Auf Anhieb ist mir jetzt keine Krankheit bekannt, die in jüngerer Zeit soviel Aufregung und Diskussion verursacht hat als die Schweinegrippe – Verunsicherung der Bevölkerung eingeschlossen. Die einen warnen regelrecht vor der Impfung, die anderen sehen sie als zwingend notwendig an. Dieses Hick-Hack würde ja schon vollkommen ausreichen, wäre dann nicht obendrein noch von zwei unterschiedlich zusammengesetzten Impfstoffen die Rede.

Der Otto Normalverbraucher soll mit Wirkstoffverstärker geimpft werden, Regierungsbeamte, Bundeswehr & Co. erhalten eine verträglichere Impfung ohne diesen Zusatzstoff. Dass hier dann von einer Zweiklassengesellschaft gesprochen wird muss einen nicht wirklich verwundern. Inzwischen wird wieder eingelenkt und von Missverständnissen gesprochen was diese Unterschiede betrifft. Alles nur Beschwichtigung? Warum gibt es diesen Unterschied bei einem Impfstoff überhaupt?

Fest versteht, dass diese Verunsicherung in der Informationspolitik zusammen mit Zeitungsberichten über Nebenwirkungen dieser Impfung und den   immer mehr werdenden Widersprüchen nicht für eine wachsende Impfbereitschaft in der Bevölkerung stehen.

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Ich für mich habe jedenfalls beschlossen, eine Impfung gegen Schweinegrippe wird es definitiv nicht geben. Ich spiele doch nicht eines von vielen Versuchskaninchen für einen Impfstoff und dessen möglichen Begleiterscheinungen. Lasst ihr Euch denn dagegen impfen?