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Kardinal Lehmann mit rosaroter Brille

Wenn in den europäischen Ländern Moscheen gebaut werden, dann möchte er im Gegenzug in Saudi-Arabien auch einen Gottesdienst abhalten ohne dafür im Knast zu landen, so sinngemäß der Kardinal heute auf dem Evangelischen Kirchentag in Köln.

Diese "Forderung" setzt das Tragen der berühmten "rosaroten Vereinsbrille" zwingend voraus. Hier ist der Wunsch, Vater des Gedanken. Alleine schon der Vergleich zwischen europäischen und arabischen (muslimischen) Ländern ist nicht vollziehbar, hinsichtlich der unterschiedlichen Kulturen. Und nur weil in Deutschland etwas erlaubt wird (Moscheenbau), kann ich keinen Ausgleich an anderer Stelle fordern.

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Das eine ist Glaube und das andere ist Politik. Das haben die Kirchenmänner immer noch nicht begriffen. Beide Seiten sollten die Finger voneinander lassen und nicht um des Kaisers Bart streiten! Mit echter Toleranz hat das alles nichts zu tun, denn jede Religion ist von sich selbst überzeugt und in bestimmten Bereichen "extrem".

Über Thomas Liedl

Ich beschäftigte mich mit gemischten Themen aus Gesellschaft, Politik, Technik und Sport. In meinen Praxistests schreibe ich über eigene Erfahrungen mit Produkten bzw. Dienstleistungen im Netz. | Facebook | Twitter | LinkedIn

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2 Kommentare

  1. Darum bin ich für eine echte Trennung von Kirche und Staat. Staat ist öffentlich, Religion gehört ins Private. Aber so, wie es jetzt den Anschein hat, möchten die Kardinäle im Schlepptau der Mullahs den Staat zurück erobern…

  2. Bei manchen Kirchenoberhäuptern (aber auch den kleinen Predigern) könnte man durchaus den Verdacht schöpfen, dass sie jene Zeiten zurückhaben möchten, in welchen Bischöfe und Kardinäle Urteile fällten und das Regiment inne hatten. Doch diese Zeiten werden nicht zurückkehren, die Menschen lassen sich nicht bevormunden. Zumindest nicht von nichtstaatlichen Institutionen bzw. Glaubensgemeinschaften. Egal welcher Sorte diese auch sein mögen.

    Siehe hierzu auch meinen anderen Artikel.

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