spenden

Die Zahl der Menschen, die bereit sind zu spenden, wird immer größer und dies hilft , die derzeitige Situation der Welt ändern zu können. Viele Hilfsorganisationen finden sich im Internet und auf den Straßen, die mit ihren Projekten Hilfe für Waisenkinder, Dritte Welt Länder und Tieren ermöglichen. Doch sind einige dieser Organisationen schwarze Schafe, die daraus eigenen Profit schlagen.

An eine seriöse Hilfsorganisation spenden

Es gab viele Fälle in der Vergangenheit, die mit Spendenbetrug auf sich aufmerksam machen konnten. Ein Beispiel ist der Fall des langjährigen Vorsitzenden einer namhaften Spendenorganisation in Deutschland Wolfgang Ullrich im Jahr 2001. Um solchen Betrügern nicht in die Arme zu laufen, sollte vor dem Spenden überlegt werden, warum und an wen gespendet werden sollte. Sehr wichtig ist hier vor allem eine gewisse Transparenz der Hilfsorganisation, die unterstützt werden soll.

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Eine wirkliche Hilfsorganisation bietet den Kunden Zahlen und Fakten, die in die Aufgaben, Ausgaben und Investitionen einsehen lässt. Werden die Informationen verschleiert, ist irgendein Haken vorhanden, der von außen nicht zu bemerken ist. Hier könnte zum Beispiel die Kooperation zwischen dem WWF und dem Konzern Marine Harvest genannt werden. Mit einer jährlichen Spende von 100.000 Euro darf der Mastfisch-Betrieb unter dem Panda-Logo verkaufen. Über solche Vorkommnisse sollten mögliche Spender informiert sein.

Allgemein sollten sich Hilfsorganisationen nicht an der Industrie und Korruption beteiligen und nachhaltig für die Umwelt agieren, denn sonst gehen die Spenden in illegale oder zerstörerische Hände. Solche „Investitionen“ sind aber als Spender kaum zu erkennen.

Auf das Gütesiegel achten

Um diesen Problem entgegenzuwirken, wird seit dem Jahr 1992 das Gütesiegel der DIZ an Hilfsorganisationen vergeben. Diese gemeinnützige Stiftung prüft jede Hilfsorganisation, die einen Antrag gestellt hat und vergibt für ein Jahr das Gütesiegel. Das heißt, diese Organisationen können unterstützt werden.

Weil sich die Lage der jeweiligen Organisation ändern kann, muss es jedes Jahr aufs Neue beantragt werden. Somit ermöglicht die DIZ eine Sicherheit für die Spenden und Projekte. Die Zahl der Hilfsorganisationen, die in Deutschland tätig sind, bewegt sich jedes Jahr in einem Wert um 250. Jede Hilfsorganisation wird auf die Kassenbewegungen, das heißt die Ausgaben für Werbung und Personal und die Beiträge der Spenden geprüft.

Ebenfalls schaut sich die DIZ ganz genau an, wo das Geld hingeht und wie stark die Projekte umgesetzt werden. Leider unterstützt DIZ keine Tier-Hilfsorganisationen, deshalb muss da selbst recherchiert werden.

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[box type=infobox]Gesponsert wurde dieser Artikel von nph deutschland e.V. einer Hilfsorganisation, die sich für nachhaltige und transparente Projekte für Waisenkinder einsetzen.[/box]

Über Thomas Liedl
Ich beschäftigte mich mit gemischten Themen aus Gesellschaft, Politik, Technik und Sport. In meinen Praxistests schreibe ich über eigene Erfahrungen mit Produkten bzw. Dienstleistungen im und außerhalb des Internets. | Facebook | Twitter | LinkedIn

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