Sie ist ja relativ neu und doch nicht wirklich. Aus der ehemaligen Citi-Bank wurde halt jetzt die Targo-Bank. Kunde war ich weder bei der einen, noch werde ich es bei der anderen jemals in den Kundenstamm schaffen. Und trotzdem war man bei der Targo-Bank der Ansicht mich mit Werbemüll zuschütten zu müssen. Man kennt es ja, Kreditversprechungen und dergleichen mehr. Und wenns drauf an käme gibt es tausend „wenn“ und „Abers“. Nein danke, kein Bedarf!

Es lebe der Adressenhandel. Ich hab da mein eigenes Vorgehen mich zu wehren. Ich schreibe mit nem Edding groß Spam drauf und stecke den ganzen Schrott samt Originalkuvert in einen Umschlag und adressiere den an den Absender – ohne Porto und Absender versteht sich! Billigkuverts zu diesem Zweck gibts in den 1-Euro-Läden, die reichen dafür völlig und lange aus. Bei nächster Gelegenheit werfe ich den „Gegenspam“ in den Postkasten….. gute Reise!

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Der Empfänger darf dann das Strafporto zahlen weil er ja neugierig ist und mit einem Vertragsabschluss oder einer Bestellung rechnet. Meine Erfahrung ist, dass spätestens nach dem dritten Male Ruhe herrscht und man nicht mehr mit Spampost überhäuft wird. Irgendwann wird es jeder Firma zu dumm und zu teuer ständig Strafporto zu bezahlen. Doch anders lernen diese Firmen ja leider nicht.

Die Targo-Bank schickte mir nun ein Antwortschreiben, entschuldigte sich und sicherte mir zu, dass ich aus den internen Adresslisten gestrichen wurde – geht doch. Ferner gestand man in diesem Schreiben, dass man zu Werbezwecken Adressen gekauft hat – sag ich doch, es lebe der Adressenhandel.

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Danke Targo-Bank, das wollte ich schon lange mal bestätigt haben. Jetzt hab ich ja Ruhe vor Euch. Und allen anderen „Spammern“ schicke ich ihren Mist wieder zurück. Und das solange, bis ich auch bei den Adressfirmen als „rotes Tuch“ gehandelt gestrichen werde :twisted: . Böse, ich weiß…

Über Thomas Liedl
Ich beschäftigte mich mit gemischten Themen aus Gesellschaft, Politik, Technik und Sport. In meinen Praxistests schreibe ich über eigene Erfahrungen mit Produkten bzw. Dienstleistungen im und außerhalb des Internets. | Facebook | Twitter | LinkedIn

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10 Kommentare
  1. Pe-Su-Ki sagte:

    Von denen erhalte ich auch immer die nervende Werbung. Allerdings habe ich es immer selber entsorgt. Vielleicht sollte ich es ebenfalls mal auf diese Art versuchen, damit die mich aus der Adressliste löschen.

    Gruß Pe-Su-Ki

    Antworten
    • Thomas sagte:

      @Pe-Su-Ki, @Miki: Willkommen bei Nicht-spurlos.
      Wie bereits erwähnt, ich handhabe das so schon länger und es zeigte immer Wirkung. An der Methode werde ich auf jeden Fall festhalten und Eindämmung betreiben. Euch beiden viel Erfolg damit… macht ja auch Spaß diese Kameraden ein wenig zu ärgern :cool: .

      Antworten
  2. Yaab sagte:

    hehe, clever! :twisted:
    ich hoffe ich denke beim nächsten spam daran und probier deine methode mal aus.
    nur oft bekommt man post von unternehmen, die ggf auch „ernsthafte“ post verschicken. da erhalte ich von der santander bank zb regelmäßig kontoauszüge über mein pkw-darlehen. allerdings kommt von denen auch regelmäßig spam, indem sie mir neue kredite andrehen wollen. nervig!
    da müssen wir uns auch mal was ausdenken… :mrgreen:

    Antworten
    • Thomas sagte:

      @Christian: Auch Du wirst heimgesucht werden, glaubs mir : cool: .

      @Likes_it: Kann doch niemand kontrollieren wer wann wo was weiter gibt. Ob man diese Angabe abgibt oder peng…

      @Yaab: Die Werbepost erkennst Du alleine schon an der Frankierung. Infopost etc. ist zu 98% immer Werbemüll.

      Antworten
  3. Likes_it sagte:

    Das ist echt ne super Idee :) Das werde ich auch mal probieren. Diese ewige Werbung nervt. Witzigerweise kriegt man sie ja selbst dann, wenn man angegeben hat, dass die Adresse nicht weitergegeben werden darf.

    Antworten
  4. Christian sagte:

    Das ist ja mal echt eine geniale Idee, wie man mit Offline-Spam umgehen kann :) .

    Werbung mit persönlicher Anschrift hält sich bei mir noch stark in Grenzen, sollte es aber eines Tages überhand nehmen, werde ich es so machen wie du ;) .

    Antworten
  5. Jess sagte:

    Hey,
    das mit dem Return-Spam is ja ma ne geniale Idee, denn dort anrufen, und sich lauthals beschweren bringt leider nichts -.- (und das obwohl auch mir zugesichert wurde, aus der adress-liste genommen zu werden)

    Grade heute habe ich den (gefühlten) 15. Brief der Targo-Bank bekommen, und von der City-Bank damas habe ich auch (gefühlte) 50 Brife bekommen…
    nun werde ich das mit dem Re-Spam auch mal probieren :) mal sehen, wann´s fruchtet :)

    lg, und danke für den tipp
    Jess

    Antworten
    • Thomas sagte:

      @Jess: Es kann manchmal schon länger dauern bis diese Vorgehensweise fruchtet, versprechen kann ich da nichts. Aber funktioniert hat es bisher eigentlich immer. Und an einem Briefkasten kommt man immer irgendwann vorbei… eilt ja nicht :wink: .

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  1. […] abseits des Internets ist doch auch nichts mehr neues und gehört schon zum leidigen Alltag der Werbepostsendungen, der sich auch niemals stoppen […]

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