Es ist nicht zu überhören, seit gestern ist die Pyrotechnik wieder „offiziell“ käuflich zu erwerben. Regalweise stabeln sich die Raketen und Böller in den Geschäften, schlangenweise stehen die Feuerwerksbegeisterten tauschen sackweise tütenweise Schwarzpulver gegen Euro’s. Na ja, wer’s wirklich braucht.

„Silvester ohne Böller macht keinen Spaß“ rufen die einen, „Silvester verursacht Lärm und Müll“ meinen die andern. Beide mögen aus ihrer Sicht durchaus recht haben, Meinungssieger nach Punkten für mein Dafürhalten die zweitgenannte Aussage mit Lärm und Müll. Und dieser „Spaß“, ohne den es nicht geht schwemmt ganz nebenbei 100 Millionen Euro in die Geschäftskassen – die Händler wird’s freuen, den Staat ganz sicherlich auch!

Auch die Mobilfunkbetreiber freuen sich auf die Neujahrsnacht. Mit 300.000.000 SMS in wenigen Stunden klingelt auch dort die Kasse recht ordentlich – auch wenn der Glückwunsch zum Neuen Jahr wegen vollkommener Netzüberlastung erst am frühen Vormittag des 1. Januar eintrifft und den „Katerschlaf“ stört. Wie wünschte man nur vor 25 Jahren seinen Freunden ein Gutes Neues Jahr?

Für eine gute Idee finde ich die Aktion von Apple (iPhone) mit dem Taschenfeuerwerk, die ich beim Netzfischer gefunden habe. In Zeiten, wo ein Handy nicht nur telefonieren können muss, sondern ganz nebenbei noch nahezu ein Heimkino ersetzen muss und für Klingeltöne jährlich ein kleines Vermögen ausgegeben wird bietet sich die Investiotion für einen guten Zweck von 2,39 € regelrecht an.

Natürlich kann man auch ohne ein iPhone zu besitzen eine Spende an Brot für die Welt schicken. 10 Böller weniger und dafür Sorge tragen, dass irgendwo in der Welt ein hungernder Mensch etwas zu essen bekommt. Wäre doch eine Überlegung wert, oder?