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Wenn es Finanzjongleuren zu laut wird

Das ist echt der Hammer. Wenn Familie XYZ in einer Straße wohnt, in der es durch den Straßenlärm eine entsprechende "Belästigung" gibt, interessiert das nicht wirklich jemanden. Klar, ist ja auch nur Familie XYZ die sich gestört fühlt.

Anders ist das natürlich, wenn die Bauplanung des neuen "Dienstleistungszentrums" der Hamburger Sparkasse hinsichtlich des Lärmschutzes unzureichend gemacht wurde. Dann wird nämlich ein ganzer Straßenzug aufgerissen und auf Wunsch des Kreditinstituts mit einem Flüsterbelag ausgestattet, obwohl der vorhandene Belag eigentlich in einem sehr guten Zustand ist. Die Bank beteiligt sich zwar mit anderen Anliegern an den Baukosten, den Großteil der Kosten trägt aber die Stadt Hamburg.

Einerseits werden, was die Bankbeteiligung betrifft, unnötige Gelder verschwendet, die durch eine durchdachte Bauplanung hätten gespart und sinnvoller eingesetzt werden können und andererseits werden aus den städtischen Kassen Gelder ausgegeben, nur weil eine namhafte Bank dies "wünscht". Das sind Gelder, die für wesentlich wichtigere Vorhaben eingesetzt werden könnten. Nur weil bei der Bauplanung gepatzt wird, sollen nun staatliche Mittel herhalten?

Für meinen Geschmack der absolute Super-GAU. (Quelle: Hamburger Abendblatt)

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