Kaum hat die Woche angefangen geht’s schon wieder los mit den telefonischen Drückerkolonnen die mit unterdrückter Rufnummer arbeiten! Entweder handelt es sich dabei um Firmen, denen die 10000 € Strafe für das Unterdrücken der Rufnummer egal ist oder sie nehmen mit ihren Telefongeschäften soviel ein, dass sie die Strafe aus der „Portokasse“ bezahlen können. Für Wiederholungstäter sollten die Strafgelder erheblich höher ausfallen.

Vielmehr glaube ich aber, dass sich zu selten Verbraucher gegen diese Cold Calls wehren, in dem sie es wirklich zur Ahndung bringen und sich bspw. bei der Bundesnetzagentur beschweren.Dies ist leider nicht ganz einfach, da eine Beweissicherung nur schwer möglich ist. Diese Callcentermitarbeiter sind nicht lernfähig und hören auf das was der Angerufene ihnen sagt schon mal gar nicht. Wie sonst könnte es sein, dass selbst der deutliche Hinweis, keine Anrufe mehr erhalten zu wollen spätestens nach 4 Wochen „vergessen“ ist. Doch wie soll man das belegen?

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Tipps wie man sich gegen diese Drückerkolonnen (für mich sind es einfach welche) zur Wehr setzen kann gibt es jede Menge. Von Gegenfragen die man stellen kann über den Einsatz von Trillerpfeifen, einfach auflegen bis hin zum Telefon-Paul um nur eine kleine Auswahl zu nennen. Wirklich Abhilfe schafft keine dieser Vorgehensweisen – jedenfalls nicht mit einer dauerhaften Wirkung. Bei „unbekannten Anrufern“ nicht ran gehen ist zwar eine Variante (hin und wieder praktiziere ich diese auch), doch es kann auch „Unschuldige“ treffen, die mir gar nichts verkaufen möchten.

Sofern es doch zu einem Abo, einer Tippgemeinschaft oder sonstigem gekommen ist, bedienen sich manche dieser so arbeitenden Firmen auch geschickter Varianten um das 14-tägige Widerrufsrecht zu umgehen und versenden die Bestellbestätigung erst recht spät.

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Um sich vor Datenmissbrauch zu schützen gibt es jedenfalls 6 Grundregeln die man dringend beachten sollte, egal was die Gegenseite auch beschwichtigend erzählt über Rückbuchungsrecht usw. usw.! Und da klingelt das telefon schon wieder….. es wird doch nicht etwa……. :shock:

Über Thomas Liedl
Ich beschäftigte mich mit gemischten Themen aus Gesellschaft, Politik, Technik und Sport. In meinen Praxistests schreibe ich über eigene Erfahrungen mit Produkten bzw. Dienstleistungen im und außerhalb des Internets. | Facebook | Twitter | LinkedIn

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2 Kommentare
  1. funkygog sagte:

    Erstaunlich finde ich, das zum Teil auch renommierte Konzerne diesen Mist machen. So hatte die Deutsche Bank (bzw. ein Callcenter für die DB) mal am Samstag Abend angerufen. Besonders wenn man bereits Kunde ist, denke ich schaden die sich nur durch solche Aktionen.

    Antworten
  2. Thomas sagte:

    Stimmt, von dort bin ich auch schon angerufen worden. Nach meinem Hinweis, dass ich kein Interesse habe allerdings nie wieder. Dann akzeptiere ich das ja noch – fragen kann man ja mal! Aber diesen Zeitschriften-Lotto-Glückspiralen Heinis kannst Du diesbezüglich nicht beikommen, mit Logik jedenfalls nicht.

    Antworten

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