Sie ist ja relativ neu und doch nicht wirklich. Aus der ehemaligen Citi-Bank wurde halt jetzt die Targo-Bank. Kunde war ich weder bei der einen, noch werde ich es bei der anderen jemals in den Kundenstamm schaffen. Und trotzdem war man bei der Targo-Bank der Ansicht mich mit Werbemüll zuschütten zu müssen. Man kennt es ja, Kreditversprechungen und dergleichen mehr. Und wenns drauf an käme gibt es tausend „wenn“ und „Abers“. Nein danke, kein Bedarf!

Es lebe der Adressenhandel. Ich hab da mein eigenes Vorgehen mich zu wehren. Ich schreibe mit nem Edding groß Spam drauf und stecke den ganzen Schrott samt Originalkuvert in einen Umschlag und adressiere den an den Absender – ohne Porto und Absender versteht sich! Billigkuverts zu diesem Zweck gibts in den 1-Euro-Läden, die reichen dafür völlig und lange aus. Bei nächster Gelegenheit werfe ich den „Gegenspam“ in den Postkasten….. gute Reise!

Der Empfänger darf dann das Strafporto zahlen weil er ja neugierig ist und mit einem Vertragsabschluss oder einer Bestellung rechnet. Meine Erfahrung ist, dass spätestens nach dem dritten Male Ruhe herrscht und man nicht mehr mit Spampost überhäuft wird. Irgendwann wird es jeder Firma zu dumm und zu teuer ständig Strafporto zu bezahlen. Doch anders lernen diese Firmen ja leider nicht.

Die Targo-Bank schickte mir nun ein Antwortschreiben, entschuldigte sich und sicherte mir zu, dass ich aus den internen Adresslisten gestrichen wurde – geht doch. Ferner gestand man in diesem Schreiben, dass man zu Werbezwecken Adressen gekauft hat – sag ich doch, es lebe der Adressenhandel.

Danke Targo-Bank, das wollte ich schon lange mal bestätigt haben. Jetzt hab ich ja Ruhe vor Euch. Und allen anderen „Spammern“ schicke ich ihren Mist wieder zurück. Und das solange, bis ich auch bei den Adressfirmen als „rotes Tuch“ gehandelt gestrichen werde :twisted: . Böse, ich weiß…