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Staatliche Flatrate

Einzelfahrscheine,   24-Stunden-Tickets und Wochenkarten werden abgeschafft. Künftig gibt es ausschließlich noch Monatskarten im öffentlichen Nahverkehr. Man könnte ja schließlich täglich mit der U-Bahn fahren. Und deswegen wird gleich mal eine moantliche Pauschale erhoben.

Hierbei handelt es sich sowohl um einen schlechten als auch verfrühten Aprilscherz. So ungewöhnlich ist derartiges Vorgehen aber auch wieder nicht, siehe Gebühren-Einzugs-Zentrale (GEZ). Hier werden auch pauschal Gebühren erhoben, nur weil man öffentliches Fernsehen anschauen könnte, es aber ggf. gar nicht tut. Ich nenne das mal ungenutzte, staatlich eingetriebene Flatrate. Ein Vorgang der sicherlich so manchen unter uns nervt wie viele Artikel im Internet zeigen.

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Jetzt wird die Gebühreneinzugszentrale auch noch mit Korruption in Verbindung gebracht und rückt damit noch mehr ins unliebsame Rampenlicht. Nicht nur die Gebührenfahnder sind in den Abendstunden unterwegs, um auf der Suche nach laufenden TV-Geräten einen Blick durch die deutschen Wohnzimmerfenster zu werfen. Auch das Personal der Chefetage suchte das „nächtliche Vergnügen“ wie zu lesen ist.

Dies aber weniger um Gebühren einzutreiben, sondern vielmehr um den geldwerten Vorteil aus „geschobenen Aufträgen“ abzufeiern. Die Gier macht eben auch nicht vor Institutionen wie der Gebühreneinzugszentrale einen Halt, ein Schlingel der hier böses denken würde!

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via Dimido

Über Thomas Liedl

Ich beschäftigte mich mit gemischten Themen aus Gesellschaft, Politik, Technik und Sport. In meinen Praxistests schreibe ich über eigene Erfahrungen mit Produkten bzw. Dienstleistungen im Netz. | Facebook | Twitter | LinkedIn

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