Bei dem derzeit wieder auf RTL laufenden Dschungelcamp 2014 scheiden sich natürlich die Geister. Die einen sind dafür, die anderen gegen dieses Sendeformat. Hört man die breite Masse schaut diese Sendung angeblich nur ein ganz kleiner Prozentsatz. Wäre dem so, würde diese Produktion schon längst eingestellt sein. Aber das steht alles auf einem anderen Blatt Papier.

Fakt ist – jedenfalls für mich – diese zwei Wochen gehören einfach mit dazu. Man lernt doch jedes Jahr wieder einige „Promis“ kennen, von denen bislang überhaupt keiner wusste. Für mich wird der Begriff Promi damit immer mehr verwaschen. A-Promis, B-Promis….. inzwischen dürfte das Alphabet schon mehrfach durchlaufen worden sein. Oder befinden wir uns eventuell schon bei der Nummerierung mit römischen Zahlen? Auch egal, es ist wie es ist.

Was mich immer wieder fasziniert, es gibt auch in der 8. Staffel des Dschungelcamps immer noch Teilnehmer die zumindest nach eigenen Angaben nicht wussten auf was sie sich einlassen. Vielleicht sollte der eine oder andere vorher nicht nur medizinisch untersucht werden sondern auch an einem Kurs „Wie lese ich Verträge“ teilnehmen. Beispielsweise einen Hut als einen von zwei Luxusgegenständen mitzunehmen obwohl im Vertrag steht, dass einen solchen jeder bekommt muss ich jetzt nicht verstehen.

Dies würde weiterhin schon mal verhindern dass nachträgliche Forderungen nach einer „ordentlichen Duschmöglichkeit“ aufkommen oder gar nach den ersten 40 Minuten Sendezeit schon Überlegungen vom Satz der Sätze „Ich bin ein Star – holt mich hier raus“ die Rede ist. Jeder Teilnehmer sollte schon mal davon gehört haben, dass es die eine oder andere „Schweinerei“ im Dschungelcamp gibt. Sei es kulinarisch oder auch nur die Unterbringung als solches.

Kann natürlich auch sein, dass sich die Promis bei der Unterschrift nur Gedanken um das mögliche Geld machen das der Dschungelkönig am Ende bekommt. Könnte ja rein theoretisch sein….

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Ja in Australien gibt es Spinnen

Und nicht nur dies. Im Dschungel krabbelt und wackelt es nun mal ganz erheblich mehr als rund um den Wörthersee :-) . Ist genaugenommen etwas, dass man bereits in der Grundschule im Fach Biologie vermittelt bekommt, oder vielleicht auch bei einem Zoobesuch mit Oma und Opa.

Aber zum Glück hat Herr Wendler als zweiten Luxusgegenstand ein Parfum mitgenommen welches er großzügigerweise mit allen Campern teilt. Dabei dachte er vermutlich mehr daran dass sich alle Teilnehmer-(innen) ein „angenehmeres Geschmäckle“ auflegen können als an ein Insektenspray. Denn wie ich gestern lernen konnte ist der der Alkoholgehalt in Parfums für Spinnen tödlich.

Genau deshalb hüllte Larissa den Campertempel in des Wendler´s Duft. Spinnen denen dies immer noch nicht den Gar ausmachte rückte die Österreicherin mit dem Schürhaken zu Leibe. Ob sie heute zur erneuten Dschungelprüfung diese beiden Waffen mitnehmen wird oder vielmehr darf wird sich zeigen.

Unbeantwortet blieb auch die Frage, ob der Respekt der Spinnen vor Parfum und Schürhaken größer geworden ist. Ich darf dies hier mal sehr sehr stark anzweifeln :-D .

Mein persönlicher Favorit ist Winfried Glatzeder, er nimmt das alles sehr gelassen und macht das Beste aus der Situation. Eine Einstellung mit der eigentlich jeder Teilnehmer nach Australien reisen sollte. Auch Melanie wäre einer Ernennung zur Dschungelkönigin würdig. Mal sehen wie sich das weiterentwickelt.

Übrigens – wer das Dschungelcamp schaut und auch gewinnen möchte sollte sich im OffenenBlog mal umsehen. Noch bis zum ersten Auszug aus dem Camp kann dort ein Tipp auf den Dschungelkönig 2014 abgegeben werden.