Süßes, sonst gibts Saures

Halloween
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Heute Abend ist es wieder einmal soweit…. in Gruppen unterschiedlicher Größe ziehen die Kinder durch die dunklen Straßen von Haus zu Haus geben ihren Spruch zu Besten – Süßes sonst gibt ´s Saures – es ist wieder mal  Halloween. Aus kindlicher Sicht akzeptiere ich diesen nächtlichen Spaß natürlich, auch wenn es hier weniger um den ursprünglichen Brauch als vielmehr um das Einsammeln von Leckereien und Lausbubenstreiche geht.

Gerade bei Letzterem schießen so manche „ältere Kinder“ nicht selten übers Ziel hinaus wenn sich eine Tür – warum und wieso auch immer – nicht öffnet. Was einige vielleicht noch als Streiche sehen bewegt sich doch stark in Richtung von einer Sachbeschädigung.

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Es ist zwar eine „Tradition“ die es hierzulande erst seit den 90er Jahren gibt, das allerdings mit steigender Begeisterung. Von einem Brauchtum möchte ich in Deutschland bei diesem Karneval-Abklatsch allerdings nicht sprechen. Ganz anders sieht das ganz bestimmt die Süßigkeiten- und Dekorationsindustrie. Seit vielen Wochen gibt es gruseligen Naschkram, „furchterregende“ Masken, Kürbisse und sonstiges orangefarbenes Leuchtmaterial.

Hier zählt wie immer nur eins….. „die Kassen müssen klingeln“. Und dazu dient jeder Anlass. Ob das nun Brauchtum, Tradition oder sonst irgendwie genannt wird tut beim Erfindungsgeist einschlägiger Firmen überhaupt keine Rolle. In diesen Bann lasse ich mich nicht hineinziehen. Will ich mich verkleiden, dann tu ich dies wann immer ich will und lasse mir dies nicht von eher fragwürdigen Brauchtümern regelrecht vorschreiben.

Doch zurück zu den Kindern.

In den letzten Jahren hat es sich hier eingebürgert, dass die Kindergruppen weitestgehend nicht mehr alleine unterwegs sind. Immer öfter klingelt es am Halloweenabend in Begleitung von Erwachsenen. Eine vernünftige Handhabung – „Gestörte“ laufen auf unseren Straßen bekanntlich genügend herum.

Wir legen uns deswegen zu Halloween extra einen kleinen Vorrat an Süßigkeiten in einem Körbchen zurecht, aus dem sich die „Geistergruppen“ dann bedienen dürfen. Leer geworden ist dieses Körbchen bisher jedes Jahr :-) . Mal sehen wie oft es heute Abend klingelt und es dann „bedrohlich“ schallt: „Süßes, sonst gibt es Saures“.

7 Kommentare zu „Süßes, sonst gibts Saures“

  1. Ich mache die Tür auf und dann gibt’s Saures, kein Problem! :)
    Um es lieb auszudrücken, bin ich kein Freund von Helloween! :D

    1. Freund bin ich auch keiner, ich mach so gesehen ja auch nicht mit. Aber die Süßigkeiten an die ganzen verkleideten Kinder zu verteilen finde ich auch nicht schlecht. Die haben ihren Spaß dabei….! Und da klingelt es bereits schon wieder :-D

  2. Hallo Thomas,
    „unsere“ Halloween-Kinder sind ganz schön bequem geworden.
    Zu Besuch bei Bekannten klingelte es an der Haustür und wir freuten uns schon auf die Kinder an der Tür mit Süßes oder Saures begrüßen zu dürfen.
    Nix da.
    Treppen steigen ist nicht denen Sache gewesen.
    Im Erdgeschoss angekomen, bekamen sie das, was sie wollten und drehten schlussendlich dem ‚Haus dem Rücken zu.
    Die Süßigkeiten haben wir dann selbst gegessen…
    LG Timm

    1. @Timm: Auch hier ist ein „Fortschritt“ zu erkennen… warum Treppensteigen wenn es auch einfach geht? :-D Konnten wir hier gestern auch teilweise feststellen, nicht alle erreichten das 3. OG.

  3. Ich war kurz ein einschlafen und es klingelte an der Tür, hatte ganz vergessen das Kinder süßes wollen, zum Glück hatte ich genug Schokolade daheim =)

  4. Pingback: Kinder zu Halloween: Süßes oder Saures auf rationalem Weg › NetzBlogging.de › By Timm

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