Wieder so ein Produkt aus dem Kühlregal, das sicherlich nicht mehr in meinem Einkaufskorb landen wird –   Monte Drink von Zott.

8 Würfelzucker, verschwindend geringer Kakaoanteil,   „zwei Krümel“ Haselnüsse und Aromastoffe.   Ob man da wirklich von einem gesunden Milchdrink sprechen kann sollte?

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Gesund – ein sicherlich sehr dehnbarer Begriff. Wer überprüft eigentlich solche Bezeichnungen auf Lebensmitteln bevor sie in den Handel gelangen bzw. welche Maßstäbe gelten dort um ein Lebensmittel als „gesund“ einzustufen? Drauf schreiben kann man auf Verpackungen viel, drin sein muss es deswegen noch lange nicht…..

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Über Thomas Liedl
Ich beschäftigte mich mit gemischten Themen aus Gesellschaft, Politik, Technik und Sport. In meinen Praxistests schreibe ich über eigene Erfahrungen mit Produkten bzw. Dienstleistungen im und außerhalb des Internets. | Facebook | Twitter | LinkedIn

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5 Kommentare
  1. Aquii sagte:

    Im Zuge der Aktion, die Kugel, welche sich Bauch schimpft muss wieder kleiner werden, habe ich mir vor Jahren angewöhnt, jede Kennzeichnung auf Lebensmitteln zu lesen,ungesundes und dickmachendes konsequent zu ignorieren. Fazit, ich habe etliche kg weniger und deutlich mehr Schüsseln im Schrank um selbstgekochtes aufzubewahren.

    Mal im Ernst, Lebensmittelhersteller gehören verurteilt wegen Irreführung.

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    • Thomas sagte:

      @Aquii: Der Hersteller wird seiner Pflicht gerecht, in dem er alle Bestandteile auf der Verpackung angibt. Die muss der Verbraucher natürlich auch lesen. Tun nur wenige, ich zugegebenermaßen bisher auch noch nicht. Sollte man wahrscheinlich viel, viel öfter tun. Verwerflich finde ich aber Werbemaßnahmen, die etwas schildern was überhaupt nicht stimmt. Tut Werbung sehr häufig ich weiß. Trotzdem ist es absichtliche Irreführung des Verbrauchers. -> Verurteilung… stimme ich zu.

      @Fischkopp: Ja und nein. Denn bei den Billigprodukten, die geschmacklich den teuren Doubles meist nicht nachstehen, verhält es sich doch nicht anders. Und das kann es nicht sein. Mein „Nein“ zielt darauf ab, dass es natürlich auch auf die Größe des Haushaltes ankommt. Einzelpersonen tun sich oftmals leichter als größere Personenzahlen. Und die Zutaten muss man auch erst kaufen…. und da sind wir wieder beim Thema „Drauf ist nicht drin“ :wink: .

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  2. Aquii sagte:

    @Thomas
    gut wenn du mit lesen meinst, dieses entziffern des auf einer transparente Verpackung in weissen Minibuchstaben gedurckten Hinweise (z. B. Brot) meinst. Hinzu kommt ja noch, dass ein großteil der Kunden damit gar nichts anfangen kann.

    Das mit der Werbung ist in meinen Augen Betrug an dem Kunden. Ich kann es nicht als „gesund“ darstellen wenn es das Gegenteil bewirkt. Hier ist eindeutig der Gesetzgeber gefordert, denn anders scheint es nicht mehr möglich zu sein, aber die Lobbyverbände leisten ja bekanntlich gute Arbeit.

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  3. Thomas sagte:

    @Aquii: Die Lesbarkeit auf den Verpackungen ist nicht immer zum besten, verhält sich so wie bei TV-Werbung und den *-Texten am Bildschirmrand in gefühlter 4-Punkt-Arial. Bei der Packung zumindest kann ich länger hingucken. Doch die Zeit hat nicht jeder, nicht vorort.

    Bewusst falsche Angaben zu machen… da brauchen wir nicht reden – geht gar nicht. Aber das wäre Staatssache. Und von dort einen „Riegel“ zu erwarten ist schon nahezu blauäugig.

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