Immer wieder liest oder hört man von Telefonrechnungen in 4- und gar 5-stelliger Höhe, die ihre Empfänger an den Rand des Ruins bringen. Ausgelöst werden diese astronomischen Telefonrechnungen durch alle möglichen Faktoren, nicht zuletzt auch durch ein Eigenleben der mobilen Geräte.

Aber auch im Festnetzbereich können astronomische Rechnungsbeträge zusammenkommen. Wenn es dann auf der Rechnung auffällt ist es auch schon zu spät. Bei einem Rechnungsturnus von 4 Wochen kann viel passieren ohne dass es zunächst auffällt.

Ich fände es daher mehr als nur fair, wenn die Telefonanbieter (egal ob Festnetz oder Mobilfunk) generell die Möglichkeit anbieten würden, ein Rechnungslimit zu setzen. Wird dieses Limit erreicht erfolgt eine Benachrichtigung an den Anschlussinhaber per E-Mail, SMS und/oder Bandansage. Somit könnte man einer bösen Überraschung noch rechtzeitig Einhalt gebieten und sich den großen Ärger ersparen.

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Aber da verlange ich wohl zuviel. Viel lieber hören diese Unternehmen die eigene Kasse klingeln anstatt hier mehr Kundenservice anzubieten. Oder sehe ich das jetzt so falsch?

Über Thomas Liedl
Ich beschäftigte mich mit gemischten Themen aus Gesellschaft, Politik, Technik und Sport. In meinen Praxistests schreibe ich über eigene Erfahrungen mit Produkten bzw. Dienstleistungen im und außerhalb des Internets. | Facebook | Twitter | LinkedIn

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7 Kommentare
  1. oller osel sagte:

    So ein Limit habe ich mit der Datenrate von 1GB fürs Handy über Prepaid gesetzt. Wenn die Datenrate überschritten wird, bekomme ich eine SMS vom Provider. Weiterhin kann ich übers Internet mir die bisher übertragene Datenmenge als Einzelverbinungsnachweis ansehen.
    Das ist schon eine feine Sache, um den Überblick zu behalten.

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    • Thomas sagte:

      @Jens, @Marco: So ist es leider. Dabei hätte das Ganze in meinen Augen auch im weitesten Sinne etwas mit Verbraucherschutz zu tun. An der technischen Realisierung liegt es garantiert nicht. Hier könnte das „Brüsseler Karnevals-Komitee“ mal eine Verordnung herausgeben die sinnvoll wäre anstatt sich um die Abgaswerte von Kuhscheisse (sorry) zu kümmern.

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  2. Marco sagte:

    Die lassen sich doch nicht eventuelle Einnahmen entgehen, auch wenn es nachher Streitigkeiten geben sollte. Wie man in diversen Berichten sehen konnte, haben sie meist den längeren Atem.

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  3. Barbara sagte:

    Wie Thomas schon meinte wäre dies wohl ein Fall des Verbraucherschutzes, WENN es leider in diesem Fall nicht so wäre, dass der Verbraucher ja genau wüsste WAS er hier kauft und wie teuer es ist etc etc. Leider gibt es bei der Masse an Verbrauch keine gesetzlichen Regeln (ausgenommen vielleicht Medikamenten) Wenn ich mich jetzt nicht irre? Sonst korrigiert mich bitte.
    Ansonsten muss ich leider gestehen fährt man wohl noch immer mit Wertkartenhandys am besten. Auch wenn die Tarife vielleicht um eine Spur teurer sind. Aber vielleicht einfach mal auf die ganzen Bindungen verzichten und ausprobieren wäre mein tipp :-)

    Schönen Abend,
    Barbara

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  4. Retronaut sagte:

    Wie die meisten hier schon gesagt haben, hilft da echt nur Prepaid oder eine Festnetzflat (die haben ja wohl mittlerweile auch viele).
    Das es eine gesetzliche Regelung für sowas gibt halte ich für ausgeschlossen, sonst müsste es sowas ja z.B. auch beim Strom, Wasser oder ähnlichem geben. Da ruft auch nicht der Anbieter an und sagt Dir „Stell mal lieber das Wasser ab“.

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  5. Thomas sagte:

    @Retronaut: Willkommen bei Nicht spurlos! Ist eben Ansichtsache. Ich bin halt der Meinung, dass es ein schöner Service wäre den Kunden zu informieren, wenn „außergewöhnlich hohe“ Werte auflaufen, die in das bisherige Rechnungsschema nicht reinpassen.

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