Bei „Malware“ handelt es sich um einen Oberbegriff für bestimmte Programme, die dem Computer bzw. dem System schaden können. Zu den häufigsten davon gehören Viren und Trojaner. Durch das Internet, insbesondere durch Downloads von nicht sicheren Seiten, Öffnen suspekter Mails und Klicken auf Links kann sich die Malware verbreiten.

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Was sind Computer-Viren?

Das Hauptmerkmal der Viren dürfte neben ihrer Schädlichkeit die rasante Verbreitung sein. Der Virus schleust sich meist via E-Mail in andere Systeme bzw. in eine Datei ein und manipuliert sie so, dass mit dem Öffnen der Datei das Virus mit ausgeführt wird. Hat der Anwender einen Virus auf seinem PC, kann er praktisch kaum noch die Veränderungen kontrollieren, die in seinem System verursacht werden.

Würmer

Anders als Viren warten Würmer nicht darauf, bis ein Anwender sie auf einem System verbreitet. Sie versuchen, aktiv in andere Systeme zu gelangen und nutzen dafür Sicherheitsprobleme auf dem jeweiligen Ziel aus, wie zum Beispiel Netzwerkdienste, die ohne Passwörter benutzt werden oder Programme mit fehlerhafter Programmierung.

Ein Wurm schleust sich meist an einer unauffälligen Stelle ein und verbirgt sich mit harmlos erscheinendem Namen. Dafür ändert er das System dann so, dass beim Start auch der Wurm mit aufgerufen wird. Beispielhaft wäre die Autostart-Funktion bei Microsoft Windows zu nennen. Umgangssprachlich werden solche Würmer wie etwa der bekannte „I Love You“ als Viren bezeichnet, denn der Unterschied ist dem normalen Computernutzer nicht klar.

Trojaner

Ähnliches gilt für die Trojaner, auch sie werden häufig als Viren bezeichnet. Dabei ist das Prinzip ein völlig anderes. Trojaner sind Computerprogramme, das sich als eine nützliche Anwendung tarnen, aber im Hintergrund eine andere Funktion ausführen als dem Anwender bewusst ist.

Meist geht es um das Ausspähen von Daten auf dem jeweiligen System. Die so genannten Trojanische Pferde entstehen dadurch, dass zwei einzelne Programme zu einer Programmdatei verbunden werden.

Dabei heftet sich an das zweite Programm eine beliebige ausführbare Datei an, ohne Auswirkungen auf die Funktionalität der beiden Programme zu haben. Wird das Hauptprogramm ausgeführt, startet auch der Trojaner. Sein Autor kann mit einem speziellen Dienstprogramm jede Datei missbrauchen und benötigt praktisch keine Programmierkenntnisse. Es gibt auch Trojaner, die andere Malware auf das System schleusen.

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Zum aufspüren, blockieren und gegebenenfalls beseitigen von Schadsoftware werden diverse Antivirenprogramme angeboten.

Über Thomas Liedl
Ich beschäftigte mich mit gemischten Themen aus Gesellschaft, Politik, Technik und Sport. In meinen Praxistests schreibe ich über eigene Erfahrungen mit Produkten bzw. Dienstleistungen im und außerhalb des Internets. | Facebook | Twitter | LinkedIn

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1 Antwort
  1. Alex sagte:

    Schön wieder von dir zu lesen! :)
    Was die Unterschiede nun ziwschen Viren, Trojanern und Malware ist, wissen wir ja nun.
    Aber es gibt auch eine Gemeinsamkeit: All das Zeug braucht kein Mensch! :D
    Angenehmes Wochenende.

    Antworten

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