medizin

So mancher Arztbericht oder auch das Entlassungsschreiben eines Krankenhauses ist für den Laien nicht wirklich zu identifizieren. Das liegt weniger an der Qualität des verwendeten Druckers mit dem das Dokument produziert wurde sondern vielmehr daran, dass es in weiten Teilen medizinische Begriffe nur noch hagelt. Medizinische Fachbegriffe sind nun wirklich nicht jedermanns Sache. Ich habe es da gerne etwas genauer.

Ich selbst bin auch schon vor dem PC gesessen und habe diese Schreiben „übersetzt“. Schließlich – und das vergessen die Damen und Herren Mediziner immer gerne – geht es um mich, um meine Person, um meine Gesundheit und da würde man schon gerne wissen was eigentlich Sache ist. Die Erklärungen des „Fachpersonals“ fallen standardmäßig nicht immer zufriedenstellend aus, mir erscheint es immer als ein „Darüberfliegen“ und grob zusammenfassen eines Berichts. Die Wahrheiten Feinheiten kommen erst zu Tage wenn man selbst in Nachschlagewerken blättert.

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Der Pschyrembel – das klassische, klinische Wörterbuch – kostet schnell mal fünfzig Euro, das ist es dann auch nicht immer wert.

Arztbriefe und Diagnosen via Internet übersetzen

Besonders hilfreich für die etwas einfacher gelagerten Begriffe ist Gesundheit.de. Geht es mehr um ausgesprochene Fachbegriffe aus der Medizin findet man die Erklärungen dafür unter Fachbegriffe-Medizin.de. Die Seite ist zwar sehr einfach aufgebaut ohne ohne jeglichen Schnick-Schnack, über die alphabetische Sortierung findet man dafür wirklich jeden Begriffe und dessen Erklärung. Hat man diese erst mal wird eine weitere Recherche im Netz erheblich einfacher.

Den Arztbrief gewissermaßen selbst abtippen muss man bei Docbrief.de. Dafür gibt es die komplette Übersetzung der „unbekannten“ Begriffe sofort in einem zweiten Feld wenn man mit der Maus darüber fährt. Vielleicht etwas umständlich – denn vertippen sollte man sich nicht – aber wenn es sich nur um ein paar Begriffe handelt ist dies eine recht praktische Variante der Begriffserklärung.

docbrief

Screenshot Docbrief.de

Ein ebenso brauchbares wie nützliches Wörterbuch der Medizin findet man entweder beim Netdoktor.at oder im Gesundheitsportal Med.de.

Für welches der aufgezeigten Portale man sich entscheidet ist auch ein bisschen Geschmacksache, manche Nutzer lassen sich von der Optik einer Webseite beeinflussen obwohl deren Inhalt sehr hilfreich ist. Probiere es selbst aus und finde Deinen Favoriten, entscheidend ist, dass das  lateinische Kauderwelsch am Ende verstanden wird.

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Nichts ist schlimmer als Diagnosen zu meiner Person die ich hinten und vorne nicht deuten kann.

 

Über Thomas Liedl
Ich beschäftigte mich mit gemischten Themen aus Gesellschaft, Politik, Technik und Sport. In meinen Praxistests schreibe ich über eigene Erfahrungen mit Produkten bzw. Dienstleistungen im und außerhalb des Internets. | Facebook | Twitter | LinkedIn

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