Das unter den Menschen immer wieder mal Klärungsbedarf besteht wer der Vater des Kindes ist, daran hat man sich gewöhnt. Schließlich wird das oft genug im TV durchgekaut. Vaterschaftstests liefern dann die endgültige Antwort und regeln die Unterhaltsfrage.

Ein Vaterschaftstest bei Hunden dagegen ist schon eher eine ungewöhnlich, zumindest aber seltenere Angelegenheit. Ein Fall von ungewollter Schwangerschaft bei einer Hündin landete jetzt zur Klärung sogar vor den Landgericht Memmingen (Allgäu). Eine Frau verklagte die beiden Rüden aus der Nachbarschaft, ihre Hündin geschwängert zu haben und für 3 Welpen verantwortlich zu sein!

Dem vorsitzenden Richter blieb in einem zweiten Verfahren also nichts anderes übrig, als einen Vaterschaftstest bei „Smoke“ und „Leo“ aus Erkheim durchzuführen zu lassen um den Streit ein Ende zu bereiten. Die erste Klage wies der Nachbar mit den Worten zurück, „sie hätte ihre läufige Hündin eben einsperren sollen“. Der Labortest sprach nun die beiden Nachbarsrüden von jeder Verantwortung frei, sie sind nicht die biologischen Väter der 3 kleinen Welpen. (Bildquelle: Wikipedia, Richard Gruber)

Bleibt die Frage bestehen, wo sich die läufige Hündin zu ihrem Vergnügen noch herumgetrieben hatte. Ob nun Zeugen gesucht, vernommen oder gar vereidigt werden ist mir derzeit nicht bekannt. Die Mutter der Welpen schweigt sich darüber aus :lol: . Tierische Triebe sind eben nicht ganz so einfach nachzuvollziehen…

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Mit welchen Kuriositäten sich deutsche Gerichte alles herumschlagen müssen ist schon unglaublich, mal abgesehen von den Kosten. Der Freistaat Bayern ist eben immer für einen Lacher gut :mrgreen: .

Über Thomas Liedl
Ich beschäftigte mich mit gemischten Themen aus Gesellschaft, Politik, Technik und Sport. In meinen Praxistests schreibe ich über eigene Erfahrungen mit Produkten bzw. Dienstleistungen im und außerhalb des Internets. | Facebook | Twitter | LinkedIn

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