Nach eigenen Worten kam er vom Ortsverband Hamburg-Osdorf des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) und berichtete davon, dass der ASB in Groß Borstel eine Anlaufstelle für Kinder bauen möchte, die dort gespeist und tagesbetreut werden. Ferner soll eine Drogenberatungsstelle entstehen. 

Und für dieses Vorhaben wollte er in den einzelnen Haushalten anfragen, ob es möglich sei ein Päckchen Kaffee oder dergleichen zu spenden. Mir leuchtet zwar überhaupt nicht ein, wie man mit etlichen gespendeten Kaffeepäckchen ein solches Vorhaben realisieren kann, aber er wird schon gewusst haben, was er da laberte. 

Weiter meinte der Spendensammler, der ASB mache dies, weil Verbände wie das Deutsche Rote Kreuz, der Malteser-Hilfsdienst oder die Johanniter dies nicht auf die Reihe kriegen und die Jugendämter überlastet seien. Alleine diese Aussage halte ich schon mal für anmaßend und herablassend. 

Mit seiner Abschlussbemerkung, nachdem ich keine Spendenbereitschaft signalisiert hatte, dass sei eine tolle Einstellung, bravo und meine Kinder seien wohl anders gestrickt hat er in mir einen perfekten Eindruck vom Arbeiter-Samariter-Bund und seiner Spendensammler hinterlassen, die es mir künftig „verbieten“, diese Organisation zu unterstützen. 

Fazit: Überheblichkeit und beleidigende Aussagen fördern die Vertrauenswürdigkeit nicht!