pizza lieferdienst

Seit einiger Zeit ist es möglich, dass im Stadtteil Ottensen einem ein autonom fahrender Roboter begegnet. Dieser sechsrädrige Roboter, der ungefähr die Ausmaße eines handelsüblichen Einkaufswagens hat, wird natürlich aus Sicherheitsgründen noch von einem „Aufpasser“ begleitet, der zur Not die Drohne stoppen kann. Da er dies sehr selten tun muss, steht er, wenn er es nicht gerade eilig hat, den verdutzten Passanten zur Verfügung.

Der von der Firma Starship Technologies entwickelte Roboter liefert, ob ihr es glaubt oder nicht, Pizza aus. Die Firma, die von Mitbegründern des Messengerdienstes Skype gegründet wurde, glaubt an ein exponentielles Wachstum in der autonomen Liefertechnik und testet an verschiedenen Orten in Estland, Großbritannien, Deutschland und der USA ihre Lieferroboter. Diese könnten in der Zukunft viele Lieferanten ersetzen und in Dutzenden durch die Straßen schwirren.

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Quelle: pixabay.de

In Hamburg hat sich Starship Technologies mit Domino´s Pizza zusammengeschlossen und liefert in einem 1-Meilen-Radius um die Filiale in Ottensen die Bestellungen per Roboter aus. Das kleine, sechsrädrige Fahrzeug kann bis zu 6.5 km/h fahren und bewegt sich völlig autonom. Dabei erkennt der Roboter Fußgänger und andere Hindernisse und weicht diesen geschickt aus. Der Stauraum kann bis zu 10 Kilogramm aufnehmen und das Fahrzeug nutzt 3G-Technologie, um zum Kunden zu navigieren. Dieser kann dann ganz einfach über eine App einen Code eingeben, um an das Essen im Stauraum des Roboters zu kommen.

Neben dieser Zusammenarbeit hat sich Domino’s auch mit dem Lieferdienst pizza.de zusammengeschlossen, um ihren Lieferservice weiter zu verbessern. In den Zeiten des Internets und der ständig zunehmenden Flexibilität boomt die Lieferindustrie. Inzwischen kann man von Möbeln, über frisches Gemüse bis hin zu warmen Essen alles nach Hause bestellen. Dazu kommt die rasante Entwicklung der autonomen Fahrzeuge. Da ist es klar, dass es in Zukunft dazu kommen wird, dass viele Lieferdienste auf autonome Fahrzeuge setzen werden.

Allerdings stehen für die Firmen noch große Herausforderungen bevor. So hat zum Beispiel die kalifornische Stadt San Francisco die Regeln für autonome Fahrzeuge deutlich verschärft. Seit letztem Jahr sind die meisten Gehwege nichtmehr für Roboter freigegeben. Ahti Heinla, Mitbegründer von Starship Technologies weiß auch, dass es noch viele Hürden zu nehmen gilt. Allerdings sagte er auch, dass für jede Tür, die sich schließt, sich 10 neue öffnen.

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Ob wir es wollen oder nicht, in 10 Jahren werden viele verschiedene autonome Roboter die Gehwege der großen Städte befahren.

Über Thomas Liedl
Ich beschäftigte mich mit gemischten Themen aus Gesellschaft, Politik, Technik und Sport. In meinen Praxistests schreibe ich über eigene Erfahrungen mit Produkten bzw. Dienstleistungen im und außerhalb des Internets. | Facebook | Twitter | LinkedIn

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