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Jeder kennt die derzeit laufende TV-Werbung, bei dem ein Außerirdischer in den Bus steigt und sich mit dessen Fahrer nicht verständigen kann. Was in diesem TV-Spot mit Humor dargestellt wird, ist in unserem Alltag leider sehr oft zu finden -die sogenannten Sprachbarrieren. Von Sprachbarrieren ist jeder von uns betroffen wenn er sich in ein Land begibt dessen Landessprache er nicht ausreichend beherrscht. Dafür muss man nicht zwangsläufig um die halbe Welt reisen, es reicht ggf. das unmittelbare Nachbarland und schon stehen sich zwei Menschen gegenüber die sich nicht oder nicht eindeutig verständigen können. Missverständnisse sind die daraus resultierende Folge.

Wo beispielsweise viele fremdsprachige Reisende zu finden sind – die Knotenpunkte der Bahn. Ich selbst als „Bahnfreak“ bin schon vielen Reisenden begegnet die sich mit hilfesuchendem Blick im Kreise drehten und nicht genau wussten wie und wo es für sie weiter geht. Manchmal konnte ich weiterhelfen, ein anderes Mal leider nicht. Man darf nicht pauschal voraussetzen, dass Reisende Englischkenntnisse mitbringen. Denken wir gerade auch mal an „ältere und/oder kranke Reisende“. Englisch ist nicht alles um es einmal salopp auszudrücken. Ohne Sprachkenntnisse wirkt man ganz schnell verloren, egal an welchem Ort.

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Mit Technik gegen Sprachbarrieren

Bei den Bahnhofsmissionen in Deutschland stranden jährlich rund zwei Millionen Reisende die um Rat fragen oder in Not sind. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter-(innen) der Bahnhofsmission stoßen gerade hier oft auf Sprachbarrieren. Das Projekt „Sprachbarrieren überwinden – per Knopfdruck“ der Deutschen Bahn Stiftung will hier für Abhilfe sorgen.

Mit Hilfe moderner Technik können Video-Dolmetscher über ein Tablet per Knopfdruck für Beratungen und Hilfeleistungen hinzugezogen werden – und das in bis zu 60 verschiedenen Sprachen. Was zunächst als Testprojekt auf einigen zentralen Bahnhöfen wie Köln, Berlin, Karlsruhe und Essen auf den Weg gebracht wird, soll die Sprachbarrieren beseitigen und im Erfolgsfalle auf weitere Standorte ausgedehnt werden.

Es ist davon auszugehen, dass sich der Video-Dolmetscher in seiner Testphase durchsetzen und das Projekt erweitert werden wird. Damit wird den Bahnhofsmissionen ein Werkzeug in die Hand gegeben, mit dem die Hilfestellungen egal welcher Art um ein vielfaches erleichtert erscheinen. In erster Linie aber kann fremdsprachigen Menschen die in Not geraten sind gezielt geholfen werden. Denn nichts ist schlimmer als wenn ein Ratsuchender in einem fremden Land auf Grund vom Missverständnissen alleine gelassen wird.

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In diesem Sinne auf eine gute Verständigung!

Über Thomas Liedl
Ich beschäftigte mich mit gemischten Themen aus Gesellschaft, Politik, Technik und Sport. In meinen Praxistests schreibe ich über eigene Erfahrungen mit Produkten bzw. Dienstleistungen im und außerhalb des Internets. | Facebook | Twitter | LinkedIn

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