Freie Fahrt fürs Klima. Unter diesem Motto steht der autofreie Sonntag in Hamburg, der übermorgen in der Hansestadt stattfindet. Der HVV bietet in diesem Zusammenhang eine kostenfreie Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel an. Zahlreiche Veranstaltungen zum Thema „Freie Fahrts fürs Klima“ werden angeboten. Wer da dann noch mit dem Auto fährt und ggf. sein Gefährt auf Grünstreifen parkt ist selbst schuld. Keinen Parkplatz zu bekommen ist zumindest an diesem Wochenende keine gültige Ausrede.

Angesichts der extrem kletternden Spritpreise rückt das Auto sowieso immer mehr in den Hintergrund. Zumindest bei denen, die darauf verzichten können! Den zunehmenden Umstieg vom Auto auf den ÖPNV kann auch der HVV verzeichnen, der von einem Zuwachs von 12 Millionen Fahrgästen für das laufende Jahr ausgeht.

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Mit einer Tankfüllung, die locker mal 80 € ausmacht, kommt man nicht zwangsläufig durch den ganzen Monat. Und selbst wenn – rechnet man abgesehen von den sonstigen Betriebskosten die Gebühren für den Parkscheinautomaten bzw. die Einstellgebühr in den Parkhäusern mit dazu, kratzt man sehr schnell an der 100er-Marke.

Die Monatskarte für den Großbereich Hamburg kostet dagegen 85 € , im Abo sogar nur 69 € . Wer im Besitz eines Familienpasses ist, spart monatlich nocheinmal 5 € und zahlt dann 64 € , mit denen er an der Zapfsäule nicht sonderlich weit kommen dürfte.

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Die Benutzung des öffentlichen Nahverkehrs ist also nicht nur ein Plus für die Umwelt, sondern in erster Linie auch für den eigenen Geldbeutel! Mein HVV-Abo habe ich längst in der Tasche, da ich absolut nicht gewillt bin den staatlichen Gierschlund via Zapfsäule zu befüllen.

Über Thomas Liedl
Ich beschäftigte mich mit gemischten Themen aus Gesellschaft, Politik, Technik und Sport. In meinen Praxistests schreibe ich über eigene Erfahrungen mit Produkten bzw. Dienstleistungen im und außerhalb des Internets. | Facebook | Twitter | LinkedIn

*** Bildquelle: Wenn nicht anders angegeben, eigene Aufnahmen oder Bilder von Pixabay bzw. Pexels. ***
5 Kommentare
  1. Sebastian sagte:

    Aber wer wie ich so richtig Berufspendeln muss, der kann sich leider nicht auf den ÖPNV verlassen.

    Kommt und fährt wann und wie es will, vor allem die Strecken die von der Bahn betrieben werden.

    Wenn dann überlege das die dort im Monatsticket nun über 100 € haben wollen, dann kommte ich, wenn ich bei mir die Zeiteinsparungen mit dem PKW einrechne, günstiger weg.

    Wer aber nur in der gleichen Stadt rumfahren möchte, da ist ein Monatsticket auf jeden Fall günstiger und besser.

    Antworten
  2. Thomas sagte:

    Schon klar Sebastian, deswegen hatte ich ja geschrieben „wer darauf verzichten kann„.

    Lassen wir mal den Aspekt mit der zeit etwas außen vor. Steht man im Stau braucht man auch unbestritten länger und verbläst zudem noch den „edlen Stoff“ ohne sich einen Meter bewegt zu haben.

    Rechne mal aus, was Dich Dein Fahrweg mit dem Auto kostet! Vergiss aber nicht, Steuer, Versicherung, Verschleiß, Kundendienst etc. etc. mit einzuberechnen. Denn dieser Posten gehört zum Kilometerpreis dazu, auch wenn er nicht täglich bezahlt werden muss. Bist Du sicher, dass es auch über 100 € sind, die Du bezahlen wirst?

    Der Faktor Zeit ist etwas anderes. Ich war auch Pendler (tägl. 3 Std. Bahnfahrt). Klar sind das 3 „verschenkte Stunden“, von denen ich aber schon mal die zeit abziehen muss, die ich mit dem Auto unterwegs wäre. Und siehe da, dann war es nur noch 1 Stunde mehr. Und wenn ich mir mit dieser 1 Stunde Mehraufwand Gelder sparen kann, mit denen ich viel schöneres anstellen kann als sie zum Tankwart zu tragen muss ich für mich selbst entscheiden: Was ist mir wichtiger?

    Und diese Frage kann nur jeder für sich selbst entscheiden :wink:

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  3. Sebastian sagte:

    Nun, mein Gebiet kostet derzeit 98 € , aber da die Tarife umgestellt werden benötige ich ab nächsten Monat für die Fahrt zur Arbeit Preisstufe D, welche noch mal was teurer wird.

    Klar, die anderen Kosten kommen natürlich noch dazu, aber dafür habe ich mit einem eigenen Wagen diverse mehrwerte. Eigene Musik, Abfahrzeiten wie ich sie will und eine massive Zeiteinsparung von ca. einer Stunde pro Fahrt.

    Wäre der Service und die Leistung der Bahn besser, dann könnte ich mir vielleicht nochmal einen Umsteig überlegen.

    Viele innerstädtische Fahrten mache ich ja noch mit der Bahn.

    Aber die ganze Ausbildungszeit habe ich mit der Bahn verpendelt und es war nicht immer das gelbe vom Ei.

    Im Winter mal keine Heizungen, oder einfach mal keine Züge. Man kommt zu Spät zur Arbeit weil mal wieder einfach so was ausfällt und und und.

    Ich fahre eigendlich ganz gerne mit der Bahn, solange ich nicht darauf angewiesen bin und die Fahrtzeiten mir egal sein können. Aber vll ist der HVV auch ein besseres Unternehmen als die Bahn. Innerstädtisch sind die Unternehmen eigendlich immer recht ok gewesen, so wie ich sie kennengelernt habe.

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  4. Thomas sagte:

    Mehrwerte :mrgreen: ! Wenn da natürlich Dein Schwerpunkt liegt ist das etwas anderes, wobei es für Musik auch diverse tragbare Geräte geben soll.

    Eigene Abfahrtzeiten sind etwas anderes, es kann natürlich nicht jede bahn so fahren wie jeder einzelne das gerne hätte. Irgendwo sind Grenzen. Was jetzt die Deutsche Bahn betrifft gibt es schon Unterschiede zum HVV. Der HVV ist vom Service her betrachtet absolut top, da lass ich nichts drauf kommen.

    Ich denke Du machst das für Deine Belange richtig!

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  5. Sebastian sagte:

    PKW Fahren hat natürlich einen gewissen Luxuscharakter.

    Ich finde die lokalen Unternehmen, jedenfalls hier in den Großstädten auch ziemlich klasse. Nur das Berufspendeln in die fast Nachbarstadt finde ich unverschämt teuer und dafür nicht qualitativ gut genug.

    Ob ich alles richtig mache weiß ich nicht. Aber ich spare viel Zeit wenn ich nicht den ÖPNV nutze, das ist nach einem 11 Stunden Arbeitstag doch schon angenehm, wenn man sich dann nicht noch 1,5 Stunden in die Bahn setzen muss.

    Aber wie gesagt, für Fahrten in der eigenen Stadt kann ich eigendlich nicht meckern über die Busse,Ubahnen und Bahnen die wir haben.

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