So kann man es auch machen, zahlungsfreudige Touristen zu vertreiben. Ich wusste gar nicht, dass sich Italiener so anstellen können. Bisher sind mir solche merkwürdigen Ideen aus dem Mittelmeerstaat eigentlich nicht geläufig. 

Oder handelt es sich um eine zusätzliche Einnahmequelle für Venedig, die man hier eröffnet hat, weil viele Touristen es nicht mehr einsehen die horrenden Preise zu bezahlen und das Geschäft deswegen zurück ging? 

Essen, ausruhen und sommerlich gekleidet verboten

Wer sich künftig auf dem weltberühmten Markusplatz wagt ein Brötchen zu essen, dem droht eine Geldbuße zwischen 25 und 250 Euro. Taubenfüttern ist auch verboten, das kann ich ja gerade noch einsehen, auch wenn da die Futterhändlerhändler auch manche „goldene Nase“ verdient haben. 

Wer sich bei sommerlichen Temperaturen ohne T-Shirt zeigt, darf auch die Geldbörse zücken und seinen „Obulus“ abdrücken. Und wen es erschöpft hat, die Lagunenstadt zu durchstreifen, der hat sich schon mal auf öffentlichen Plätzen niedergelassen. Künftig gilt die Devise, durchhalten oder zahlen, denn auch das hinsetzen auf öffentlichen Plätzen ist bei Strafe untersagt! 

Sorry Italia, so macht man sich keine Freunde. Und die Begründung, „wir müssen den Gästen Manieren beibringen“, kann ja wohl nicht der Ernst sein. Das Geld der Touristen wollt ihr schon haben, aber zu sehen sein sollen sie nicht oder wie? Wer solche Spinnereien an den Tag befördert muss sich nicht wundern, wenn die „Gelaterias“ und Strandliegen leer bleiben. 

Italien? Schön, aber um jeden Preis muss ich es nicht haben!