in welchen es wichtig ist, Farben gut unterscheiden zu können, mehr Infos geben die nämlich nicht über einen….

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