Mit drei Sternen ist er ursprünglich ausgezeichnet worden, drei Sterne für „Gut“. Angesehen habe ich mir den hessischen Wildwestfilm natürlich schon, aber offenbar setze ich meine Messlatte ein wenig anders an.

Fernab des Zuständigkeitsbereichs, eine interne Ermittlung am Hals und mit „merkwürdigen“ Untersuchungsmethoden versuchte Herr Kommissar den Fall ländlicher Geldgier zu lösen. Ein Dorfpolizist mit hauseigenem Verkehrsübungsplatz vor der Wache (vielleicht etwas hochgegriffen) gleichzeitig Landgastronom – nicht schlecht. Eigentlich dienstrechtlich nicht zugelassen, dass ein Polizeibeamter nebenberuflich eine Kneipe betreibt, doch aus eigenen Kenntnissen heraus nicht „unüblich“ und durchaus vorkommend.

Als ganz daneben habe ich es empfunden, dass das Polizei-Duo den Fall ohne Hinzuziehung von anderen Ermittlern bearbeitet haben, trotz Vermissten bzw. Leichen. Da habe ich schon bessere Tatorte gesehen um ehrlich zu sein. Auch so ein Unding, in der Haftzelle der Containerwache gab es sogar eine Tischleuchte aus Metall, absichtliche Verletzungsgefahr des Inhaftierten eingeschlossen.

Ich hoffe auf die nächste Folge, die dann sicherlich aus einem besseren Drehbuch stammen wird – hoffe ich mal.