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Kindisches Augsburg

Die schwäbische Stadt Augsburg gibt sich die größte Mühe ins Guinnessbuch der Rekorde zu kommen, in die Rubrik „lächerlich“.Erst vor Kurzem ist eine mächtige Diskussion darüber entstanden ob die Obstkisten links oder rechts stehen sollen. Was ist passiert?

Es sollten von der Stadtverwaltung Bußgelder verhängt werden, sollte ein Obsthändler seine Ware im Stadtmarkt in der „Gemüsegasse“ präsentieren und umgekehrt. Seit ewigen Zeiten waren Obsthändler und Gemüsehändler „gemischt“ untergebracht. Warum entfacht darüber so ein Gezedere? Sogar von Klagen gegen die Stadt war die Rede. Zunächst wurde vom Verwaltungsgericht die Notbremse gezogen, indem es im Rahmen einer einstweiligen Verfügung, welche die Rechtmäßigkeit des städischen Vorgehens in Zweifel zog, das Verfahren stoppte!

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Ein Ende des Streites ist aber noch nicht in Sicht. Bürgermeister und der zuständige Referent wollen stur bleiben. Das aus diesem Gehabe ein jahrelanger Streit entstehen kann, der unnötigerweise Steuergelder verschlingen kann, scheint hier keinerlei Rolle zu spielen. Einen gewissen Funken an Hirn scheint es doch noch zu geben. Der ehemalige Chef einer ortsansässigen Brauerei soll Ende des Monats den Vorsitz des Stadtmarkt-Fördervereins übernehmen und als neutrale Person die Brisanz aus der Angelegenheit nehmen.

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Bleibt abzuwarten was daraus nun wird. Irgendwie drängt sich da der Verdacht auf, dass sich Augsburg mit aller Gewalt lächerlich machen möchte. Hat diese Stadt denn wirklich keine anderen Probleme zu lösen? Muß man sich Probleme selber stricken, nur daß man etwas zu tun hat? Augsburg = Schilda ??? :-) Zumindest ist man dort extrem bauernschlau!

Über Thomas Liedl

Ich beschäftigte mich mit gemischten Themen aus Gesellschaft, Politik, Technik und Sport. In meinen Praxistests schreibe ich über eigene Erfahrungen mit Produkten bzw. Dienstleistungen im Netz. | Facebook | Twitter | LinkedIn

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2 Kommentare

  1. So der so ähnlich habe ich diese Stadt auch eingeschätzt, nach meinen eigenen Erfahrungen!

  2. Man kann sicherlich eine andere Meinung haben, doch leider sind derartige Vorgänge keine Seltenheit.

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