Das Grundstück in der perfekten Lage wurde gefunden. Pläne wurden bereits geschmiedet wie man die Wochenenden verbringt, viel zu viele Fotos wurden bereits gemacht und der Weg zur nächsten Pizzeria wurde bereits auswendig gelernt – ein Haus zu bauen bleibt im Leben vieler die größte Investition überhaupt.

Doch damit fängt der Spaß erst an. Meist folgen auf die Euphorie neuer Anfänge unzählige Banktermine an. Gespräche mit Experten und solchen die meinen, welche zu sein gehören plötzlich zur Tagesordnung. Eine grundlegende Entscheidung soll dabei sofort getroffen werden: Das neue Eigenheim massiv bauen, also Stein auf Stein, oder gar in Fertigteilbauweise?

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HausbauFertigteilhäuser haben bereits seit einigen Jahren ihr schlechtes Image erfolgreich abgelegt. Bereits 2005 gab jeder zweite Befragte einer bundesweiten Studie an, dass ein Haus in Fertigteilbauweise durchaus für ihn in Frage käme. Ähnliche Resultate zeigte auch eine zweite Studie 2011 im Auftrag der BHW; dabei wollten bereits 20% der befragten Personen garantiert das geplante eigene Haus in Fertigteilbauweise errichten.

Vor allem junge Bauherren finden immer mehr Interesse an ökologischeren Alternativen zu herkömmlichen Bau- und Dämmstoffen. Gerade bei dieser Thematik schneiden moderne Fertigteilhäuser überdurchschnittlich gut ab. Beinahe jeder renommierte Hersteller bietet mehrere Varianten an, das neue Eigenheim nicht nur kostengünstig auf die eigenen Bedürfnisse maßzuschneidern, sondern auch mit modernen Techniken und Baustoffen zum fortgeschrittenen Passivhaus zu machen.

Ein modernes Fertigteilhaus ist dank dieser Eigenschaften meist auch in einer sogenannten Effizienzklasse planbar, die es gleich für mehrere Bauförderungen unterschiedlicher Initiativen, Bauförderungsbanken und Länder qualifiziert. So wird die anfängliche Investition nicht nur etwas leichter verdaubar, auch in Sachen Nachhaltigkeit machte die Bauweise mit Fertigteilen damit in den letzten Jahren in Windeseile erhebliche Fortschritte.

Gerade was Dämmstoffe und Isolierungen betrifft, sind erfreuliche Neuerrungen zu vermerken. Ein Dämmstoff aus Österreich sorgt dabei seit einigen Jahren für Furore: Industriehanf.

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Eine Dämmung aus Naturhanf (natürlich THC-arm) bietet nicht nur exzellente Dämmwerte (0,040 W/mK) sowohl Innen als auch Außen, sie eignet sich auch hervorragend zur Schalldämmung von hoher Widerstandsfähigkeit. Womit sie nicht nur den Vergleich mit herkömmlichen Baustoffen nicht zu scheuen braucht, sondern vielmehr auch noch mit einem weiteren, nicht zu unterschätzenden Attribut bestechen kann: hanfgedämmte Räume bieten ein bemerkenswertes Raumklima mit Ökofaktor – ein denkbar niedriger CO2 Abdruck macht es möglich.

Über Thomas Liedl
Ich beschäftigte mich mit gemischten Themen aus Gesellschaft, Politik, Technik und Sport. In meinen Praxistests schreibe ich über eigene Erfahrungen mit Produkten bzw. Dienstleistungen im und außerhalb des Internets. | Facebook | Twitter | LinkedIn

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